Wer hat Angst vor 2012?
Nun ist es endlich da! Das Jahr in dem angeblich die Welt untergehen soll.
Was wissen wir Astrologen dazu zu sagen? Was erwartet uns alle? Müssen wir das Jahr fürchten?
Ich kenne mich mit den Prophezeiungen der Maya nicht wirklich aus. Ich weiß, dass sie die Zeit ganz anders rechneten als die Europäer. Sie haben drei gültige Berechnungsgrundlagen für Zeitberechnung und– voraussagen. Diese heißen Haab (zivile Zeit), Tzolkin (rituell) und Lange Zählung (Historie und Voraussage). Korrekt ist, dass am 23.12.2012 in der Langen Zählung zum ersten Mal nach ca. 5125 Jahren( damals, 3114 v. Chr. waren wir in der Jungsteinzeit) der Zahlenwert des Ausgangstages des aktuellen 13 Baktun-Zyklus der Langen Zählung (13.0.0.0.0) wiederkehrt. Das soll eine Zeitenwende bedeuten. Und Zeitenwende macht Angst, weil Veränderung immer Loslassen von dem Alten bedeutet.
Das von den Maya angedeutete Thema der Zeitenwende kann ich bestätigen. Allerdings passiert sie nicht am 23.12.2012. Wir sind nämlich seit 1989 schon mittendrin.
Und die wirklich bedrohlichen Transite des Jahres 2012 finden schon zwischen Ostern und Helloween statt mit Höhepunkten auf dem 23. Juni und dem 20. September. Es handelt sich um das Quadrat zwischen Uranus im Widder und Pluto im Steinbock.
Uranus im Widder ist derjenige, der brachial und wild seine ganze kreative Kraft in der realen Welt ausdrücken will. Ihm geht es um Neubeginn und Neuerfindung, um Revolution und Autonomie.
Pluto hingegen signalisiert vom Steinbock aus ganz massiv, dass es feste Regeln gibt, an die man sich halten muss, dass es Grenzen gibt, die man nicht übertreten darf, dass es Kräfte gibt, die die Ressourcen kontrollieren, dass es Mächte gibt, die nicht vom Thron zu stürzen sind. Uranus kämpft dagegen und ringt um seine Kreativität und um die Verwirklichung seines Willens und seiner Ideen.
Die Ideen schöpft Uranus aus der Energie des Neptun, der im Februar 2012 in die Fische übertritt, seinem Domizil und damit seinen neuen 186-Jahres-Zyklus beginnt. Hier bringt Neptun in die Transparenz, was bisher verborgen blieb. Unsichtbare Zusammenhänge werden durchsichtig und Kategorien werden aufgehoben. Die zentrale Frage des Neptun in den Fischen ist: Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Und was ist Wirklichkeit überhaupt?
Im politischen Bereich kann es bedeuten, dass größere Zusammenhänge, die vorher nicht erkennbar waren, sichtbar werden.
Im privaten Leben kann das Bedeuten, dass einerseits alte Verdrängungen jetzt behandelt werden können, andererseits dass Sie die Träume und Visionen, die bisher in Ihnen schlummerten, denen Sie vielleicht wenig oder keine Beachtung schenkten, jetzt realisieren wollen. Sie können sich mehr öffnen, weil Sie spüren, dass es keine Trennung gibt zwischen den Dualitäten, dass alles miteinander zusammenhängt.
Fragen Sie sich: „Was ist in mir, was geboren werden will? Welcher Vision muss ich folgen, um zur Vervollständigung meines Selbst zu kommen? Und wie helfe ich damit der Welt?“
Wo so viel Raum für Träume entsteht, ist die Gegenwehr vorprogrammiert. Pluto im Steinbock wehrt sich vehement gegen zu viel Innovation und Kreativität. Er verhärtet sich, versucht zu reglementieren und fragt nach dem Preis der Kreativität und der individuellen Freiheit. Er handelt aus dem traditionellen, Sicherheit gebenden Prinzip, und ist daher schwer zu überwinden.
Rechnen Sie daher mit dicken Steinen auf Ihrem Initiationsweg 2012. Sind Sie vorbereitet, können Sie besser überlegen, wie Sie die Brocken aus dem Weg räumen werden.
Da Saturn bis November 2012 noch in der Waage steht, können wir alle bis Ende 2012 damit rechnen, dass die Fronten sich im Gleichgewicht halten und Diplomatie der beste Weg ist. Doch ab 05. November wird die Energie radikaler, und man klammert sich reglerecht an falsche Wahrheiten. Pluto aus dem Steinbock unterstützt diese Tendenz des Saturn nur zu gerne, weil es immerhin um das „Alte Reich“ geht.
Sowohl politisch als auch privat kann 2012 ein Jahr der mutigen Wandlung oder der totalen Regredierung werden. Nordkorea jedenfalls wird bestimmt noch nicht befreit....
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erst mal einen Ideenreichen Januar und einen guten Start in ein spannendes Jahr...
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...
Die vier Evangelisten, Matthäus(ca. 58 n.Chr.), Markus(ca. 64 n.Chr.), Lukas(ca. 65 n.Chr.) und Johannes(ca. 90 n.Chr.) sind diejenigen Evangelisten gewesen, deren Werke in der Zeit Kaiser Konstantins(306–337 n. Chr.) aus nahezu 80 Evangelien als die vier der damaligen Politik und Weltsicht angemessensten festgelegt wurden. Heutzutage findet man dank der Entzifferung anderer, meist viel früher datierter Evangelien, wie dem Thomas-, dem Judas- oder dem Magdalena-Evangelium ganz andere und für das machtvolle Christentum als gefährlich empfundene Informationen, die der Botschaft Christi neue Nuancen geben und revolutionäre Sichtweisen möglich machen. Dennoch, auch diese vier anerkannten Evangelien unterliegen einer theosophisch esoterischen Grundordnung, die ich auch mal astrologisch erforschen wollte:
Die vier bekannten Evangelisten werden immer von Wesen begleitet, wie von Schutzpatronen. In der Esoterik und der Hexenkunde würde man sagen: Krafttiere.
Diese Krafttiere sind: ein Stier für Lukas, ein Löwe für Markus, ein Mensch oder Engel für Matthäus und ein Adler für Johannes. Sie entstammen wahrscheinlich der babylonischen Mythologie und entsprechen den dortigen ‚Hütern der Weltecken’ und ‚Trägern der Himmelsgewölbes’.
Was mir auffiel: die Krafttiere der Evangelisten entsprechen der fixen Sternzeichen jedes Elements im Zodiak. Der Stier als Erdtier, der Löwe als Feuersymbol, der Engel/Mensch Symbol des Skorpions, als Wasserzeichen und der Adler als Luftbewohner für den Wassermann.
Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann bilden das fixe Elementen-Kreuz im Horoskop. Fixe Sternzeichen sind die, die aus den Impulsen der kardinalen Zeichen, Widder, Krebs, Waage und Steinbock zusammenfügen, was relevant ist und in eine konkrete Form bringen, was Idee war. Deswegen ist es passend, dass die vier Evangelien wiederum auch nur Ergebnis einer Festlegung und Minimierung auf das Wesentliche sind.
Matthäus als erster der Evangelisten steht mit dem Engel als Symbol für das hinterfragende Prinzip des Skorpions. Die Eigenschaft die Dinge zu erforschen, zu ergründen und die Wahrheit zu suchen ist eine der entscheidenden Eigenschaften, die uns vom Tier abhebt. Jesus Idee des aufeinander Zugehens und der Handreichung zum Fremden hin, nicht nur innerhalb seiner Rasse Liebe zu geben, kommt aus der Waage. Allerdings ist es interessant zu lesen, dass bei ihm Joseph gemäß einem jungen Skorpion eifersüchtig ist und sich Marias entledigen will, was ihm ein Engel dann jedoch ausredet. Über die Vorgeschichte der Geburt werden weiter jedoch nicht viel Worte verloren(s. Mt 1,18-25).
Markus wird vom Löwen verkörpert. Markus kannte Petrus und hat wahrscheinlich das Evangelium nach dessen Hinrichtung geschrieben. Markus selbst erwähnte es nicht, doch laut Jesus Worten soll Simon Petrus der Felsen, auf den Jesus seine Gemeinde aufbauen wollte(Mt 17,18), Nachfolger seines Throns und der Hüter seines Wortes sein. Das Königreich Jesu in Worten zu manifestieren ist genau das, was mit dem fixen Feuerzeichen Löwe symbolisiert werden soll. Wie es dem Löwen zueigen ist, sich nicht mit Kinkerlitzchen aufzuhalten, es sei denn, sie dienen ihm, lässt Markus die Geburt Jesu völlig aus und beginnt gleich bei Johannes, dem Täufer und der ersten „Krönung“ durch Gott selbst(Mk 1, 1-11).
Lukas ist begleitet von einem geflügelten Stier. Lukas war wahrscheinlich ein Vertrauter des Paulus und begleitete diesen auf einigen Reisen. Sein Evangelium ist gemäß dem Stiercharakter das längste, nachhaltigste und handfesteste. Z.B. wird im Vorfeld der Geburt Christi die Geburt des Johannes durch Elisabeth beschrieben(Lk 1 5-64), Marias Gespräch mit dem Engel manifestiert(Lk 1 26-40) und die Umstände um die Geburt von Jesus inklusive der Hirten auf dem Felde erzählt, so dass diese Version bis heute als Weihnachtsevangelium in den Kirchen gelesen wird. Auch im Abendmahl spricht Jesus erstmals die Worte: „...tut dies zu meinem Gedächtnis“. Die fast kindliche Art, die Dinge zu beschreiben, entspricht der naiven Idee des Neuen, wie man sie beim Widder vorfindet.
Johannes hingegen wird vom Adler begleitet, ein Symbol für den Wassermann. So wie der Wassermann sich gerne in die Lüfte begibt, aus der Vogelperspektive alles übersieht und daraus neue Konzepte und Visionen erzeugt, trennt sich auch Johannes von der Gruppe der anderen drei Evangelisten. Zuerst einmal legt er fest: „Am Anfang war das Wort...“, und lässt sich über das Konzept Gottes aus(Joh 1 1-14), bevor er überhaupt anfängt über Jesus zu erzählen. Auch er lässt die Geburt aus und beginnt ziemlich bald mit den Diskussionen über den Glauben. In ihm vereint sich die Idee des Gottesgesetzes(Steinbock) und der Gottesvision(Wassermann)
Und welchen der Herren und Werke mögen Sie am liebsten? Verrät das etwas über Ihre Sternenkonstellationen? Am Ende stand jedenfalls der Fische-Kaiser Konstantin(geb. 27.02.), der aus diesen Schriften das Regelwerk des Christentums erschaffte.
Ich wünsche ich Ihnen ein schönes Jahresendzeitfest mit oder ohne Evangelien und einen guten Rutsch ins sagenumwobene 2012,
Ihre Haus- und Hofastrologin,
D.E.Fiedler
Ich steh auf Berlin (Teil 2)
„...2. Stock, 4.Hinterhof, neben mir wohnt ein Philosoph. Fenster auf, ich hör Türkenmelodien....“, was die Band „Ideal“ in den 80ern über die Berliner Atmosphäre sang, geht in den 0-ern durch die Anstrengungen, aus Berlin eine schicke Stadt zu machen, immer mehr verloren.
Ich selbst wohne im 2.Hinterhof. Öffne ich mein Fenster, klingt tatsächlich aus dem Shawarma-Laden im Vorderhaus orientalische Musik. Neben mir allerdings wohnen keine Philosophen oder Künstler, sondern Touristen. Alle paar Tage neue Gesichter und Geräusche von nebenan. Auch ich habe vor ein paar Jahren mein Zimmer an Reisende vermietet und mir damit ein kleines Zubrot verdient, doch inzwischen haben Hausbesitzer diesen Markt entdeckt, vertreiben alteingesessene Anwohner und vermieten reihenweise Wohn-ungen an Touristen. Wenn es so weiter geht, heißen Prenzlberger Wohnungen wahrscheinlich bald Tour-ongen.
Was ist das für ein Phänomen, dass Berlin sich so verscherbeln lässt? Der Berliner denkt sich etwas aus, und der fremde Investor sieht darin sofort die Dollars und klaut die Idee Gewinn bringend.
Ich kenne jemanden, der seit 10 Jahren in einer Wohnung lebt. Natürlich wurde viel in der Nachbarschaft saniert. Jetzt kündigt sich eine Mietpreissteigerung von 30% an, weil das Umfeld der Wohnung edler geworden sei. Doch der Anwalt des Mieterbunds gibt dazu nur eine Antwort: „Es gibt keinerlei rechtliche Grundlage für diese Erhöhung.“ Das Konzept der Hausbesitzer war schön erdacht, ist jedoch nicht durchführbar.
Ähnliche Dinge passieren beim Wochenmarkt vom Kollwitzplatz. Bald wird der Markt, wie wir ihn seit 11 Jahren kennen, geschlossen. Eine zugezogene Anwohnerin hatte gegen ihn geklagt und gewonnen. Allerdings ist sie wohl mit dem neuen Marktbetreiber gut bekannt, der kurz darauf in unmittelbarer Nähe einen neuen Kollwitz-Markt eröffnen wird.... Da kriegt man doch die Motten! Das darf der Berliner doch nicht mit sich machen lassen.
Auch wenn Berlin mit Uranus im 8. Haus arm ist und am Zapfhahn stadtfremder Investoren hängt, muss es sich doch nicht verleugnen und verkaufen.
Es ist Zeit auf den Tisch zu hauen!! Das kann der Berliner doch eigentlich janz jut.
Was hindert ihn also daran, wieder einmal für das einzustehen, was ihm nicht passt?
Vielleicht liegt es daran, dass die Stadt Berlin nach außen hin nett und charmant erscheinen will und sehr harmoniebedürftig ist (Waage-Merkur im 4.Haus). Oder hört einfach keiner richtig zu (unaspektierter Merkur)? Klar macht man auf sich aufmerksam durch die „Berliner Schnauze“: unangepasst, bisschen kaltschnäuzig aber trotzdem nicht böse, sondern immer so, dass der Angesprochene nur kurz die Luft anhält und dann schmunzelt. Jupiter (Entwicklung, Weltsicht) im 3.Haus(Kommunikation) tendiert auch dazu, zu jederlei Thema eine Fülle von Gedanken zu haben. Er schafft durch seine Denke neue Perspektiven.
Saturn im 3. Haus (Differenzierung, Denkstil, Umgebung) hingegen hat Angst, gedanklich zu versagen, tut daher manchmal antiintellektuell und wird vielleicht nicht ernst genommen?.
Er fürchtet auch, die segensreichen Investoren (Trigon zu Stier-Mond im 10.Haus) wieder zu vertreiben, wenn er zu sehr versucht, die unkonventionellen Urgesetze des berlinischen Zusammenlebens zu bewahren. Doch wie schon gesagt, will jemand hier eine stille, hübsche, ordentliche und reiche Stadt, dann will er nicht Berlin!
Im November 2011(exakt am 09.11.) und von April bis August 2012 läuft der Saturn (der Kompetenzprüfer) im Transit über den sonst so einsamen Merkur(Interessensaustausch, Meinung, Kontakt) der Stadt. Zusätzlich ist der Transit-Mars (Handeln) gerade im 2.Haus (Selbstwert). Er will sein Revier verteidigen.
Ein guter Zeitpunkt, um über die Interessen der Städter konkret und konstruktiv zu diskutieren und Themen wie Gentrifizierung, Mauerparkbebauung, Kastanienalleezerstörung und „Verklappung“ von unorthodoxen Kulturströmungen und Kulturorten auf den Tisch zu bringen.
Als Saturn Ende 2008 über seinen eigenen Radixstand transitierte, um den Haushalt Berlins zu prüfen, wurde z.B. Flughafen Tempelhof geschlossen. Glücklicherweise verkaufte man das Gelände aber nicht an die interessierten Investoren, sondern erschaffte ganz nach Berliner Manier die „Tempelhofer Freiheit“, einen Chilling-Park der Sonderklasse.
Yes, Berlin can.... sich wehren und gewinnen.
Es geht für sie 2011/12 zwar schon um öffentlichen Erfolg und Statusgewinn (Transit-Jupiter im 10.Haus), doch heißt das nicht, dass man sein Ansehen durch vermeintlich gesellschaftliche Anpassung verbessert, sondern vielmehr durch die Berufung auf die eigene Identität. Also lassen Sie sich als Bürger nicht verklappen und stehen Sie ein für unser tolles Berlin und die wahre Seele des Prenzlbergs.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen November mit positivem Kampfgeist,
Ihre Haus- und Hofastrologin...
Ich steh auf Berlin(1.Teil)
Am 01. Oktober hat Berlin Geburtstag. Grund genug, die Stadt mal astrologisch zu betrachten. Als Großberliner Gesetz trat am 01.10.1920 um 0:00 Uhr die Festlegung auf die bis heute geltenden Statdtgrenzen Berlins in Kraft.
Madame Berlin hat einen Löwe-Aszendenten – was anderes wäre auch nicht zu erwarten, denn wie jeder Mensch mit Löwe-Aszendent gibt sich Berlin die Größe und Selbstverständlichkeit einer Metropole, die sie, im Vergleich zu New York, Istanbul oder Mumbay, flächenmäßig gar nicht erfüllt. Dennoch fühlt sie sich konkurrenzlos. Im Feiern ist Berlin eine Eins: Berlin, der Partylöwe, zu dem Menschen aus aller Welt kommen, um zu erleben, was sie zu bieten hat.
Am liebsten soll das Feiern auch den Horizont erweitern(Schütze-Mars im 5. Haus). Ebenso die Kunst, soll immer Grenzen überschreitende Qualität haben. Daher ist klar, dass Berlin sich durch seine Zugezogenen ausdrückt. Egal aus welchem Teil der Welt man kommt, spätestens nach 4 Jahren fühlt man sich „Berliner“ oder man ist hier falsch.
1920 wurden alle Bauernäcker Berlins zusammengetragen und sollten gemeinsam für die Ernährungssicherheit sorgen(Mond in Stier). Und man spürt die Dorfatmosphäre in jedem Stadtteil. Pankow bleibt Pankow und Prenzlauer Berg bleibt eben auch das. Vom Gemüt her bleibt jeder am liebsten in seinem Dorf und in seinen Gewohnheiten(Mond in Stier)
Heute ist das, was dem Berliner Sicherheit vermittelt, sein Häuserbestand. Die Häuser versprechen nicht nur Schönheit und Heimat, sondern auch gute Investition. Und im astrologischen 10. Haus, in dem der Mond steht, strebt man nach Ansehen und Anerkennung in der Außenwelt. Man fühlt sich geborgen, wenn man beliebt ist. Da Investoren hauptsächlich von außen kommen, entstehen städtebauliche Übergriffe, wie die derzeitige Gentrifizierung, unter der der Minderverdienende leiden muss, obwohl Berlin vom Gemüt und vom Verstand her ist eigentlich praktisch begabt(Mond in Stier) ist und das Gemeinwohl im Blick hat(Jupiter in Jungfrau).
Berlin sucht öffentliche Anerkennung und Bestätigung durch immer wieder neue Initiative und ein gutes Maß an Autonomie(Widder-MC). Sie lässt sich nicht gern hinein reden, in wie sie gesehen werden will, dennoch passiert es. Der Berliner will sich nicht wirklich ernsthaft mit materiellen Sorgen auseinander setzen, sondern traut eher dem schnellen Geschäft oder der schnellen Idee(Uranus im 8. Haus). Das kann einerseits zu immer wieder neuen Innovationen führen. Immerhin besteht großes Interesse daran, originell und autonom zu sein, sich den eigenen Schattenseiten zu stellen und sich aus deren Gewalt zu befreien. Andererseits fühlt sich Berlin als zu besonders, um Gefahren oder Übergriffe von außen rechtzeitig zu erkennen.
Der Umgang mit Gütern ist nicht besonders sparsam(2.Haus in Löwe). Dabei ist Berlin ein Aschenbrödel im Vergleich zu anderen Metropolen(Jungfrau-Saturn im 3. Haus).
Berlin gibt gern viel Geld aus, um seine Potenz zu beweisen. Damit macht sie Schulden. Und das, wofür wirklich Geld ausgegeben werden soll, nämlich Bildung(Saturn im 3.Haus), bleibt auf der Strecke.
Berlin ist in punkto Bankgeschäfte dilettantisch und vom Segenstropfen Anderer abhängig(Uranus im 8.Haus). Somit hat Herr Henkel(CDU) im gewissen Sinne Recht, wenn er sagt, man müsse mehr Firmen und Investoren in die Stadt holen. Verkennt er vielleicht dennoch, dass Berlins eigene Ressourcen groß sind, nur dass sie nicht unbedingt in die Richtung weisen, die sich ein konservativer Mensch ausmalen kann? Berlin kann extrem kreativ sein, wenn man sie lässt(Mars im 5.Haus).
Berlin entstand aus einer „Familie“ von einzelnen Dörfern. Sie nimmt sich als charmante und schöne Sippe(Waage-Sonne im 4. Haus) wahr.
Doch jeder, der Berlin durchkreuzt, bemerkt unperfekte Gebäude und eigenwillige Lokale mit einem morbiden Flair oder Graffitis auf den Wänden neu restaurierter Immobilien(Pluto-Sonne-Quadrat). Sobald etwas leer steht, wird es als Party-Location genutzt(Skorpion-Venus im 4. Haus) in der Hoffnung, dass nie ein Investor sich für jene Parzelle interessieren würde und man dort seine gesamte Kreativität ohne Profit ausleben kann(5.Haus im Skorpion).
Mag sein, dass man das als Schändung empfindet. Berlin wird verfremdet, zerstört und immer wieder neu erschaffen(Pluto im 12. Haus). Es ist wie es ist: trotz sämtlicher Anstrengungen der Politiker und sämtlicher neokonservativer Zellen ist es unmöglich, aus Berlin ein Wiesbaden zu machen. Denn mit Mond in Stier und Schütze-Mars im 5. Haus, verleibt sich Berlin jeden Kreativen ein, der kommt.
Berlin löst altes auf, weil es ihr Wille ist, weit und offen, nicht zu gefühlvoll und doch enthusiastisch zu sein. Und wer nicht mitmacht, wird bald wieder gehen...
In diesem Sinne wünsche ich allen Berlinern einen schönen Oktober,
Lass den Regen oben, dann wollen wir dich loben...
Der Juli 2011 bringt eine Menge Gefühle in unser Bewusstsein. Die Krebs-Sonne will die Romantik des Sommers genießen und wie ein Kind im Sommerwind spielen. Nach dem Motto von Seeed: „Im Sommer tust du gut...“, bekommt auch Berlin etwas Verträumtes und Sensibles. Man kann leichter emotionale Bande knüpfen, besonders, wenn sie in der Leichtigkeit des Spiels und Vergnügens entstehen(Merkur in Löwe ab 02.07.).
In den ersten Tagen des Juli werden Sie beflügelt von neuen Ideen, und von plötzlichen voranbringenden Einsichten, die Ihr herkömmlichen Denksystem sprengen könnten(Uranus-Trigon zu Merkur).
Gleichzeitig fühlen Sie sich als könnten Sie die ganze Welt umarmen, lieben und umsorgen(Venus in Krebs in Trigon zu Neptun in Fische), doch nur für ein Weilchen, denn es wirkt erdrückend, wenn Sie nicht ab und zu auch Freiraum haben(Venus-Uranus-Quadrat bis 11.07.). Bleiben Sie dennoch nicht zu sehr an der Oberfläche. Im Kontakt mit Anderen können Sie zur Zeit viel über sich erfahren(Venus-Saturn-Quadrat bis 16.07.).
Die Mondhoroskope zeigen ebenso ein Thema an, in dem es emotional zugeht:
Der Krebs-Neumond(01.07.) braucht Geborgenheit und Nähe. Jetzt ist Ihr inneres Kind und Ihr Gefühl zur Familie angesprochen. Es schwelen vielleicht noch im Untergrund alte Schuldgefühle(Saturn-Quadrat zur Sonne), die bis zum Vollmond immer mehr ins Bewusstsein treten. Versuchen Sie zu unterscheiden, was Sie von der Intimität zu Ihrer Familie trennt und was sie Ihnen näher bringt.
Der Steinbock-Vollmond(15.07.) bringt Sie in die Pflicht, Ihren Gefühlen konsequent doch ohne Verbitterung Ausdruck zu verleihen. Akzeptieren Sie dabei auch die Sicht der Anderen Seite.
Den ganzen Juli geht Mars durch das Zwillinge-Zeichen. Ihr Handeln und Wollen sind auf Wendigkeit und Taktik ausgerichtet.
Sie streben mehrere Ziele gleichzeitig an? Jetzt fällt es leichter, genug Konzentration aufzubringen, um die Wichtigsten auch zu erreichen(Mars-Saturn-Trigon bis 12.07.).
Im Kampf des Alltags erleben Sie vielleicht eine leichte Erregbarkeit, die von schneller Schlagfertigkeit bis hin zu hitzigen oder zynischen Debatten reichen kann, in der man den Anderen niederredet. Da die Zwillinge-Energie aber nicht nachtragend ist, können Sie sich kurze Zeit später zu einer unterhaltsamen Versöhnungsrunde(Mars-Merkur-Sextil) am besten beim Cabaret oder in der Strandbar wieder treffen. Oder beim Sport, denn es ist es eine gute Zeit, um sich sportlich zu betätigen: Fahrrad fahren, tanzen, Badminton spielen, alles, wobei man sich viel und schnell bewegt.
Lassen Sie sich ein in diese gewisse Leichtigkeit des Juli 2011. Die Welt soll natürlich nicht vergessen werden, sondern will in all ihren Facetten und mit einem Fünkchen „freie Liebe“, was auch immer Sie darunter verstehen, in ihren Erfahrungsschatz eingebunden werden. Das macht es abwechslungsreich und raffiniert.
In diesem Sinne eine schöne Sommerzeit
Juni 2011
- Verbundenheit
Dieser Monat beginnt wild idealistisch und endet besonnen familiär:
Jupiter im Widder(bis 04.06.) fühlt sich wie in der finalen Schlacht: Er will für sein Recht und für seine Überzeugungen kämpfen und kämpft seinen heiligen Krieg. Bei all dem Enthusiasmus für die Freiheit und Gerechtigkeit muss er aufpassen, möglichst die Knarre in der Tasche zu lassen, auch wenn das Gegenüber wiederspricht.
Neptun bringt bei seinem ersten Besuch in den Fischen(April-Nov 2011) eine Energie mit, die Pole schmelzen lassen kann. Der Kampf bekommt eine neue Facette(Neptun-Jupiter-Sextil bis 04.06.): Neptun will die Kategorien und Fronten, die bisher galten, aufheben und andere Lösungswege aufzeigen.
Da Uranus im Widder steht, kann es jetzt leicht passieren, dass Dinge, die lange im Verborgenen blieben, jetzt plötzlich auftauchen und sichtbar werden. Das kann schön sein, wenn es um ausgelebte Potentiale geht, oder schrecklich, wenn dumme Angewohnheiten plötzlich an den Pranger führen und heilsam, wenn alte Verdrängungen oder Ängste endlich befreit werden.
Nur glauben darf man jetzt wenig. Bei Neptun in den Fischen allgemein und ganz besonders in dieser Monatsmitte sollten wir alle aufpassen, dass wir nicht von Politik und Medien für blöd verkauft werden(Neptun-Merkur-Trigon bis 20.06.). Der Krebs-Merkur(ab 16.06.) lullt uns gern in schöne, fantasievolle Geschichten ein und Venus verführt und vernebelt mit ablenkenden Genüssen(Venus-Neptun-Quadrat bis 12.06.). Genaues Nachfragen ist die beste Maßnahme gegen eine verschwommene Weltwahrnehmung. Es ist sinnvoll zu enttarnen, welche Ereignisse im Vordergrund welchen Drahtziehern im Hintergrund nützen, solange sie nicht transparent sind.
Und so wird es auch im privaten Leben Situationen geben, bei denen Sie ganz genau hinschauen sollten und auch selbst mehr Transparenz zulassen sollten, damit es nicht bei der nächsten Neptun-Wiederkehr (ab Sommer 2012) ein böses Erwachen gibt.
Der noch wilde, kampfbereite Jupiter kommt bald zur Ruhe(Jupiter in Stier ab 05.06.), zu ein bisschen mehr Bescheidenheit und zum Willen nach Konsolidierung.
Ruhe und Demut verkörpern Neptun und Jupiter im Stier-Sextil(bis 26.06.2012), erinnern daran, dass es um die Menschheit UND die Welt geht, und nicht nur um Überzeugungen. Es geht um jeden Einzelnen als Individuum und um seinen (Über-)Lebensraum, gleichzeitig um das Verständnis, dafür, dass wir alle Eins sind und miteinander lernen müssen, effektiver zu teilen.
Die positivste Analogie zu Neptun in Fische wäre möglich:
„Dieses Gefühl der Verbundenheit könnte zu einer weltweiten Welle der Verbundenheit führen, so dass die Menschen merken, wie blödsinnig jegliche Art von Hierarchie ist...“ (Zit: Alexander v. Schlieffen), in der individuelle Leistung und Bildung von Neidbolden oder Dikatoren als Verrat bekämpft und unterdrückt wird oder in der Status mehr wert ist als Vernunft.
Der Zwillinge-Neumond (01.06.) zeigt eine Grundstimmung der Kommunikation. Treffen Sie sich mit Menschen, mit denen Sie gut reden können, die nicht nur den Smalltalk bevorzugen(Mond-Saturn-Opposition), sondern Reden auch als Prozess des Gedankenaustauschs und der Diskussion ansehen. Lassen Sie eine neue oder interessante, kreative Idee in Ihr Leben. Wenn Sie sich trotz aller Ängste darauf einlassen und alte Muster mal links liegen lassen, kann das zu positiven Quantensprüngen(Sextil zu Uranus) führen.
Der Schütze-Vollmond(15.06.) fühlt sich etwas einsam, obwohl in ihm seit dem Neumond etwas herangereift ist, was jetzt nach Ausdruck verlangt. Sie schwanken hin und her zwischen großen Plänen und dem bürokratischen Kleinkram. Wenn Ihre Ideen keinen Anklang finden, nutzt es nicht, die anderen überzeugen zu wollen. Heute versteht niemand Ihre fantastischen Visionen. Dennoch ist es gut, in Kommunikation zu bleiben und Ihre Gedanken nach Sinn und Nutzen ordnen.
Am 21.06. zieht die Sonne in den Krebs. Das Bewusstsein ist auf familiäre Dinge bezogen. Ganz zum Schluss kommt der Mond in den Krebs(30.06.). Da er kurz vorm Neumond nicht mehr viel Kraft hat und ohnehin Ferienbeginn ist, freuen Sie sich darauf, sich im Kreise der Familie mal zwei Tage richtig auszuruhen.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen gut genutzten Juni und einen schönen Ferienanfang,
Utopia liegt in Ihren Händen
Der Uranus hat im vergangenen Monat den Widder betreten. Er bleibt darin bis 2018.
Uranus geht es darum, dass Sie neue Zusammenhänge erkennen, die bislang verborgen blieben. Ein gesunder Abstand zu bisher belastenden Themen hilft nun, freier zu werden. Dabei ist es wichtig, dass Sie sich trauen, unangepasst zu handeln, in gewisser Weise aus dem Rahmen zu fallen. Er testet Ihre Flexibilität und Ihre Fähigkeit, sich eigene, neue Perspektiven zu schaffen. Sie sollen Neues wagen und neue Fehler machen, um daraus neu zu lernen, damit Sie neue Ufer erklimmen können. Je nachdem, in welchem astrologischen Haus in Ihrem Horoskop der Uranus sich nun zeigt, entwickeln sich die Dinge gerade ziemlich schnell und überraschend und hoffentlich zu ihrem Besten.
Haben sie einen Widder-Aszendenten, dann geht es um Erneuerung des eigenen Selbst: Schlüpfen sie in eine neue Haut, lassen Sie nicht mehr das Bild zu, dass andere von Ihnen haben. Stehen Sie zu ihrem kämpferischen Urimpuls, den Sie bisher im Verborgenen gehalten hatten. Werden Sie wirklich autonom und unabhängig, doch nicht auf Kosten Anderer.
Als Fische-Aszendent spüren Sie die natürlichen Grenzen Ihrer Persönlichkeit besser als zuvor. Dadurch erfahren Sie, das Sie tatsächlich da sind. Uranus steht in Ihrem 1. Haus und fordert Sie auf, sich zu definieren und sich zu zeigen in Ihrer gesamten Andersartigkeit, die Sie bisher verbergen mussten.
Haben sie einen Wassermann-Aszendenten, kann Uranus im 1. Haus(s.o.)oder 2.Haus stehen. Bei letzterem geht es Uranus um Werteverschiebung. War Ihnen bisher wichtig, Ressourcen, Geld und Sicherheit zu mehren, so ist es jetzt an der Zeit, diese Werte zu verwandeln. Sie müssen nicht, wie Franz von Assisi alles hergeben, doch ist es sinnvoll darüber nachzudenken, welcher Gemeinschaft(Mensch,Tier etc.) Sie mit ihrem Guthaben helfen können. Dies gilt auch für Steinbock-Aszendenten.
Schütze-Aszendenten erleben diesen Transit in ihrem 2.Haus(s.o.) oder im 3.Haus. In dem Bereich geht es um neue Bewegung. Waren Sie bisher damit zufrieden, am Bürotisch Ihre Arbeit zu erledigen und mit dem Auto zu fahren, so treibt Sie Uranus nun hinaus aufs Fahrrad, zum regelmäßigen Wettkampfsport, in den Yoga-Kurs, in die Natur. Lassen Sie es zu. Körperliche Bewegung führt auch zu geistiger Bewegung und zu neuen Erkenntnissen. Und in Kürze werden Sie sich wundern, wie Sie nur die ganzen Jahre ohne Bewegung auskommen konnten.
Bei den Skorpion-Aszendenten geht es um Bewegung im privaten Bereich. Entweder Sie werden zu Hause mobil, verändern Ihre Wohnung oder Sie ziehen in eine neue Umgebung. Doch auch in der Familie soll sich etwas bewegen. Befreien Sie sich von Ihren Wurzeln, ohne den Stammbaum zu entreißen. Entwickeln Sie ein freieres Gefühl zu Ihren Lieben. Befreien Sie sich von dem Bild, das Ihre Geschwister von Ihnen haben. Geben Sie sich Raum für Ihre schöpferische Seite und durchbrechen Sie auch mal die Spielregeln.
Dem Waage-Aszendenten, befreit Uranus das 6.Haus oder 7.Haus. Beim 6.Haus geht es ihm um den Gang ins selbstbestimmte und selbständige Arbeiten. Lernen Sie gerecht zu delegieren und bestimmen Sie Ihren Rhythmus selbst. Lassen Sie sich auf neue Wagnisse ein und bremsen Sie sich nicht durch Ihre „Weiß nicht“-Taktik aus.
Der Uranus-Transit durch das 7.Haus ist besonders extrem, weil sich Ihr bisheriges Beuteschema in der totalen Veränderung befindet. Vielleicht stehen Sie gerade in einer Trennung. Was sie in Zukunft aber erleben werden, wird Sie irritieren. Der/die Märchenprinz/essin kommt von ganz woanders her als es Ihnen bisher entsprach. Die Variationen sind grenzenlos: Alter, Hautfarbe, Geschlecht, soziales Umfeld... alles ist möglich.
Mit Jungfrau-Aszendent gilt entweder die 7.Haus-Szenerie oder Sie stehen gerade vor einer 8.Haus-Total-Transformation. Es ist Zeit, dass Sie sich blitzartig von alten finanziellen oder emotionalen Abhängigkeiten lösen. Ebenso werden jetzt Erkenntnisse möglich, die Ihre Tabu-Barrieren durchbrechen(auch sexuell). Befreien Sie sich aus Verstrickungen, die Sie festhalten.
Für Löwe-Aszendenten ist Uranus im 8.Haus(s.o) oder im 9.Haus. Da geht es ihm um das eigene Weltbild. Egal, woran Sie bisher geglaubt haben, jetzt brauchen Sie Überzeugungen, die Ihren Horizont sprengen. Es ist Zeit, eine eigene Lebensphilosophie zu entwickeln und neue Konzepte zuzulassen. Verreisen Sie jetzt dahin, wovon Sie bisher nur geträumt hatten. Es wird Sie schlagartig verändern.
Haben Sie einen Krebs-Aszendent? Dann mischt Uranus ihren sozialen Bereich auf. Er fordert Sie auf, aus dem bisherigen Trott auszusteigen. Folgen Sie jetzt endlich Ihrer wahren inneren Berufung, statt ständig gegen Ihre Vorgesetzten zu rebellieren. Lösen Sie sich von Ihrem bisherigen Image und zeigen Sie der Gesellschaft Ihre unangepassten Seiten.
Bei Zwillinge-Aszendenten spricht Uranus von der gesellschaftlichen Reform. Fangen Sie an, mit Gleichgesinnten für das zu kämpfen, wovon Sie schon überzeugt waren. Schätzen sie die Individualität des einzelnen. Erschließen Sie sich neue Freundschaften, ohne die wertvollsten der schon vorhandenen zu entlassen. Erneuern Sie Ihre Ideale und Utopien. Die Gesellschaft braucht Sie jetzt.
Mit Stier-Aszendent will Uranus eine Befreiung von Unbewusstem Verhalten und von Heimlichkeiten. Es ist an der Zeit, die tieferen Schichten Ihrer Psyche frei zu legen und Berührung zuzulassen. Dabei helfen ihnen dynamische Meditationsformen oder spirituelle Bewegungskurse.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und zum Wohle aller den ultimativen Kick zur Freiheit und verbleibe mit kosmischen Grüßen,
Neue Zeit, Neues Glück
Es kommt manchmal vor, dass das Glück vor unseren Füßen liegt und wir achtlos daran vorbei gehen. Damit dies nicht immer wieder passiert, hat der Kosmos uns die Jupiter-Transite beschert, die uns darin unterstützen, uns innerlich zu öffnen.
Jedes Jahr gibt es tolle Möglichkeiten auszuschöpfen. Je nachdem, wo Jupiter steht, sind sie sehr verschieden. 2010, im Fische-Zeichen ging es besonders um das Glück des Mitgefühls. Die Themen der inneren Glückserwartungen waren auf Nächstenliebe und Spiritualität bezogen. Vielleicht hatten Sie das Glück, dass Ihnen Menschen hilfsbereit zur Seite standen, wo Sie es nicht erwartet hätten, oder dass Sie Eingang in spirituelle Zusammenhänge hatten, die Ihr Leben enorm bereichert haben. Oder Ihre Glückserwartungen waren so überhöht(3 X Uranus-Jupiter-Konjunktion), dass es schlimmer wurde als vorher. Doch jetzt wird alles anders:
Am 22.01.2011 ist der Jupiter in den Widder eingetreten.
Widder ist das Zeichen, das Aufbruch ins Neuland, Aktivität und Initiative Willensentfaltung aber auch Krieg und Kampf symbolisiert. Sein zentrales Anliegen ist, den eigenen Willen durchzusetzen und die Welt zu erobern.
Haben Sie im letzten Jahr neue Ideen angelegt, ist jetzt eine gute Zeit, die Initiative zu ergreifen und durch zu starten. Doch seinen Sie nicht zu ungestüm. Achten Sie darauf, nicht der Ungeduld anheim zu fallen, die jetzt gerade in allen Bereichen zu spüren ist.
Wie bei allen Dingen das Gesetz der die Dualität gilt, kann Jupiter im Widder auch unangenehme Auswirkungen haben. Zum Einen engagiert man sich für die eigenen Werte und für Freiheitsideale, zum Anderen neigt man zu Selbstherrlichkeit und verträgt keinen Widerspruch. Eigene Überzeugungen werden notfalls auch mit Gewalt durchgesetzt.
Eroberungen machen ist meist nicht schwer. Sie zu halten dagegen sehr. Das haben schon viele Heerführer in allen Zeiten der Geschichte lernen müssen. Darin verbirgt sich die innere, astrologische Logik der astronomischen Geschwindigkeit des Jupiter durch das Widder-Zeichen. Gemäß dem Charakter dieses Zeichens, nämlich schnell, wild und spontan zu sein, läuft Jupiter in nur vier Monaten durch den Widder und wird am 04. Juni 2011 schon im Stier landen, wo er dann wieder langsamer wird und seinen alten Rhythmus von 12 Monaten wieder aufnimmt.
Im Widder sind Jupiters Ideale auf die persönliche Freiheit und Selbstbehauptung bezogen. In der Zeit des Jupiter-Transits, spürt man seine eigene Würde stärker als sonst. Man beginnt, diejenigen zu schätzen, die sich nichts gefallen lassen, und man tritt selber mutiger für die eigenen Werte ein.
Auf der weltpolitischen Ebene ist der Impuls des Jupiter im Widder sehr gut im Nahen Osten zu beobachten:
Die Menschen gehen auf die Straße und kämpfen für Ihre Rechte als Bürger. Sie haben keine Lust mehr, von Politikern regiert zu werden, die an ihren Thronen(Jupiter, als Würdenträger) fest geklebt zu sein scheinen(Jupiter Opposition Saturn). Sie spüren jetzt genau, dass ihre Würde als Bürger nicht geschätzt wird, und dank Twitter, facebook etc. haben Sie die Möglichkeiten, sich zu organisieren, auch wenn das Internet kurzerhand gesperrt würde.
Die Grüne Revolution im Iran von 2009 war ein erster Impuls, der jetzt von Gleichgesinnten aufgegriffen wird. Damals war Jupiter im Wassermann. Die Ideale beriefen sich auf Freiheit des Geistes und auf Aufklärung.
Mit Jupiter im Widder entwickelt sich ein Lauffeuer, das 2009 seine erste Zündung hatte. Raum für neue Visionen und Chancen? Da Jupiter im Widder auch seine Philosophie und Glaubensrichtung durchsetzen will, bleibt abzuwarten, ob Fundamentalisten sich die derzeitige, liberale Bewegung am Ende zu Nutze machen.
Und wie sieht es in Ihrem persönlichen Neuland aus?
Was will jetzt erobert werden? Wo können Sie sich jetzt durchsetzen? Wo geht die Ungeduld mit Ihnen durch? Wo vergeuden Sie Ihre Energien? Wo sind Sie vielleicht zu selbstherrlich und lassen anderen Werten nicht ihren Raum?
Es gibt nach 2010, in dem alles schon aufregend und schwierig war, wo Konsequenzen und Wandlungen erforderlich wurden, eine Menge zu regeln und für den individuellen Neubeginn in Sack und Tüten zu bringen. Was im letzten Sommer noch als Idee im Kopf herum schwirrte, wird jetzt eine Dynamik entwickeln, die die Dinge in großen Schritten voran treibt. Also trauern sie nicht der Lücke nach, die durch Ereignisse in 2010 entstand, sondern nehmen Sie Ihre persönlichen Ziele in Angriff:
Das Neumondhoroskop, vom 03. Februar 2011, 2.30.28 Uhr, zeigt die Keimsituation des Februar-Zyklus an:
Wie frei sind Sie wirklich zu handeln(Mond-Mars-Konjunktion in Wassermann) und für Ihre Interessen einzustehen?
Können Sie andere mitreißen?(Schütze-Aszendent)
Je klarer Sie Ihre Freiheit formulieren können(Uranus-Merkur-Sextil), umso mehr Hilfe oder Unterstützung erhalten sie von Autoritäten oder Institutionen(Mond-Trigon zu Saturn). Haben Sie also keine Angst davor, dass Ihre Ideen zu gewagt wären.
Das Vollmondhoroskop vom 18. Februar 2011, 08.32 Uhr, zeigt den Kulminuspunkt der Entwicklungen im Februar:
Es geht um die Echtheit(Stier-Aszendent) Ihrer persönlichen Ausstrahlung. Die Wärme des Herzens(Löwe-Mond) gibt Ihnen und anderen Kraft und Sicherheit, wenn sie aus einem gefestigten Mittelpunkt heraus kommt.
Geben Sie ihrem Leben diese Wärme. Das gibt Ihren neuen Ideen Rückgrat und Anschub. Außerdem:
Welcher innerseelische Beweggrund treibt Sie an(Mond-Trigon zum Mondknoten)?
Ist es Ihr Weg ist oder der, den Sie für andere einlösen? Entscheiden Sie, ob dies Sie karmisch weiter bringt, oder ob Sie noch Korrekturen vornehmen sollten, damit sie später nicht „stolpern“.
Und damit alles klappt, wie Sie es wünschen, drücken Sie Ihre Wünsche konkret und ohne Furcht aus, denn Sie wissen ja:
„Das Glück hat nur dann eine Chance, wenn wir es willkommen heißen“.
2011 – You're welcome encouraged...
„2011 – Quersumme 4 – Wesenskarte: der Kaiser. Laut Tarot ein Jahr der Autorität und der Erhabenheit, der Courage, des Herrschens und Dienens und der Verantwortung. Nimm Dein Leben in die Hand“.
Das Jahr 2011 beginnt astronomisch mit viel Karamba, denn absolut zeitgleich mit einer Sonnenfinsternis über Nordafrika bilden Jupiter und Uranus am 04.Januar um 10.02 Uhr ihre bis 2024 letzte exakte Konjunktion. Diesmal steht sie im Widder(Kampf, Wille, Eroberung), hat also eine ganz andere Qualität als die bisherigen Konjunktionen in Fische(Traum, Mitgefühl, Illusion).
Da Konstellationen unter Sonnenfinsternissen zudem sechs Monate nachwirken, auch wenn sie gar nicht mehr zu sehen sind, werden die Themen der Jupiter/Uranus-Konjunktion, der Auf-und Umbruchstimmung, im ersten Halbjahr 2011 sehr verstärkt.
Das Januar-Neumondhoroskop(04.01.2011, 10.03, Berlin), welches die Keimsituation einer Sache anzeigt, gibt mit Steinbock-Mond und Wassermann-Aszendent an, dass Sie sich beim Aufbau des Neuen der inneren Strukturen bewusster werden. Die Angst zu versagen beim Durchsetzen eigener, origineller Ideen ist gleichermaßen groß. Sie soll Sie aber nicht ausbremsen, sondern sie fordert Ihren ganzen Mut zu nötigen, innovativen Schritten.
Jupiter(Glaube und Ideal) und Uranus(Veränderung und Freiheit) wechseln im Januar 2011 endgültig in den Widder(Krieger, Pionier, Eroberer). Der widderspezifische Vorwärtsdrang und ebenso der Wille, Neues zu wagen und unbetretene Pfade zu erobern, treibt alle an.
Doch so wie auch ein junges Kind lernen muss, dass nicht alles genau so erfolgen kann, wie es seiner Logik nach müsste, werden Sie in sowohl zu Beginn als auch zum Ende des Monats ernsthaft mit sich und ihren Ideen ins Gericht gehen müssen und sich über bestehende Blockaden und Hindernisse Klarheit verschaffen. Auf keinen Fall sind die Hindernisse zu umgehen oder auf andere abzuwälzen. Also packen Sie sie an und vertrauen Sie darauf, dass manchmal auch schwierige Verhandlungen die Tore in neue Dimensionen weit öffnen können.
Den Rückenwind bekommen Sie am 11.01.2011, wenn Merkur(Wissen, Denken) ins Quadrat zu Jupiter/Uranus(Höhere Erkenntnis/Reform) geht. Merkur im Schützen hat enthusiastische Ideen und will großen Gedanken Raum geben. Uranus und Jupiter schlagen ihm dabei ungewöhnliche Lösungen vor. Wenn Sie bereit sind, um die Ecke zu denken und bisherige Pläne sogar um zu werfen, sind Sie auf dem Erfolgsweg.
Den nötigen Biss für Ihre Vorhaben erhalten Sie ab 14.01.2011, wenn Mars(Willenskraft) und Jupiter(Philosoph) ein Sextil bilden. Auch hier ist wieder Risikobereitschaft gefragt, diesmal im Handeln. Setzen Sie Ihre Kräfte gezielt ein und lassen Sie sich nicht von irgendwelchen Dogmen einschüchtern.
Sie sollten gerade jetzt Gelassenheit bewahren und zeigen, das Sie inzwischen Ihr Krisenmanagement besser beherrschen als damals vor 2010.
Nach den harten Verhandlungen dürfen Sie am 19.01.2011 direkt alle Fünfe gerade sein lassen und sich mal was richtig Schönes oder Kostspieliges gönnen, den Sonne(Ich, Bewusstsein) und Jupiter(Wohlwollen, Glück) stehen im Sextil zueinander und setzen Highlights. Vielleicht spielt Ihnen das Glück auch noch ein Sahnehäubchen zu und setzt es oben drauf.
Am 23.01.2011 bilden Venus(Liebe und Harmonie) und Saturn(Realität und Konsequenz) ein Sextil zueinander. In der Liebe kann dies darauf hinweisen, dass es Zeit ist, die Bande etwas fester zu ziehen und Verantwortung für Ihre Gefühle zu übernehmen. One-Night-Stands stehen unter dieser Konstellation nicht auf der Liste und frustrieren nur unnötig.
Am 26.01.2011 ist Vollmond im Krebs. Das Vollmondhoroskop, welches auf die Verarbeitung der im Neumondhoroskop angelegten Kräfte hinweist, hat einen Waage-Aszendenten. Dialog und konzeptionelle Kommunikation eventuell mit einem Coach oder Ihren Mitarbeitern bringen ihre Ideen in einen logischen Kontext, damit Sie in Ihrem Vorhaben heimisch und sicher werden können. So können Sie Ihre eigenen Reformwünsche besser integrieren und an die kollektiven Entwicklungen anpassen.
Ob sich die angegenbenen Konstellationen auf Ihre Arbeit, Ihre Familienorganisation, Ihre Freunde oder auf Ihre Beziehung beziehen, können Sie anhand Ihres eigenen Horoskops erkennen: Schauen Sie, in welchem Haus/Lebensbereich sie statt finden und in welches Haus bei Ihnen die Neu- und Vollmondhoroskope fallen.
Der Monat beschließt am 26.01.2011 mit einem Merkur-Saturn-Quadrat in Steinbock und Waage, was wiederum zu ernsthaftem Gedankenaustausch und ggf. auch zu endgültigen Kündigungen eines längst obsolet gewordenen Prozesses führen könnte.
Da Merkur im 10.Haus(Beruf, Öffentlichkeit, Vater) steht, besteht ein erhöhter Vermittlungsbedarf zu überpersönlichen Themen. Und wer schon länger über eine Fortbildung nachdenkt, um ein Interessensgebiet zu vertiefen oder um neues Wissen zu erlangen, der findet nun die Motivation, diese Idee in die Tat umzusetzen.
Der Januar bringt neue Impulse, allerdings fehlt noch die Kontur, was man am Neptun(Illusion, Traum) im 1. Haus(Ausstrahlung, Ich-Ausdruck) gut erkennen kann. Dafür möchte Neptun hier das Gefühl für das WIR vergrößern und sich vom Göttlichen berühren lassen. Das 11.Haus(Gruppen, Aktivitäten mit Gleichgesinnten) ist im Januar besonders betont. Das lässt vermuten, dass Demonstrationen und gemeinsame Interessenbekundungen immer mehr in den Vordergrund rücken, aber auch Konflikte mit Freunden jetzt geklärt werden wollen.
Nutzen Sie die Impulse des Januar 2011, um sich selbst zu befreien und Ihre Umwelt positiv zu inspirieren. Sie werden überrascht sein, was in den folgenden sechs Monaten auf Sie zurück kommt.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen fantastischen Jahresbeginn!
Ihre Haus und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler
Soldiers of Love
Neulich beim Redaktionstreffen für unsere Kiezzeitung war ich die einzige Frau. Sofort thematisiert stellte sich die Frage wie "männlich" jene Zeitung denn sei und überhaupt wieviel Weiblichkeit eigentlich wirklich in unserem Leben von Natur aus Raum einnehmen würde.
Während ich mich mit diesem Gedanken befasste, fiel mir auf, dass auch die Astrologie, obwohl sie in der westlichen Welt besonders gerne von Frauen betrieben wird, eine patriarchalische, also männliche Kunst ist. Von 10 Planeten sind sogar nur zwei weibliche Protagonisten dabei:
Es sind die Venus und der Mond(lat.: la Luna).
Diese beiden tragen in sich die Informationen weiblicher Prinzipien des Lebens, der Liebe, der Emotionalität, des Instinkts und der Mütterlichkeit.
Sie sind, obwohl sie scheinbar nur einen geringen Anteil im Horoskop, analog also im Leben einnehmen, ausgesprochen wichtig, damit ein Mensch von seiner Geburt an gesund aufwächst und sich gut entwickelt. Ich würde sogar behaupten, dass diese 20 % weiblicher Anteile zu Beginn eines Lebens 100 % ausmachen. Ohne Liebe und Fürsorge, ohne ausreichenden Hautkontakt und die Möglichkeit zu Schmusen entwickelt der kleine Mensch nachgewiesenermaßen keine Intelligenz(Merkur), keine Identität(Sonne), keinen Willen(Mars), kein Vertrauen(Jupiter) und keine Struktur zum Überleben(Saturn).
Die <strongf>Venus im Horoskop zeigt an, wie wir uns in Liebe verbinden und Zuneigung äußern. Der Mond zeigt an, was wir brauchen, um uns geborgen zu fühlen.
Je nachdem, in welchen Zeichen Mond und Venus stehen und mit welchen Planeten sie verbunden sind, kann der astrologische Berater erkennen, wie es um unsere Erfahrungen und unseren Umgang mit der Liebe und unserer emotionalen Sicherheit bestellt ist. Gibt es Probleme im Liebesleben eines Erwachsenen, kann der Berater die Lösungswege ebenso an den Konstellationen dieser beiden Planeten aufzeigen.
Vorbilder für unseren Liebeshaushalt waren in erster Linie unsere Eltern. Je mehr sie uns Liebe zeigten, um so selbstverständlicher können wir uns selbst lieben und diese Liebe weitergeben an die Nächsten.
In der Astrologie spricht man von verletzten Planeten, wenn schwierige Aspekte auf die
Planeten zeigen oder wenn sie in Zeichen stehen, die ihnen sehr artfremd sind. Dann fällt einem die Äußerung der Liebe schwerer als Anderen, ist aber keinesfalls unmöglich.
z.B. stehen in einem Horoskop der Mond oder die Venus im Steinbock oder im schwierigen Aspekt zum Saturn, ist der Mensch in erster Linie spröde uns unsicher, wenn es darum geht, Liebe sichtbar zu machen. Oftmals hat man von der Mutter und den weiblichen Personen im ersten, kindlichen Umfeld strukturelle Sicherheit erfahren, wurde aber selten oder nie geknuddelt und nach Herzenlust geküsst. Auch der Steinbock-Mond fühlt und die Steinbock-Venus liebt, aber man kann es nicht so gut zeigen. Die Emotionalität ist geprägt von Verzicht und Schuldgefühlen. Daher braucht ein Mensch mit dieser Konstellation länger als andere, um sich seelisch zu öffnen, und um sich und anderen zu vergeben.
Stehen der Mond oder die Venus hingegen im Schützen, ist die Kindheit meistens als außerordentlich liebevoll und großartig erlebt worden. Die eigene Gefühlswelt ist meistens in Hochstimmung, und man kann andere mitreißen und begeistern.
Das Blatt wendet sich allerdings, wenn der Mond oder die Venus einen schwierigen Aspekt zum Jupiter(Herrscher des Schütze-Zeichens) bilden. Vielleicht wurde in der Kindheit Liebe verwechselt mit Buhlerei um Beifall, oder man wurde zu sehr verwöhnt. Dann sind die emotionalen Erwartungen an die Mitmenschen so hoch, dass sie kaum zu erfüllen sind, und dann ist auch dieser Mensch ebenso einsam wie derjenige, der einen Steinbock-Mond hat.
Durch alle Zeichen und durch alle planetaren Aspekte hindurch zieht sich das Thema des weiblichen Prinzips der Liebe und der Emotion. Es betrifft Männlein wie Weiblein und es ist oftmals nicht einfach nur leicht und schön. Schmerzen, die durch Liebe entstehen, blockieren uns. Und sie fordern uns gleichzeitig dazu auf, nicht aufzugeben.
Alle Lebewesen brauchen Liebe, denn:„Liebe ist dazu da, unsere Welt zu erweitern“(Zit.:Marianne Williamson) Ich selber denke bei diesem Satz an die Erdmännchen im südlichen Afrika. Bei ihnen ist das Prinzip von Mond und Venus stark ausgeprägt. Ohne ihre Liebe und totale Fürsorge füreinander hätten diese kleinen Wesen niemals gelernt, in der Wüste zu überleben.
Venus und Mond sind im Horoskop unsere geistigen Initiatoren und seelischen Kämpfer für die Liebe. Mond und Venus geben uns Menschen die Möglichkeit, durch Berührung und in Beziehung zu anderen Menschen, spirituell zu wachsen. Sie sind es, die uns Nachsichtigkeit und Mitleid lehren. Ihre Macht kann Berge versetzen, und wir Menschen sollten gut auf sie hören, wenn wir uns in Liebe vereinen wollen und auch, wenn wir unsere Welt erhalten wollen. Das Wunder der Liebe steckt in uns allen. Nur der Weg dorthin ist oftmals steinig, gleich einem Pilgerweg, an dessen Ende die Erleuchtung steht.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen 100 %-ig „rosaroten“ Spätherbst und verbleibe mit liebevollen Grüßen,
Ihre Haus- und Hofastrologin
Dorothea E. Fiedler
www.stelladanza.de
Sweetest Tabu - rückläufige Venus in Skorpion

- Die Rückläufigkeitsbewegung der Venus spiegelt eine Blume in den Himmel...
Wen haben Sie geliebt im Herbst 2002?
Diese Frage können Sie sich in diesem Monat stellen. Denn die Venus, der Liebesplanet, ist vom 8. Oktober bis zum 18. November rückläufig im Zeichen Skorpion. Die Venus wird alle 19 Monate rückläufig - das heißt, von der Erde aus gesehen, bewegt sie sich rückwärts durch den Tierkreis - und sie verweilt dann bis zu 40 Tage in einem Bereich des Horoskops, welches sie sonst in 4 – 7 Tagen durchläuft.
In der Zeit der Rückläufigkeit können wir zu unseren aktuellen und vergangenen Beziehungen Bilanz ziehen und uns unserer eigenen Liebes- und Beziehungsfähigkeit bewusst werden. Die Venus war in den letzten 8 Jahren jeweils ca. 40 Tage lang:
2004 in den Zwillingen(Kommunikation und spielerische Abwechslung),
2006 im Steinbock(Pflichterfüllung und Zuverlässigkeit) ,
2007 im Löwen(Lebendige Lust und Extravaganz) und
2009 im Widder (Eroberung und impulsive Liebe)
rückläufig, und hat Sie immer dem Zeichenthema entsprechend an wichtige Facetten innerhalb mitmenschlicher Beziehungen und Partnerschaften erinnert. Daher haben Sie vielleicht in Ihren Beziehungen in den benannten Jahren einen besonders bewussten Umgang mit den Themen gehabt, die oftmals wiederum 8 Jahre zurück lagen.
Das letzte Mal war die Venus im Skorpion rückläufig vom 11. Oktober bis 21. November 2002. Somit beendet sie 2010 ihren Zyklus der letzten 8 Jahre. Was damals begann, findet jetzt in gewisser Form seine Endkonsequenz.
Allgemein bedeutet die Venus im Skorpion immer eine Wandlung, der ein gefühlter „Tod“ voraus geht. Man stirbt „kleine Tode“, sei es im Liebesspiel, durch Kompromisse, die man in der Partnerschaft eingeht, durch eifersüchtiges Verhalten gegenüber dem/der Geliebten, durch Trennungen etc. Bei Venus geht es immer um Geben und Nehmen und um die Art, in der wir uns angenommen fühlen und Zuneigung äußern. Daher ist es unter dem Aspekt der Venus im Skorpion interessant zu schauen, wie Sie gerade mit diesen Themen umgehen.
Im Skorpion neigt man nämlich eher dazu, alles oder nichts zu geben oder zu nehmen. Die Liebe wird als ein schaurig schönes und machtvolles Moment empfunden. Es gibt viel intensive Leidenschaft, aber auch sexuelle Verstrickungen und Abhängigkeiten. Es gibt die Erfahrung des Tabubruchs, die gleichermaßen faszinierend als auch erschreckend erscheint. Man ist vielleicht manipulativen Außeinandersetzungen ausgesetzt oder erinnert sich an vergangene Erfahrungen solcher Art. Und man derzeit eventuell zu einer gewissen Besessenheit in Liebesdingen. Doch kommt man damit nicht weit.
Daher: statt jetzt zur Giftschlange oder zum Opfertier zu mutieren, versuchen Sie zu erspüren, wie es wahrhaftig um ihre Emotionen und die des Partners steht. Erinnern Sie sich zurück an das zweite Halbjahr von 2002, um mehr Klarheit in die Tiefen Ihrer Emotionalität zu bringen.
Fragen Sie sich, wem Sie sich damals in Liebe verbunden fühlten. Mit wem lebten Sie damals ihre Leidenschaften aus? Wer blieb Ihnen unvergesslich? Mit welchen Schattenseiten von Liebe wurden Sie 2002 konfrontiert? Endete 2002 im Herbst eine wichtige Beziehung abrupt? Gab es in Bezug auf Liebe tief greifende Wandlungen, die heute noch wirken? Führten die Erfahrungen vor 8 Jahren zur Veränderung Ihres Umgangs mit geliebten Menschen?
Mit Venus im Skorpion, ist es wichtig, sich die Machtverhältnisse innerhalb Ihrer Beziehungen klar zu machen. Die gestrigen und die heutigen.
Diese Themen oder Menschen, die diese Themen „transportieren“, klopfen jetzt wieder an die Tür Ihres Herzens und wollen erinnert werden. Es kann auch sein, das tatsächlich Ihr Ex von damals sich meldet und Sie auf einen Kaffee unter Freunden einlädt. Das ist gut. Denn so können Sie, wenn Sie wollen, eine lange ausstehende, klärende Begegnung haben. Sie können Bilanz ziehen, über das, was seitdem passiert ist und was es für Sie bedeutet oder bedeutet hat. Wo sie jetzt mit Ihrem Herzen stehen, ergibt sich aus den Erfahrungen des Herbstes 2002 und dessen Folgen.
Am 1. Oktober geht der Planet Mars in Konjunktion mit Venus. Das kann bedeuten, dass die rückläufige Phase der Venus mit einem Knall beginnt, der leidenschaftlichen und sexuellen Charakter haben kann.
Am Ende der Rückläufigkeit geht die Venus vom 8. bis 18. November in die Waage und lässt sich im Trigon zu Neptun/Chiron im Wassermann nochmal beraten und erinnern, um besser zu verstehen, was Liebe bedeutet.
Venus will sich von Neptuns spiritueller Seelenkraft berühren lassen, und Chiron zeigt ihr zugleich, welche Wunde nun verheilen kann, weil sie jetzt nicht mehr wieder aufgerissen werden muss.
Danach kann Venus gestärkt wieder geradeaus in den Skorpion wandern, um ihren Weg der Liebe fort zu setzen, wo sie sich ab dem 7. Januar 2011 im Zeichen Schütze voller Vertrauen zu neuen Horizonten der Liebe aufmachen wird.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wilde und liebevolle Zeit mit sich und ihren Liebsten,
Ihre Haus- und Hofastrologin
Dorothea E. Fiedler
Königin Luise, geboren 10.03.1776

- Prinzess Luise am Krankenbett eines scharlachkranken Dorfkindes(1789)
Als ich ein kleines Mädchen war, hatte meine Tante ein altes Buch im Schrank, dass ich mir mit ihr zusammen anschauen durfte. Ganz vorsichtig musste ich dann die Seiten mit den Fingerspitzen wenden, damit ja nichts kaputt ginge. Es war daher immer ein feierlicher Moment, wenn ich in diesem Buch blätterte. Es entführte mich in eine Welt, zu einer der Figuren, die ich in meinen inneren Idealvorstellungen selbst hätte sein wollen. Es war „Die Königin Luise... ein Album in 50 Bildern für jung und alt“ gedruckt im Jahre1896, die mich so beeindruckte. Die Bilder im Album kreierten für mich eine anmutige Prinzessin und zauberhafte Königin in einer Idealwelt, die durch Kriege und schlechtes Wetter nach nach trüber und trauriger wurde. So sah ich sie mit 7 Jahren.
In diesem Jahr, am 10. März hätte die schöne Königin von Preußen ihren 234. Geburtstag gefeiert. In Berlin, Mecklenburg und Niedersachsen wird heuer an ihren 200. Todestag erinnert. Interessanterweise just in dem Jahr, in dem Saturn zum 8. Mal den Saturn in ihrem Geburtshoroskop transitiert.
„Luise...“ sagt en passant ein Freund von mir und blättert gerade eine Seite in dem besagten Buch hin und her, “Luise...war n' verdammtes Luxusweib!“ Na, das ist das letzte, was ich hören will über die Prinzessin, Königin, die ich rein intuitiv damals so verehrte... Dann will ich doch mal sehen, ob er wirklich Recht hat, oder ob ihr Horoskop uns über Luises innere Haltung zum Leben etwas anderes verraten kann:
Meine kindliche Sympathie mit Königin Luise bestätigte sich spontan, als ich ihre Geburtsdaten berechnete und feststellen konnte, dass sie wie ich ein Fisch mit Widder-Aszendent gewesen ist, also eine spirituelle Kämpferin.
Was mir dann allerdings sofort ins Auge fiel, waren der Mars, der ebenso in den Fischen stand und Chiron am Aszendenten. Diese beiden astrologischen Protagonisten in diesen Positionen sind kaum in der Lage, Luxus als ein Lebensziel anzusehen:
Mars in den Fischen ist der Krieger für die Vergessenen, die Kranken und die Schwachen. Er ist der Herrscher von Luises Widder-Aszendent. Der Herrscher eines Aszendenten gibt den ausschlaggebenden Impuls für die Lebensmotivation einer Persönlichkeit. Mars im 12.Haus engagiert sich als spiritueller Beschützer der Entrechteten. Er kann für sein Ego nur dann kämpfen, wenn das Ego im Dienste eines helfenden Auftrags steht. Also wären Luxus und Güter nur dazu da, weiter gegeben zu werden. Nur so kann Mars in Fische im 12. Haus sein Höchstmaß an Durchsetzungskraft erreichen. Die Bilder unter die Untertitel in dem Buch erzählen auch immer wieder von ihrer Hilfsbereitschaft, und dass sie nie Berührungsängste mit dem einfachen Volk hatte.
Chiron ist kein Planet wie Mars, er ist ein Asteroid, der zwischen Saturn und Uranus seine Bahn um die Erde zieht. In der Astrologie wird er als sensibler Persönlichkeitspunkt angesehen. Er beschreibt eine Art geerbte Wunde, für die man nichts kann. Niemand kann einem den daraus resultierenden Schmerz abnehmen und er begleitet einen ein ganzes Leben.
Luises Vater war Gouverneur des Großherzogtums Hannover, das von London aus regiert wurde und welches er für seinen Schwager, Georg III. von England verwaltete. Luises Mutter starb als das Kind 6 Jahre alt war und sie und ihre Schwestern wuchsen bei der Großmutter in Darmstadt auf. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie ihren Vater oft vermisst hat, obwohl ihr bestimmt klar war, dass er immer Wichtiges zu tun hatte.
Chiron beschreibt gleichzeitig eine Ebene, auf der sich der Heiler in jedem Individuum verbirgt, der durch Akzeptanz der eigenen Schwachstellen sich und andere heilen kann. Am Aszendenten ist seine Auswirkung die, dass die Person sehr empfänglich ist für das Leid anderer Menschen. Dem liegt oft zugrunde, dass seine Wunde die ist, gelernt zu haben, dass es weniger riskant ist, die Lösungen von Problemen an anderen auszuprobieren als an sich selbst. Die innere Aufgabe ist dennoch, ein „kämpfender Schamane“ zu werden, der sich mit seinen Problemen auskennt.
Mit Chiron im 1. Haus macht man sich unentbehrlich für seine Mitmenschen, für seine Umwelt und seinen Partner. Oftmals lehrt er von hohem Stuhl und scheint für alles eine Lösung zu haben, was auch häufig hinkommt. Meistens haben Menschen mit dieser Konstellation eine Aura, die anderen Schutz gibt und anziehend wirkt.
Davon mal abgesehen, dass sie ja tatsächlich seit frühester Jugend schon in Siechenhäusern und bei armen Menschen half, soviel sie konnte, liegt gewiss in dieser Konstellation auch ihre „unmalbare“ Schönheit und Anziehungskraft verborgen. Verstärkt wird diese durch die Venus im Wassermann, die einen inspirierenden Aspekt auf den Chiron wirft. Venus im Wassermann gab ihr außerdem den Mut, die in ihrer Zeit übliche Etikette der Bekleidung oder ihre weibliche und aristokratische Rolle dank ihrer ungezwungenen Umgangsformen immer wieder mal zu durchbrechen. Und der Mond der Königin im Skorpion im 7.Haus gab dem Ganzen noch eine gehörige Portion Magie dazu, die auf jeden wirkte, dem sie gegenüber stand.
Der Einzige, der ihrer Schönheit widerstehen konnte, war Kaiser Napoleon I., den sie am 06.Juli 1807 in Tilsit traf, um mit der Überzeugungskraft einer Frau und (Landes-)Mutter Preußen vor der Eroberung der Franzosen zu retten. Dass Napoleon Luises Magie widerstehen konnte, und, kann nur daran liegen, dass er seine Josephine wohl sehr liebte. Er war zwar beeindruckt, aber sie erreichte kein politisches Entgegenkommen seinerseits.
Köigin Luise war keine Heilige, aber eine Luxusbiene war sie bestimmt nicht. Sie hat den Saturn in der Waage im 7.Haus, dem Bereich der Begegnungen. Saturn in der Waage mag keinen unnützen Tand. Er hat zwar Angst, nicht zu gefallen und abgelehnt zu werden, gleichzeitig fürchtet er sich vor Abhängigkeiten. Das ist seine vermeidungsstrategie, die ihn viele Fehler machen lässt. Seine Aufgabe ist, in mitmenschlichen Kontakten Reife und Durchhaltevermögen zu beweisen, Kunst und Ästhetik den richtigen Rahmen zu geben, ein klares Urteilsvermögen zu entwickeln, verantwortungsbewusst und dennoch voller Vertrauen Beziehungen und dem Leben entgegen zu treten. Das hat sie als treue Weggefährtin des Königs auf jeden Fall erfüllt.
Als Herrscher des 10.Hauses, dem Bereich der Öffentlichkeit oder auch des Staates ist dieser Saturn, derjenige, der Luise zur Anpassung zwang, ihr viel Verantwortung als junge, preußische Landesmutter in Krisenzeiten übertrug, gleichzeitig jedoch von ihrem Charme profitierte, der sie schon zu Lebzeiten als Frau des etwas spröden und viel zu neutralen Friedrich Wilhelm III. zur Königin der Herzen werden ließ.
Ihren Mythos trägt sie zurecht, so ist meine Meinung auch weiterhin. Die bürgerliche, herzliche Königin, die schon im Alter von nur 34 Jahren starb, hat in ihrem kurzen Leben viel von sich gegeben in der Hoffnung, dass das Leben besser wird. Sie wurde später von ihren Söhnen und ihrem Land zur Märtyrerin und Heldin erhöht, was ihr vielleicht sogar recht gewesen wäre.... aber ein bisschen Eitelkeit muss ja sein.
In diesem Sinne, herzlichste Grüße von Ihrer Haus- und Hofastrologin
Dorothea E. Fiedler
August 2010: „Des is a Kreiz mit demmä große Kreiz“...
...so würde die olle Else Kling aus der Lindenstarße diese Zeit betiteln, wenn sie sie erleben würde. Da denkt man, es sind Ferien und am Himmel zeichnen sich Konstellationen ab, die unseren Sommer noch einmal so richtig einheizen.
Am 26.06.2010 hatte sich ein großes, kardinales Kreuz gebildet, zwischen Uranus und Jupiter im Widder, denen Saturn in der Waage gegenüber trat, und Pluto im Steinbock, dem gegenüber für einen Tag der Mond im Krebs zusammen mit der Sonne entgegen hielten.
„Was is'n des do mit diesem Kreiz, hä? Davo is ja aandauernd d' Red!“
Es liegt auf den Kardinalzeichen Widder, Waage und Steinbock und hat somit eine große Bedeutung für alles was neue Impulse braucht, was neu angestoßen werden will, was mit der Auseinandersetzung mit Partnern neue Wege zeigt, was in Bezug auf gegebene Strukturen notwendigen, starken Wandlungen unterliegt.
„Ah geh, papperlapapp, do leg i mi do' wieder in mein'n Garten. Was geht mich des was a?“, so dachten sich wohl auch Sonne und Mond und verschwanden schnell wieder aus diesem spannungsvollen Griff der drei größeren Kollegen.
Diese allerdings halten einander fest bis Uranus am 05.07. rückläufig wurde und am 15.08. wieder in die Fische zurück kehren wird.
Doch damit nicht genug, der Streitplanet Mars gesellt sich am 30.07. zum Saturn in der Waage und wird am 04.08. zu Jupiter in Opposition stehen. Das wird angestaute Frustrationen freisetzen, die mit dem Umgang im Team oder der Beziehung zu tun haben.
„Ui wei, i hob keine Beziehung net, aber die Frau .. von oben do, mit ihrer lauten Musik immer wieder, die werd i mer vorknöpfe...“
Die Gefahr der Übersprungshandlungen ist in den ersten Augusttagen extrem groß. Und es können Überzeugungskriege ausgelöst werden, die langjährige Freundschaften zerstören könnten.
Zum Glück fliegt am 07.08. die Venus herzu in die Waage und stellt sich Mars und Saturn zur Seite, und sie wird mit diplomatischem Geschick versuchen, Eskalationen zu vermeiden und zu kitten, was noch geht. Wenn allerdings mit Diplomatie und Wohlwollen kein Einlenken oder Verständnis vom Gegenüber kommt, dann sollten Sie keine Kraft mehr darin verschwenden. Wer jetzt stur bleibt, der bleibt auf der Strecke.
Jupiter und Uranus im Widder spüren und zeigen immer schärfer die Notwendigkeit, zu verändern und neu zu gestalten. Doch wird mit Pluto im Steinbock viel gekämpft um Ressourcen, Gelder und Werte, während Saturn an die Verantwortung gegenüber alten Vertragspartnern erinnert und Angst hat, diese bei den vorgesehen Veränderungen zu verärgern oder zu kompromittieren.
Wie Sie sehen, Höhen und Tiefen liegen direkt nebeneinander und können wirklich von einem Tag zum anderen wechseln.
Gibt es in dieser Zeit(25.07. Und 03.08.) Glück und Erfolg, so wird der Schatten dessen gleich mitgeliefert, z.B. in Form von unverdeckten Neidern, Erschöpfung der eigenen Ressourcen oder bürokratischen Strukturfragen. Doch in den Bereichen, in denen Sie sich gut vorbereitet haben, können Sie eine starke Kraft spüren, die nach vorwärts drängt.
„I bleib do wo i bin, des is scho 40 Jahr so gwes'n, des ändert sich nimmer! … Obwohl, ich müsst mal die Maler daher bitt'n, in der Küch'n is a so a großer Fleck...“
Selbst wenn Sie möchten, dass es in Ihrem Leben so weiter geht wie bisher, werden Sei feststellen, dass es einiger Reparaturen oder Sanierungen bedarf, damit Ihr Schiff weiter segeln kann zu den Ufern, die Sie im Moment noch nicht einmal erahnen können.
Eines sollten Sie wissen: Diesen Sommer lässt sich nichts erzwingen! Je gelassener Sie auf jede Situation eingehen, um so erfolgreicher wird sie für Sie ausgehen. Je mehr Substanz und Erfahrung sie in einem Bereich haben, um so weniger kommen Sie selbst ins Wanken, auch wenn Umwälzungen geschehen.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen möglichst stressfreien August,
ihre Haus- und Hofastrologin, D.E.Fiedler
Juni 2010: „Ende im Gelände“ oder Mars verlässt das Löwe-Zeichen
Das Neumondhoroskop des Juni 2010 hat einen Jungfrau-Aszendent. Damit gibt es die vorrangige Energie des Monats an. Genauigkeit, Ökonomie und Ökologie stehen im Blickfeld des Interesses.
Allgemeines
Den ganzen Sommer lang hält die Opposition von Jupiter und Saturn an. Mal stehen sich beide in Jungfrau und Fische(ab 23.05.) gegenüber, mal in Widder und Waage(ab 22.07.) Den beiden geht es zum Einen um die Gewährleistung von tragenden Strukturen, zum Anderen um die Erkenntnis der eigenen Möglichkeiten, damit wir innerlich wie äußerlich wachsen können. In Fische und Jungfrau stehen die unerledigten Angelegenheiten im Vordergrund, auf dass sie in Ordnung gebracht werden. In Waage und Widder geht es um unsere Tatkraft und Willensäußerung und den geistigen Abgleich mit denen, zu denen wir in Beziehung stehen.
Ein gutes Potential des Wachstums und des Erfolgs haben zur Zeit nur die Vorhaben, die auf sicherem Fundament stehen, außerdem Sinnhaftigkeit und Horizonterweiterung versprechen und die auch ethische Vorgaben berücksichtigen. Wenn Sie also gerade merken, dass einiges droht zusammen zu brechen, ist vielleicht Zeit für eine gründliche Inventur.
Fragen Sie sich, als wären Sie Ihr eigener Unternehmensberater:
“Was ist für mich von Wert? Passt dieser Wert zum Zahn der Zeit? Habe ich alles, damit meine Vorhaben stabil und nachhaltig wachsen können? Erkenne ich die Grenzen meiner Möglichkeiten? Wie kann ich innerhalb dieser Grenzen am effektivsten expandieren?“
Kommunikation
Zu den eben gestellten Fragen kommt es gerade recht, dass Merkur wieder vorwärts läuft(seit 28.05.) Die Zeit der Re-Flektion ist vorüber. Geistige Beweglichkeit ist jetzt wichtig. Merkur in den Zwillingen(10.-25.06.) will wieder viel Neues erfahren und lernen.
Setzten Sie sich sachlich, logisch und kritisch, mit den Dingen auseinander.Aber Vorsicht vor Zynismus! Der wirkt wie eine Bremse und hält Sie davon ab, das Neue optimal mit dem Bewährten zu kombinieren und clever auszunutzen.
Ab 26.06. betreten Merkur und Sonne den Krebs. Die intellektuelle Auseinandersetzung weicht der Phantasie. Lassen Sie auch Träume zu Wort kommen, auch wenn diese Träume durch die kurze Opposition zu Pluto(27.06.-28.06.) von anderen Menschen um Sie hinterfragt und analysiert werden. Es ist gut, dass es Menschen um Sie herum gibt, die scharf beobachten und Fehler aufdecken. Das hilft Ihnen, sich nicht zu sehr auf eine Idee zu fixieren.
Sie sollten Ihren Willen und Ihre Ideale trotzdem nicht aus den Augen verlieren(Quadrat zu Uranus-Jupiter im Widder bis 28.06.), auch wenn Sie geistig unter Strom stehen. Geben Sie Acht vor zu kühnen Behauptungen und unüberlegten Gedankensprüngen. Nichtsdestotrotz: Originalität und Fortschritt zahlen sich bald aus. Die Welt ist dabei, herkömmliche Denkmuster zu sprengen. Behalten Sie im Auge, dass dies eine Zeit ist, in der sich die Paradigmen ändern. Flexibilität ist wichtiger denn je.
Haben Sie die richtige Idee gehabt, können Sie sie ab dem 28.06. in die Tat umsetzen(Merkur-Mars-Sextil bis 06.07.)
Handeln
Nach 5 ½ Monaten der der Powerlosigkeit geht es nun endlich wieder voran mit Kraft und Tatendrang. Die letzten Reste der Frühjahrsmüdigkeit können gleich mit ausgeschüttelt werden. Mars war am 21.12.2009 rückläufig geworden. Das hat uns geschwächt und den Eindruck vermittelt, sämtliche Projekte oder Vorhaben würden uns auslaugen, oder wir hätten keinerlei Chancen.
Doch jetzt (seit 17.05.10) geht es wieder voran. Der Startschuss für eine neue Schaffensperiode ist gegeben. Im Gegensatz zu den letzten 7 Monaten, in denen Mars im Löwen war, geht es nicht mehr um Ihre Selbstdarstellung oder um den „großen Wurf“.
Nutzen Sie Ihre Kraft jetzt, um dem Aspekt von Jupiter/Uranus-Saturn(s.o.) zu zu arbeiten. Beachten Sie trotzdem Ihre Wünsche. Sie scheinen im Gegensatz zum Machbaren zu stehen, doch ab Mitte Juni werden Sie sehen, welche Wünsche realisierbar sind. Gehen Sie in Allem methodisch und präzise vor. Versuchen Sie, ihre Kräfte optimal einzusetzen statt sich zu verschleißen. Denken Sie fortschrittlich und handeln Sie ökonomisch. Dann werden Sie auch mit den Schwachpunkten, die sich heraus kristallisieren(Mars-Chiron.Opposition am 09.06.) einen besseren Umgang finden.
Wenn der Mond den Mars passiert(17.06.) wird es Zeit, sich nochmal emotional mit dem eigenen Wollen auseinander zu setzen und mit Vernunft und Klugheit über das weitere Vorgehen zu entscheiden.
Liebe
Wie das Neumondhoroskop des Juni mit seinem Trigon von Venus zu Uranus/Jupiter schon verrät, im Juni dürfen Sie spielen.
Lassen Sie sich treiben von all dem Leben auf den Straßen und lassen Sie sich verführen von der Vielfalt, die ihnen begegnet. Erotik schwingt immer mit. Verwöhnen Sie sich und zeigen sie sich. Lassen Sie sich bewundern und seien Sie stolz auf sich selbst.
Mitte des Monats(14.06.) verlässt die Venus den romantischen, verträumten Krebs und geht in den großartigen Löwen.
Sind Sie in Begriff zu heiraten? Der 14. und 15.06. eignen sich gut für feste Abmachungen und Verträge unterstützt von starken, bindenden Emotionen(Mond-Venus-Konjunktion im Sextil zu Saturn).
Alle anderen können den ganzen Juni lang feiern, flirten und Spaß haben. Die Venus geht allein ihrer Wege. Sie bildet fast keine Aspekte im Juni.
Lediglich am 22. und am 30.06. fühlen Sie sich eventuell seelisch unausgeglichen und neigen zur Launenhaftigkeit.
Verlangen Sie an jenen Tagen nicht das Eingehen einer fester Beziehung, weil sich Wünsche nach emotionaler Geborgenheit und die Lockrufe der Lust an diesen Tagen nicht unter einen Hut bringen lassen.
Seien Sie nicht enttäuscht, wenn sich der Traumpartner noch ein wenig Zeit lässt, um zu entscheiden oder wenn Ihr Lebenspartner auch mal anderen Menschen hinterher schaut. Nehmen Sie alles spielerisch, besonders sich selbst. Verbinden Sie sich lieber mit Ihrem inneren Kind als mit Ihrem inneren Ehepartner.
Und in diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen sonnigen, erfolgreichen Juni.
Ihre Haus- und Hofastrologin,
Mai 2010: Anleitung zum Lüften
Zu Beginn diesen Jahres erzählte ich von den Prozessen, die in diesem Jahr auf uns zu kommen. Dass dieses Jahr ein Jahr der Veränderungen ist, haben Sie wahrscheinlich inzwischen auch selber schon zu spüren bekommen. Nichts bleibt, wie es bisher war. Mal braucht es eine Renovierung, mal eine totale Sanierung oder sogar den Abschied von Dingen, die bisher als unglaublich wichtig oder unveränderbar erschienen. Inwieweit Sie davon betroffen sind, hängt davon ab, ob Sie bisher im Leben für sich auf die richtige Karte gesetzt haben.
Seit April diesen Jahres und bis zum 21.07. ist jedenfalls noch immer Aufräumen angesagt, denn der Saturn ist noch einmal in die Jungfrau zurückgekehrt. Überprüfen und bereinigen Sie Dinge, die obsolet geworden sind. Langlebige Provisorien können jetzt abgelegt werden. Prüfen Sie alles auf seine Nützlichkeit und testen die Tragfähigkeit Ihres Fundaments. Lassen Sie beim Aufräumen überdauerter Angelegenheiten frische Luft hinein(Saturn-Uranus-Opposition). Das befreit Sie und gibt Ihnen Schwung, um im Sommer bei den weiteren Themen des Jahres ohne viel Stress durch zu halten. Es geht 2010 darum, das, was Sie sich im Leben aufgebaut haben, gut zu stabilisieren und tragfähig für die Zukunft zu machen oder sich endgültig von Unnützem zu verabschieden.
Da Chiron nach 5 Jahren im Wassermann in das Zeichen Fische über gewechselt ist, kann es sein, dass Sie mehr denn je merken, dass nichts und niemand wirklich getrennt vom Anderen ist und dass wir jeder ein Teil unserer Umwelt sind. Sogar die eingeschworenen Einzelgänger bekommen jetzt Weggefährten. Vielleicht kommt jetzt ein Lehrer oder ein Heiler, der Ihnen helfen kann, Ihre Kräfte zu erkennen und zu bündeln.
Kommunikation
Merkur in Stier(bis 10.06.) verlangt ruhiges, geduldiges Zuhören und folgerichtiges Argumentieren besonders, wenn es um eigene innerer und äußere Werte und um Verhandlungen darum geht. Vielleicht sind Sie jetzt auch ganz besonders der Sturheit und der mangelnden Flexibilität Ihres Gesprächs- oder Verhandlungspartners ausgesetzt. Bis zum 02.05. geht es dabei schon manchmal hitzig und laut zu, wenn sich etwas fest gefahren hat. Das bringt keinem etwas außer Missmut und einen rauen Hals. Lernen Sie daraus, dass es nicht hilft, wenn Sie drängen. Sie können sich besonders bei größeren Anschaffungen auf schwierige Verhandlungen gefasst machen(Merkur rückläufig bis 12.05.).
Je besser Sie sich auf Ihren Gesprächspartner einlassen können, umso konstruktiver wird Ihre Verhandlung(Merkur-Pluto-Trigon bis 24.05.). Ihnen kommt der Chiron-Aspekt(Sextil zu Merkur am 07.05.) zu Gute, der das Gespür füreinander sensibilisiert und das Gefühl vermittelt, im gleichen Boot zu sitzen. Am 19.05. ist ein Tag, an dem Klatsch und Tratsch besonders gut ankommen. Also Vorsicht, dass Sie nichts erzählen oder fehl analysieren, was später peinlich auf Sie zurück kommt.
Handeln
Mars steht immer noch in Löwe. Das gibt Ihnen Schwung für selbstbewusstes Handeln und lebensbejahende Aktion. Seien Sie sich ihr eigener Sunnyboy. Treten Sie optimistisch auf und trauen Sie sich ruhig ein bisschen Dramatik zu. Auch die Platzhirsche Ihres Kiezes zeigen sich jetzt besonders lautstark und siegesgewiss. Doch Achtung: Manchmal fehlt es dieser Tage an Kritikfähigkeit, und das begünstigt Streit und anmaßendes Verhalten. Allerdings sind Spannungen nicht über zu bewerten, denn so schnell sie sich aufbauten, so schnell sind sie auch wieder vergessen. Am 06.05. kann es sein, dass sie sich entweder mit ihrer Mutter in die Haare kriegen oder mit Menschen streiten, denen Sie sich seelisch sehr verbunden fühlen und von denen Sie sich verletzt fühlen. Zum Ende des Monats(Mars-Neptun-Opposition vom 20.05.-17.06.) lässt die Vitalität nach. Sie fühlen sich vielleicht geschwächt und hilflos. Achten Sie auf Ihren Umgang mit Aggressionen. Die Kräfte wirken eher indirekt und unterschwellig. Das birgt die Gefahr, schnell zum Opfer oder zum Täter provozierter Kämpfe zu werden, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Mit Gespür und Vertrauen in Ihr geistiges Unterscheidungsvermögen können Sie verwirrenden Situationen aus dem Weg gehen oder sie besser auffangen.
Liebe
Nur gut, dass Sie sich wenigstens in der Liebe ein wenig spielerisch austoben können. Anfang Mai(02.05.-12.05.) britzelt es in der Luft nur so vor sinnlich-erotischer Spannung. Unbeschwertes Flirten ist angesagt egal ob mit dem eigenen Partner oder mit fremden Menschen, denen Sie begegnen. Sie fühlen sich wie ein Schmetterling in der Sonne. Und genauso leicht und beweglich ist Ihre Umwelt. Es ist keine Phase für feste Zusagen, sondern mehr für abwechslungsreiche Kontakte und unterhaltsame Unternehmungen.
Ab Mitte Mai wird es dann wieder konkret, wenn es um Ihre Gefühle zueinander geht. Leben Sie schon länger in einer Beziehung und wollen Sie, dass es so bleibt, dann gestehen Sie sich gegenseitig jetzt mehr Freiheiten zu(Venus im Quadrat zu Saturn und Uranus ab 13.05.-21.05.). Konstante Gefühle bieten für Beziehungen einen guten Boden. Man darf aber keine Bedingen stellen. Mit dem “weil ich dich liebe“-Argument kommen Sie zur Zeit nicht weit. Das engt eher ein.
Am 14.05. (Sonne-Mond-Konjunktion/Quadrat zu Neptun)wird Ihnen vielleicht bewusst, welchen Illusionen Sie in letzter Zeit unterlegen waren. Definieren Sie Ihre Wünsche klar erkennbar, damit Ihr Gegenüber besser darauf eingehen kann und es nicht zu Missverständnissen kommt.
Ab dem 20.05. wechselt die Venus in den Krebs. Dann wird es Zeit für romantische Zuwendungen und gemeinsame Unternehmungen, die zum Träumen anregen. Am 26.05. bekommt Ihre Beziehung eine leidenschaftliche Komponente(Venus-Pluto-Opposition). Aber auch Machtkämpfe sind möglich. Lassen Sie sich nicht auf Manipulationen ein, seinen Sie dennoch bereit, sich auf intensive Erfahrungen einzulassen. Wer weiß, ob sich dahinter nicht eine transformative Erfahrung verbirgt, die Sie oder Ihre Beziehung weiter bringt.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Mai und verbleibe mit sonnigen Grüßen,
Ihre Haus- und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler
Tod und Auferstehung
25.03.2010
Vor drei Wochen starb viel zu früh ein guter Freund von mir. Das schmerzt nicht nur sehr, sondern lässt mich, seine Verwandten und Freunde ratlos zurück. Ich vermisse diesen Freund sehr, und es beschäftigt mich täglich, welcher Sinn diesem Ereignis innewohnt.
Das Leben und der Tod folgen ihren eigenen Gesetzen, man kann ihnen nicht entrinnen.
Als Astrologin werde ich häufig gefragt, ob ich in der Lage wäre, mittels der Sterne den Tod und besonders den Todeszeitpunkt vorher zu sehen.
Selbstverständlich übersteigt das jede astrologische Kompetenz und wäre auch gewiss nicht im Sinne des „Allmächtigen“. Was ein Astrologe allerdings in den Sternen sehen kann, ist, wie ein Mensch mit dem Thema Tod umgeht und unter welchen Umständen er mit dem Tod in Berührung kommen könnte.
Obwohl der westliche Mensch sich daran orientiert, am Leben fest zu halten, wenn möglich, es zu verlängern, und er den Gevatter gerne aus seinem Lebensrepertoire verdrängt, gehören der Tod wie die Geburt immer zu unserem Leben dazu.
Es gibt im Horoskop zwei Bereiche, die Häuser 8 und 9, mittels derer man den persönlichen Umgang mit Tod und Wiedergeburt ersehen kann. Das 8. Haus ist unser ganz persönlicher Karfreitag, während das 9. Haus unser innerseelisches Osterfest symbolisiert.
Vom jeweiligen Aszendenten hängt ab, wo unser 8.Haus steht. So z.B. hat ein Mensch mit einem Löwe-Aszendenten sein 8. Haus meistens im Wassermann oder in Fische. Ist man mit einem Fische-Aszendenten geboren, steht das 8. Haus in Jungfrau oder Waage usw., und da die 12 Zeichen sich untereinander sehr unterscheiden, ist der Umgang mit dem Thema des Sterbens ebenso vielfältig.
Die Tierkreiszeichen, in denen diese Häuser stehen und die Planeten, die in den Häusern stehen, geben dem Astrologen u.a. Informationen darüber, wie wir diesen Themen begegnen. z.B. mit Sonne im 8. Haus, übt das Thema Tod einen starken Sog aus, der einen das ganze Leben lang irgendwie begleitet. Mit Wassermann oder Uranus im 8.Haus kann der Tod schnell und plötzlich kommen. Mit Steinbock oder Saturn im 8. Haus stirbt man eventuell schwer und voller Angst vor dem, was nach der körperlichen Existenz folgen mag. Mit Fische oder Neptun dämmert man vielleicht im komatösen Zustand dahin oder stirbt durch Drogen oder durch Vergiftung, und mit Widder oder Mars im 8. Haus kann der Tod ein Kampf sein.
Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist als Prinzip des 8. Hauses auch im übertragenen Sinne zu verstehen. Hier geht es um die psychologischen Tode, denen wir in unserer Lebenslaufbahn ausgesetzt sind. Es sind die Krisen, die Umwandlungen, die „kleinen Tode“. Wenn wir unser Selbstwertgefühl aus einer bestimmten Verbindung bezogen haben, und diese Verbindung endet, bedeutet das eine Art Tod für den Menschen, der wir waren. Die Kindheit stirbt, wenn wir jugendlich und dann erwachsen werden. Wie der Phönix werden wir in Krisenzeiten eine Zeit lang zur Asche, und können uns dann zu einem erneuerten Leben erheben. So spiegelt sich auch Christus' Kreuzigung und Auferstehung im 8. Haus des Horoskops.
Dem 8. Haus, dem des Todes und Erneuerung folgt immer das 9.Haus. Dieser Lebensbereich ist der Auferstehung gleich zu setzen. Er beschreibt das Licht am Ende eines Tunnels. Im Tode zeigt uns unser 9. Haus vielleicht tatsächlich das Licht, in welches wir dann hinüber gehen. Leider wird mein lieber Freund mir nie davon berichten können...
Im Leben ist das 9. Haus dem Erwachen nach einer Krise gleich zu setzen. Nachdem wir in die Tiefen des 8. Hauses hinab gestiegen sind und es uns irgendwie gelang, wieder den Weg heraus zu finden, haben wir Überblick gewonnen, der es uns erlaubt, das Leben als eine Reise und einen Entwicklungsprozess zu sehen. Wir haben wichtige Erfahrungen gesammelt, überschauen das Ganze besser und können uns nun erlauben, etwas über den Sinn und Zweck unseres Daseins zu sagen. Durch die Fragen des Warum und Wozu der Existenz, gelangen wir meistens auf eine höhere Geistesebene und versuchen uns mit dem zu verbinden, was um bzw. über uns ist – dem göttlichen Prinzip.
Platzierungen von Zeichen und Planeten im 9. Haus beschreiben, wie wir uns zu religiösen und philosophischen Fragen hinwenden und welche Art von Gott wir für uns als richtig definieren. Mit Zwillinge oder Merkur im 9. Haus neigen wir dazu, Gott intellektuell zu erfassen. Mit Widder oder Mars kann eine religiöse Neigung fanatische Züge bekommen, während Waage oder Venus in diesem Bereich für Toleranz und Anpassungsfähigkeit plädieren.
Die innere Weltsicht, die wir in uns tragen(9.Haus), wird genährt und gewandelt durch die Grenzerfahrungen, die wir im Leben machen(8.Haus). Die Astrologie macht dies sichtbar. und Wiedergeburt sind immer Teil unseres Lebens und machen es dadurch so spannend.
Nun, leider wird mein guter Freund nicht, wie es dieser Tage von Jesus erzählt wird, an Ostern wieder auferstehen, vielleicht wird er mal wieder geboren. Ich hoffe für ihn, dass er in ein schönes Jenseits überging.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen dennoch ein sonniges, klares Osterfest im neu erwachten Frühling.
Ihre Haus- und Hofastrologin
Dorothea E. Fiedler
2010 - Jupiter in Fische: Spirituelles Wachstum
Das Prinzip des Jupiter ist das des Vertrauens in das Leben und des Glaubens an dessen Sinn. Immer, wo wir von Idealen und Werten, von Wachstumskräften und dem Glück reden, schwingt die Jupiter-Energie mit. Wenn wir unsere Persönlichkeit entfalten und unseren Horizont erweitern, hilft uns die Jupiter-Kraft dabei. In allem, was der Jupiter im Horoskop berührt, erlebt sich der Mensch als reich. Das Ziel der Jupiter-Ausrichtung ist die Suche nach Erfüllung und Wahrheit, nach höherer Erkenntnis und nach allgemein verbindlichen, moralischen Werten. Jupiter verkörpert den persönlichen Gott, dem man folgen will.
Jupiters Zyklus ist 12 Jahre lang, denn so lang braucht er, um einmal durch den Tierkreis zu wandern. In seinem Zeitenwandel entwickeln sich die Ideale der Menschheit. Wenn er im Transit die Grundkonstellation passiert, gibt er kosmische Verbesserungsvorschläge für den Lebensbereich, durch den er transitiert. Er vermittelt uns für eine Weile lang die Fähigkeit, die Welt mit positiveren Augen zu sehen und mehr zu vertrauen. Er erinnert daran, dass wir mehr aus unserem Leben machen können, wenn wir unsere Möglichkeiten voll ausschöpfen. Er will uns fördern und darin bestärken, unsere Potentiale zu erkennen und Chancen zu nutzen.
2010 verbringt er die meiste Zeit im Zeichen Fische. In Fische geht es in jeder Hinsicht um mediale Verbindungen, um Hilfsbereitschaft und um die Sehnsucht nach Spiritualität in unserem Leben. In diesem Jahr sind wir durchlässiger für die Not in der Welt. Wir sind fähig, anderen zuzuhören und zu verstehen ohne zu werten. Es ist jetzt an der Zeit, der Kraft unserer inneren Bilder und unserer Visionen zu vertrauen und unser persönliches, spirituelles Wachstum voran zu treiben. Sie dürfen jetzt träumen. Sie dürfen sogar Ihr Recht auf Rausch ausleben, doch achten Sie darauf, nicht den Süchten zu verfallen, die Ihnen gar nicht gut tun.
Menschen mit Fische Aszendent sollten in diesem Jahr zudem achtsam mit ihrer Ernährung umgehen. Jupiter liebt das XXL-Maß, und Fische sind grenzenlos. Daher ist die Tendenz gegeben, körperlich zu viel zu wachsen.
Jupiter ist der Planet des Glücks. Bei Missbrauch seiner Kräfte kann das Glück jederzeit umschwenken, z.B. wenn man sich selbst überschätzt. Bei Jupiter in den Fischen besteht immer die Gefahr, sich grenzenlos optimistisch in ausufernden Träumen zu verlieren, weil man die Realitäten nicht mehr beachtet. Oder man setzt sich zu arrogant über menschliche Konzepte hinweg mit der Überzeugung, dass man die Weisheit in sich trüge und dass sich alles so füge, wie man es selber brauche.
Die Schutzengel sind zwar präsent aber man darf sie nicht herausfordern.
Unklarheit und Verwirrung über die eigenen Möglichkeiten führen leicht zu Missverständnissen und Unmut. Zu hohe Glückserwartungen werden enttäuscht. Da man mit Jupiter die besten Absichten verfolgte, fällt es manchmal schwer, zu erkennen, wenn man zu weit gegangen ist und umzudrehen,
Ungewöhnlicherweise driftet Jupiter in diesem Zyklus ab Juni für zwei Monate in den Widder.
Da bekommen die angestrebten Ideale einen kämpferischen Charakter. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Kräfte nicht überschätzen und sich nicht über Ihre Möglichkeiten hinaus verausgaben. Es ist ratsam, Ihre Kräfte auf sinnvolle Ziele zu richten, um Ihre Stärke optimal zu nutzen. Das heißt, nehmen Sie in der Zeit nur jene Projekte in Angriff, denen Sie selber auch gewachsen sind. Die Konjunktion mit Uranus wird Sie dann in Sprüngen voran bringen, wenn Sie auf dem richtigen Weg sind, und wird Verwirrung stiften, wenn Sie sich zu sehr über Widersprüche hinweg gesetzt haben oder zu viel auf einmal wollten. Kritikfähigkeit ist ein sensibles Thema.
Im August kommt Jupiter zurück in die Fische und bleibt dort bis zum 23. Januar 2011. Er kehrt zurück in das Zeichen des Mitgefühls und der Läuterung. Das geschieht in diesem Zeichen durch Aufopferung und Barmherzigkeit.
Zurück in den Fischen wird Jupiter noch einmal an das spirituelle Wachstum erinnern.
Waren Ihnen nach dem Sommer die erreichten Höhen zu hoch oder folgten Sie bis dahin einem spirituellen „Wahn“, dann haben Sie sich ausreichend verausgabt und bekommen nun die Möglichkeit, sich wieder zu konsolidieren und zurück zu nehmen. Sie haben erkannt, dass Sie nicht der Erlöser sind, und dennoch sind Sie vielleicht Ihrem „Gott“ näher gekommen.
Jupiter will, dass Sie das Beste aus Ihren Sehnsüchten machen und dass Sie spüren, wie und wodurch Sie in den Kosmos und in das Göttliche in und um Sie herum eingebunden sind.
Lassen Sie sich leiten und geben Sie von Ihrer Fülle etwas ab. So werden Sie sich zum Ende des Jahres reicher und erfüllter fühlen und bestenfalls einen großen Schritt in Ihrer Entwicklung vollzogen haben.
In diesem Sinne,
kosmische Grüße von Ihrere Haus- und Hofastrologin
Dorothea E. Fiedler
www.stelladanza.de
Willkommen in 2010

- Zeitenwandel
Januar 2010
In diesem Jahr stehen uns einige wichtige Entwicklungen und Veränderungen bevor, die so großartig sind, dass ich dafür wieder zwei Kapitel brauche, um Sie Ihnen ausführlich erläutern zu können. Vielleicht spüren Sie schon, das etwas Neues auf Sie zukommt, auch wenn Sie es noch nicht festmachen können. Oder Sie glauben, fest verankert und sicher vor Umbrüchen zu sein. Doch jeder von uns ist vom Wandel des Jahres 2010 betroffen, auch wenn es die einen Sternzeichen mehr trifft als andere. Sie brauchen allerdings keine Angst zu bekommen. Veränderungen sind nützlich und manchmal sogar lebensrettend. Wir sind nur Gewohnheitstiere, die manchmal denken Veränderungen wären etwas Bedrohliches. Es gibt tatsächlich Phasen im Leben, in denen Sie sich mit Kompromissen zufrieden geben. Sie schieben die Dinge dann vor sich her und glauben, es würde alles soweit irgendwie gehen.
Das geht seit 2008 aber nicht mehr so leicht. Man hält es einfach nicht mehr aus in dem Rahmen, den man sich gebaut hat. Viele von Ihnen haben das Gefühl, dass es jetzt an der Zeit ist, sein ganzes Leben umzukrempeln und einen radikaleren Neuanfang zu wagen. Nur hat man sich bisher nicht getraut, etwas zu verändern.
Man neigt ja eher dazu, am Gewohnten festzuhalten, auch wenn es nicht so toll ist. Man wagt den Sprung in eine neue Richtung erst dann, wenn das Alte überhaupt nicht mehr funktioniert oder wenn man es verliert. Entweder man verzweifelt dann oder aber man befreit sich. Letzteres setzt meist neue Ressourcen, neue Kraft oder gar neue Talente frei.
Es gibt 2010 vier entscheidende Planetenstellungen, die diese Veränderungen anzeigen. Heute gehe ich auf die ersten zwei Konstellationen ein:
Am 27. April und 26.Juli 2010 wirkt die Saturn-Uranus-Opposititon besonders stark.
Saturn steht für das Gewohnte und Vertraute. Er beherrscht all das, was einem absolute Sicherheit gibt. Uranus ist der Moment, in dem die Gegenwart sich durch das eigene Handeln wie durch einen Quantensprung verändert. Uranus sagt: „Sei im Hier und Jetzt und handle spontan.“ Er regt an, zu agieren, auch wenn man noch nicht weiß, was dabei genau heraus kommt. Der Sinn dessen, ist kreativ zu sein. Das braucht aber Mut, um seine gesammelten Fähigkeiten anzuwenden und um die Flucht nach vorne zu wagen.
Die Bereiche, in denen diese Veränderung stattfindet sind bei jedem verschieden. Es kann um materielle Investitionen gehen, um schöpferische Prozesse oder um emotionale Angelegenheiten.
Fragen Sie sich, in welchem Lebensbereich Sie noch an einer alten Sicherheit fest halten, obwohl diese Ihnen keinen wirklichen Halt mehr gibt.
In welchem Lebensbereich ist Ihnen die Gewohnheit immer noch lieber als der spannende Sprung ins Ungewisse? Überprüfen Sie, warum das so ist. Und betrachten Sie ehrlich, wodurch Sie versuchen, sich zu überzeugen, dass es besser sei, am Alten festzuhalten. Führen Sie sich vor Augen, worin der Sprung in das Neue bestünde und welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn Sie springen...
Im Mai und Juni 2010 gibt es die Jupiter-Uranus-Konjunktion.
Diese Konstellation hat eine ganz andere Qualität als die vorherige. Uranus will den Sprung in eine scheinbar unerhoffte Richtung. Jupiter wiederum steht für Wachstum und Perspektiven.
Während die erste Konstellation eine große Herausforderung darstellt, gibt Ihnen die zweite die Chance und den Mut, zu tun, was nötig ist, allerdings in der unberechenbaren Art, die man von Uranus kennt. Das heißt, durch eine Situation, die Sie vorher nicht erwartet haben, kann etwas eine positive Wendung nehmen. Diese Konjunktion zeigt den glücklichen Moment an, in dem Sie entscheiden, ob Sie etwas tun oder nicht. Das setzt allerdings voraus, dass Sie sich im Vorfeld geistig öffnen, besonders für die Dinge, die Sie bis dahin nicht als wertvoll oder bedeutsam angesehen haben. Etwas(oder jemand), was(den) Sie sich bisher gar nicht vorstellen konnten, bringt Sie plötzlich auf den richtigen Weg. Auf einmal tun sich weitere Perspektiven für Sie auf, und Sie sollten einfach nur offen dafür sein. Wer weiß, wo es Sie hinführt. Lassen Sie sich in diesem Jahr jedenfalls nicht von der Begrenztheit Ihrer eigenen Vorstellungskraft einengen und hindern.
Was Jupiter, Uranus und Saturn nebst Pluto und Mond in diesem Jahr noch für uns bereit halten, erfahren Sie in Kürze...
Willkommen in 2010! 2.TeilFebruar 2010
Ich erzählte Ihnen in der letzten Ausgabe von potentiellen Veränderungen im Jahr 2010. Hierzu einige konstruktive Fragen, die Sie an den Kern Ihrer persönlichen „Agenda 2010“ bringen können. Bezogen auf die Saturn-Uranus-Opposition:
Wo halte ich an einer alten Sicherheit fest, obwohl sie mir keinen wirklichen Halt mehr gibt? Warum?
In welchem Lebensbereich ist mir die unerträgliche Gewohnheit immer noch lieber als der spannende Sprung ins Ungewisse?
Wodurch überzeuge ich mich, dass es besser sei, am Alten festzuhalten? Was müsste ich loslassen, um für das Neue frei zu sein und warum funktioniert das Alte nicht mehr?
Worin bestünde der Sprung in das Neue und welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für mich, wenn ich den Sprung gewagt habe?
Die andere große Konstellation(besonders am 8.6., 19.09. und im Dezember 2010), die Jupiter-Uranus-Konjunktion wirft Gedanken auf wie:
Wo tun sich plötzlich unerwartete Perspektiven auf? Was wird dadurch möglich, was ich vorher für nicht möglich hielt?
Was verbindet sich jetzt, was ich vorher ausgeschlossen habe?
Jetzt ist keine Zeit zum Zögern, sondern Zeit für schnelle Reaktion. Folgen Sie dem Ruf, dann ist ein gewaltiger Schritt in Ihre Zukunft möglich.
Die dritte wichtige Konstellation dieses Jahres 2010 ist ein Saturn-Pluto-Quadrat besonders wirksam am 04.02. und 21.08.2010. Das ist zwar ein komplizierte Konstellation, jedoch kann man an ihr enorm wachsen.
Wenn man in einer Zeit des Wandels steht, ist es wichtig zu berücksichtigen, dass es nicht nur nach vorne geht, sondern dass auch Alte Probleme gelöst werden müssen oder man sich von der finstersten Vergangenheit lösen muss, damit sie einen nicht blockiert.
Saturn und Pluto zeigen an, was passiert, wenn wir Geschäfte machen, sei es materiell oder seelisch.
Wenn wir uns auf etwas einlassen, uns verbinden, müssen wir meistens investieren und viel riskieren. Wir zahlen einen Preis und haben dabei die Chance, einen ganz großen Gewinn zu machen oder einen großen Verlust einzustecken. Dennoch ist es gut, keine Angst vor dem freien Spiel der Kräfte zu haben und nicht versuchen, dem Vertrag zu strenge Rahmenbedingungen aufzuerlegen.
Dieses Jahr ist ein Jahr der Beweglichkeit, trotz dass Saturn-Pluto manchmal dazu neigen, Kontrolle auszuüben. Ihr Antrieb ist, dass sich alles überschaubar entwickelt.
Doch Vorsicht! Gerade bei dieser Konstellation ist die Gefahr groß, dass durch vermeintlich sichere Investitionen, oder durch die Vermeidung von wahrhaftigen Konfrontationen Fehler entstehen, die eine Konsequenz für folgende Generationen nach sich ziehen. Das kann bedeuten, dass unsere Kindeskinder an dem mit zu tragen haben, was wir jetzt falsch machen - Ich erinnere dabei an Kopenhagen im Dezember 2009 -
Die entscheidende Frage zu dieser Konstellation ist, ob man die Sicherheit zu Gunsten einer Neuen Entwicklung opfert oder sich noch weiter verstrickt, in das, was Sicherheit bietet.
Vor dem Hintergrund der beiden anderen Konstellationen dieses Jahres, ist letztere eine gewaltige Herausforderung, wenn man sich aus den alten Verstrickungen löst, sich von geliebten Gewohnheiten los sagt. Man muss evtl. materielle Dinge opfern oder eine Vorstellung, die man von etwas hat. Es kann sogar eine Philosophie oder eine spirituelle Weltanschauung sein, die man nun ablegen legen muss, um vorwärts zu kommen. Rachegelüste und Prinzipientreue verstricken nur noch mehr in die Vergangenheit.
Wenn man vermeidet, sich mit dem Alten und Unangenehmen zu beschäftigen, verstrickt man sich dadurch unmerklich noch weiter in der Erbsünde/Altlast. Dann allerdings funktionieren die vorherigen beiden Konstellationen auch nicht, weil der Weg nach vorne verbaut ist.
Daher liegt es in diesem Jahr in den Händen aller Individuen der Gesellschaft, ob wir uns bewegen oder uns entscheiden, stehen zu bleiben.
Stellen Sie sich auch diese Fragen, um für sich Klarheit zu erlangen:
In welchen alten Bindungen steckt noch zu viel Energie? Ist diese Energie materiell, geistig, spirituell oder emotional?
Welche Schulden sind daraus noch ab zu bezahlen? Bin ich gewillt es zu bezahlen(das wäre das Opfer, das zu erbringen wäre)
Wovon hält mich die alte Bindung und der Schuldenberg ab in Hinsicht auf das Neue, was ich erleben könnte?
Wo kann ich vergeben, um mich aus einer Verstrickung zu lösen? Welches Opfer muss ich dafür bringen?
Welche meiner Bindungen sind eine Investition in die Zukunft?
Wo lohnt es sich, für eine Investition in die Zukunft, neue Schulden zu machen?
Wie Sie sehen, ist 2010 ein ereignisreiches ,voranbringendes Jahr, wenn Sie sich dafür entscheiden. Handeln Sie jetzt. Sonst, ehe Sie sich versehen, werden Sie gehandelt oder verhandelt. Das entscheidet sich bis August 2010.
Also in diesem Sinne Hals und Beinbruch von Ihrer Haus- und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler
www.stelladanza.de
Mauerbau und Mauerfall
Der Anfang
veröffentl. in Prenzlberger Ansichten
Oktober 2009
Ein Staatshoroskop beschreibt den Charakter eines Staates durch z.B. die Identität und die Führung(Sonne), das Volk(Mond), die Ideale(Jupiter), das Staatswesen(Saturn), die Staatsgewalt(Pluto) und das was sie tarnt(Neptun), als auch das Handeln und die Polizei(Mars).
Anhand des Horoskops der DDR, wollte ich die Hintergründe vom Mauerbau 1961 und dem Mauerfall 1989 astrologisch erforschen. Es ging mir nicht um die politischen Zusammenhänge, denn das würde den Rahmen sprengen, sondern nur um das, was das Horoskop widerspiegelt, wenn es dem Astrologen vorgelegt wird.
Als die DDR am 07.10.1949 ausgerufen wurde, stand sie unter dem Aszendenten Schütze. Normalerweise wird ein Mensch mit diesem Aszendenten in die Kategorie der optimistischen und großzügigen Weltreisenden eingestuft, dem die Freiheit und Gerechtigkeit maßgebliche Leitbilder sind. Doch hat der Aszendent auch weitere Bedeutungen. Mit ihm fühlt man sich moralisch auf der guten Seite, egal, wie diese real aussieht. Man wird übereifrig, arrogant und kritikempfindlich, besonders, wenn des Aszendenten Herrscher, der Jupiter wie hier in Steinbock und an der Spitze des 2. Hauses steht.
Das 2.Haus zeigt das Verhältnis, welches der Horoskopeigner(die DDR) zum eigenen Selbstwert und zu territorialen Fragen hat. Mit Jupiter dazu im Steinbock hält man die Grenzen zu den Anderen aufrecht, fühlt sich als einziger Hüter von Gesetz und Ordnung und schätzt große Verantwortungen. Es fehlt allerdings an Spontaneität, und die Freude an Pflichterfüllung lässt einen dazu neigen, die Normalität zu verherrlichen. Die Vorsicht und Ängstlichkeit vor dem Fluss des Lebens und vor Veränderungen führen zur Erstarrung und Kleinlichkeit.
Die Sonne symbolisiert die Staatsidentität. Sie stand in der Waage im 9.Haus, dem Bereich der Philosophie, der höheren Bildung und des Reisens. Was man der Waage nachsagt, dass sie diplomatisch sei, den Kontakt zu Anderen suche und ständig nach Harmonie strebe, mag irritieren, da die DDR dem Westen so verschlossen schien. Das war sie aber nicht in Richtung UDSSR. Die wiederum, symbolisiert durch Neptun, der in Konjunktion zur Sonne stand, flüsterte der Sonne den heilbringenden Effekt des Sozialismus ein, ohne ihr die Möglichkeit zu lassen, klare, eigene Ziele zu verfolgen. Dadurch wurde der Enthusiasmus derjenigen, die ehrlich für den Sozialismus einstanden und eine Vision von einem neuen Staat hatten, durch ein falsches Selbstbild geschwächt. Die Politiker hingegen nutzten diese Sehnsucht und verstrickten sich in 40 Jahren DDR immer mehr in die Korruption hinter der vorgehaltenen Formvollendung.
An der Spitze des 9.Hauses steht Saturn, den wir ja schon als Grenzzieher im Horoskop kennen. Mit Neptun zusammen nahm er die Bürger der DDR geistig schon in Schutzhaft, weil der Kapitalismus wie ein Schreckgespenst an die Pforten kratzte.
Der Mond im Staatshoroskop beschreibt das Volk und das Volksgemüt. Obwohl die Staatsgründungen der BRD und der DDR fast ein halbes Jahr auseinander liegen, habe beide Mond im Widder. Die BRD im 7. Haus, die DDR im 4. Haus in Verbindung mit Lilith. Das heißt, während in der BRD auf die Alliierten schaute und sich von diesen Partnern helfen ließ, um beim Wiederaufbau voran zu kommen, hatte die DDR keinen Partner, der ihr mit Geld und Innovation zur Seite stand und baute ihr Heimatgefühl auf ihrer eigenen Hände Arbeit auf.
Der Widder wird von Mars beherrscht. Der Mars der BRD steht im Stier und verheißt Lohn und Brot für starken Kräfteeinsatz. Der Mars der DDR stand im Löwen zusammen mit Pluto. Das heißt, der Kräfteeinsatz wird ideologisch belohnt, aber man unterliegt dabei einem gewaltigen Kontrollsystem(Pluto), das unbezwingbar, je nachdem, wie man sich ihm anpasst, belohnt oder
bestraft. Und da diese gewaltige Konstellation in positivem Aspekt zu Sonne und Mond stand und Jupiter vom strengen Saturn unterstützt wurde, schien diese Macht nicht unheimlich.
Auch Uranus, der Revolutionär, der im Krebs im 7.Haus stand, war viel zu sehr mit der Lossagung von alten Traditionen und dem Erringen neuer geistiger Inhalte beschäftigt, als dass er bemerkt hätte, dass auch er bald eingekerkert würde.
Doch dann kam der 13. August 1961. In der Nacht wurde die Mauer errichtet. Die neuen Aspekte(Transite) zum Ursprungshoroskop sprechen für sich:
Der Aszendent des Mauerbaus stand im Krebs, dessen Thema Heimatverbundenheit ist. Der Mond, der den Aszendenten beherrscht, ging im Transit in jenen Stunden in Konjunktion mit Radix-Pluto, was heißt, dass das Volk sich suggestiv beeinflussen oder einschüchtern lässt von dem, der stärker ist. Zudem lag jener Krebs-Aszendent auf dem Radix-Uranus, dem Freigeist im Horoskop und vermittelte ihm, dass man Freiheit nur leben kann, wenn man in seinen eigenen vier Wänden bleibt.
Der laufende (Transit-)Saturn kam auf den Radix-Jupiter und unterstrich dessen Abgrenzungstendenzen mit festem Mauerwerk. Die Sonne passierte gerade die Radix-Mars-Pluto-Konjunktion und setzte somit bewusst den Machtapparat der NVA in Bewegung.
Was noch abzulesen ist und wie dazu der Fall der Mauer in den Sternen sichtbar ist, erzähle ich Ihnen im November-Heft.
In diesem Sinne grenzenlos kosmische Grüße von Ihrer Haus- und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler
www.stelladanza.de
Mauerbau und Mauerfall, Das Ende

- Mauerüberwindung von Raffael-Luca (14 Jahre alt)
Im Oktober hatte ich ein wenig Einblick in die astrologisch ablesbaren Hintergründe des Mauerbaus gegeben, durch den in nur einer Nacht und für ganze 28 Jahre Paare, Familien, Freunde und ein ganzes Volk getrennt wurden.
Das Volk der DDR von 1949 hatte eigentlich die besten Voraussetzungen, um selbständig neues zu wagen(Mond in Widder und Schütze Aszendent), besonders da Saturn(Staatswesen) in der Jungfrau den Arbeiter zum Helden auserkor und versprach, durch Disziplin alles erreichen zu können. Am Anfang glaubten bestimmt viele an einen fantastischen Neubeginn. Allerdings bildete der Mond zu der Konjunktion von Mars und Pluto im Löwen ein Trigon. Das Volk wurde von Beginn an von der Staatsgewalt(Pluto) und der Polizeigewalt(Mars) bewacht. Pluto hat eine starke Position in beiden Horoskopen. Plutos Anliegen liegt letztendlich in der Transformation und tief greifenden Wandlung durch eine Krise. Er beschreibt allerdings in der unentwickelten Form die Abhängigkeit von undurchschaubaren Dritte, hier die Staatsgewalt und die UDSSR der 40er bis 80er Jahre.
Und auch zu Neptun hatte der Mond einen Aspekt, eine Opposition. Neptun stand auf der Position der Regierung, im 10.Haus. Er ist ein Verführer, ein Illusionist und ein Tarnkünstler. Mit dieser Konstellation ist die Gefahr groß, zu viele Opfer zu bringen, von anderen getäuscht zu werden und gleichzeitig selber völlig gefühlstaub zu werden. Es schrie ja geradezu zum Himmel, wie die DDR-Führung ihre eigene Misswirtschaft hinter dem aufopfernden Werk des Arbeiters verbergen konnte.
Der Saturn(Staatswesen) befand sich 1949 in der Jungfrau an der Spitze zum 9.Haus, dem Bereich in dem es um Grenzerweiterung und ums Reisen geht. Mit Saturn in Jungfrau steht man zu diesem Thema ausgesprochen vorsichtig gegenüber und versucht Unsicherheiten mit Überorganisation entgegen zu treten.
1961, beim Mauerbau hatte er sich von der Jungfrau zum Steinbock. Jupiter(Staatsphilosophie) war nach 12 Jahren wieder im Steinbock, um seine Ideale der Strenge und Pflichterfüllung zu untermauern. Jupiters wieder erstarkte Angst vorm Fluss des Lebens und Saturns grundlegendes Misstrauen und seine Angst zu versagen waren entscheidend. Und so war die logische Konsequenz, eine Grenze zu ziehen, die die „Wölfe“ fernhielt. Diese Trutzburg gegen den bösen, kapitalistischen Westen hielt genau einen Saturn-Zyklus lang. Sie zu überwinden, war fast unmöglich. Viele starben bei dem Versuch.
Was war 1989 anders?
Am 09.11.1989 um 18.53 Uhr stand der Aszendent wieder im Krebs wie in der Nacht zum 13. August 1961. Jupiter stand auch im Krebs und hielt nun die Ideale familiärer Gefühle und der Hilfsbereitschaft hoch. Im Steinbock am Deszendenten, dem Bereich,in dem man sich dem Gegenüber zuwendet, befand sich ein eigenartiges Getummel von Planeten: Saturn, Neptun, Uranus und Venus.
Saturn kam nach 28 Jahren zum ersten Mal wieder in den Steinbock. Dieser Transit bedeutet für den Horoskopeigner immer, dass es Zeit ist, ein Resummé zu ziehen und konsequent die Fehler des vergangenen Zyklus zu bereinigen. Neptun direkt neben Saturn forderte nun dazu auf, die Grenzen durchlässiger werden zu lassen. Da die Mauer eher dem Kontrollzwang der Mars-Pluto-Konjunktion von 1949 und dem Sadismus der Pluto-Mond-Konstellation von 1961 entsprach, kam sie ins Wackeln, zumal von der UDSSR dank Gorbatschov nicht mehr solch ein plutonischer Druck ausgeübt wurde, sondern die Zeichen auf Erneuerung standen. Uranus ging um 18.57 Uhr gerade über den Deszendenten, als Schabowski in der Pressekonferenz selber staunend einem italienischen Journalisten bestätigte, dass die Reisefreiheit für DDR-Bürger ab sofort in Kraft träte. Uranus Energie ist immer sprunghaft und plötzlich und erklärt diese Unmittelbarkeit der Geschehnisse. Man könnte sagen, er war lange genug eingesperrt und machte auf seine Art endlich die Tore auf. Und Venus begleitete Uranus mit ihrer Liebe und sorgte für eine friedliche Durchsetzung der Freiheitsbestrebungen an den Grenzen der Hauptstadt.
So wurde möglich, was niemand zuvor zu glauben gewagt hätte, und für ein geteiltes Volk begann eine neue gemeinsame Ära. Und das sie gemeinsam und freundschaftlich oder familiär weitergeht, das ist mein Wunsch und ein Vorschlag des Universums...
In diesem Sinne kosmische Grüße von Ihrer Haus und Hofastrologin,
D.E.Fiedler
www.stelladanza.de
Das Medium Astrologie
Astrokolumne in den Prenzelberger Ansichten 2009
Kolumne in den Prenzlberger Ansichten- Januar 2009
2009 Tradition und Veränderung - Teil 1 und 2
Jedes Jahr ist es wieder das selbe Spiel: Es beginnt mit guten Vorsätzen, die meist nur 3 Tage halten, und wir erhoffen uns ein gesundes und erfolgreiches Jahr mit ausschließlich lieben Kollegen, geduldigen Eltern und braven Kindern. Doch was passiert über unseren Horizonten?
Jupiter wechselt am 06. Januar 2009 aus dem materialistischen Steinbock in den unabhängigen Wassermann und bleibt dort bis Anfang 2010. In der zweiten Jahreshälfte folgt Saturn Jupiters Beispiel und wandert nach 2 ½ Jahren Residenz in der ordnungsliebenden Jungfrau hinüber zur beziehungsbetonten Waage. Doch zuvor hält er noch eine Weile die Spannung mit Uranus(s. PA 12/08) in den Fischen, und zwar bis März 09 und dann wieder ab August.
Wassermann-Merkur wird gleich am 16. Januar, rückläufig und stiefelt vom 20. bis 31. Januar zurück in den Steinbock. Das macht Venus im Widder ab 07. März bis 12. April ebenso, und auch sie schwimmt ab 12. - 24. April noch einmal rückwärts in den Ozean der Fische. Mars hingegen geht im nächsten Jahr nur vorwärts und blickt nicht zurück. Er wird erst zu Beginn 2010 einen Blick über die Schulter wagen.
Wenn Jupiter in den Wassermann geht, braucht er viel Freiraum. Sein Ideal wird nicht mehr das Materielle sein, sondern das Ideelle. Das ist wohl auch besser, nachdem das Vertrauen in Geld und Aktien doch reichlich erschüttert wurde.
Saturn bleibt noch ein wenig in der Jungfrau und analysiert und ordnet, was im letzten Jahr passiert ist. Dabei gibt ihm Uranus aus den Fischen gleichzeitig die Aufgabe, die gewonnenen Erkenntnisse dann in Reformen umzuwandeln, die innovativ genug sind, dass sie in die Zukunft weisen können. Also muss man mit Saturn in diesem Jahr entscheiden, ob man innehält oder durchstartet, es bei dem alten Schema belässt oder mutig verändert. Für einige Menschen kann sich auch die Frage stellen, ob sie in der gewählten Stellung bleiben oder lieber jetzt gehen. Bis Oktober wird sich da einiges ändern, hoffentlich zum Besten.
Merkur hat pünktlich zu Silvester den Steinbock verlassen, mit Jupiter noch die Vorsätze für 2009 besprochen und neue Horizonte für das neue Jahr gezeichnet. Es gab einige sinnstiftende Gespräche und positive Gedanken. Dann sprang er leicht und behende in den Wassermann, wo er nun voller Ideen auf fortschrittliche Projekte zugehen will. Doch vom 20.-31.01.09 zieht er nochmal rückwärts in den Steinbock, um sich wieder etwas Nüchternheit und Realitätsabgleichung abzuholen, damit seine Visionen nicht im „Kassandra-Effekt“ versiegen. In der Zeit ist es gut, sich dem roten Faden eines neuen Gedankens oder eines geplanten Projektes zu beschäftigen, um nicht im späteren Verlauf von seiner Unrealisierbarkeit enttäuscht zu werden.
Immerhin wartet dann auf der Wassermannseite der Jupiter mit all seinen Idealen von der Überwindung alter Schranken und Klassenunterschiede. Doch damit dieser sich nicht zu abgehoben in Welterklärungsmodellen versteigt, braucht er es wohl, dass Merkur im Steinbock schnell nochmal nachsieht, ob der „Herd ausgemacht wurde“.
Im April 2009 geht es ziemlich heiß her. Saturn, der Lehrmeister, und Mars, der Krieger, stehen sich Aug' um Auge gegenüber und kämpfen verbittert um Autorität.
Außerdem: alle Planeten hängen früher oder später am Steinbock-Pluto dran. Er fordert, wo er auftaucht, immer Machtaufbau oder -zerstörung, Transformation und Wahrhaftigkeit.
Erst nimmt er Venus und Mond in die Mangel. So sollten Sie sich vom 01.-04.04.09 keineswegs jemandem aussetzten, bei dem Sie sich machtlos fühlen. Er wird das ausnutzen und versuchen, Sie seelisch zu kontrollieren. Da verwundert es nicht, dass Widder-Venus sich in die Fische verflüchtigt, wo sie ohne zu kämpfen, selbstlos und vorurteilslos alle und alles lieben kann.
Danach versucht Pluto es auf freundliche Weise mit Saturn und Merkur. Er bindet sie in kritische oder therapeutische Gespräche ein, klärt sie über die innere Wahrheit von Krisen auf und predigt vom Loslassen. Er fordert Überwindung alter Strukturen zugunsten großer Wandlungen. Gleichzeitig tritt er aber mit Uranus in ein Streitgespräch.
Uranus will, dass es schneller geht mit der Menschheitsrettung. Pluto will aber nicht seine Macht verlieren. Wer gewinnt? Werden die Fesseln gesprengt oder hält der materialistisch gefärbte Pluto doch noch das Konsumenten-Kollektiv an der Kandarre?
Darüber mehr im nächsten Monat...
Prenzlberger Ansichten - Februar 2009
Gerade ist Merkur wieder direktläufig geworden und seit 01.02.09 wieder im Wassermann eingekehrt. Wenn Sie in den letzten drei Wochen mehr damit beschäftigt waren, aufzuräumen anstatt Neues zu beginnen, wenn die Steuererklärung beschwerlicher war als sonst, wenn Sie pessimistische Anwandlungen hatten, wenn Ihnen ein älterer Freund oder Verwandter seit langem mal wieder Ihr Sofa platt gedrückt hat, wenn Sie gemerkt haben, dass Ihre Ziele mangels der richtigen Strukturen weiter in die Ferne zu rücken schienen als vor Weihnachten, dann seien Sie beruhigt. Merkur war „schuld“. Er hat den Elan des Jahresbeginns seit dem 12.01.09 wieder abgebremst. Im besten Fall haben Sie jedoch die Angelegenheiten endlich zum Abschluss gebracht, die schon seit 4 Monaten unbearbeitet liegen geblieben waren oder Ihre Abschlussklausur geschrieben.
Doch ab 14.02.09 können Sie wieder aufatmen und lockerer werden. Ihre Gedanken können wieder frei umherschweifen und ein wenig verrückt sein. Es geht voran! Neue Ideen und Visionen gewinnen wieder Raum. Seien Sie in den nächsten vier Wochen wissbegierig und Neuem gegenüber aufgeschlossen, auch dem, was Sie Anfang Januar noch komisch fanden.
Jedoch befindet sich Saturn in seiner letzten Rückläufigkeitsphase bevor er das Zeichen Jungfrau verlässt. Diese gilt von Januar bis Mai 2009. Auch er erinnert an unerledigte Dinge. Es sind dabei weniger die kleinen, organisatorischen Angelegenheiten wie bei Merkur, als vielmehr die langwierigen Prozesse, um die Saturn sich kümmern muss.
Die Jungfrau gibt die Themen vor: Prüfung, Kritik, Mobbing, körperliches Bewusstsein, Krankheit, übertriebene Bescheidenheit, Anpassungsfähigkeit und der Umgang mit der Ordnung im Leben. Alles, was Sie dabei mit Versagensängsten oder alten Schuldgefühlen oder Schuldzuweisungen verbindet und was evtl. vor ca. 7,14 oder 28 Jahren schon einmal Thema war, wird jetzt noch einmal durchgekaut. Je mehr Sie an den alten Erfahrungen fest halten, obwohl Sie innerlich spüren oder von außen immer öfter damit konfrontiert sind, dass diese überlebt sind, um so schwieriger erleben Sie diesen Transit. Daher ist es ratsam, für sich selbst nach dem organischem Nutzen zu entscheiden, Schuldzuweisungen endlich zurück zu nehmen und die eigene Verantwortung Ihres Tuns in der Vergangenheit und für die Zukunft zu erkennen. Der Druck wächst, sobald Saturn sich wieder vorwärts bewegt. <stromg>Befassen Sie sich bis Mitte Mai intensiv mit diesem alten Ballast und legen Sie ihn ab oder delegieren Sie ihn gut. Es wird Sie befreien.
Der Mond wird am 20.02.09 den Saturn positiv aspektieren. Drücken Sie also trotz aller Schwere Ihre eigenen Bedürfnisse aus. Keine Angst vor Zurückweisung. Und zeigen Sie Ihre Gefühle. Wer Sie ablehnt, hat sich nicht wirklich mit Ihren Qualitäten auseinander gesetzt. Doch Vorsicht vor zu starker Selbstdarstellung. Fordern Sie nicht zu viel Rücksicht, ohne selbst auch etwas zu geben. Venus im Widder lässt Sie in diesen Tagen impulsiv und fordernd auf Menschen zu gehen. Zu Große Selbstbezogenheit verhindert nämlich die Selbsterkenntnis, die Saturn von uns allen zur Zeit erwartet.
Vom 09.-25.02.09 bilden Mars und Jupiter im Wassermann und Venus im Widder ein harmonisches Terzett. Diese Konstellation ist gut für Projekte, die Erfolg versprechen können. Je ausgefallener desto besser. Zeigen Sie Mut zu einer neuartigen Handlungsweise und stehen Sie zu Ihrem originellen Geschmack. Doch hüten Sie sich vor Spekulationen, die das Glück herausfordern. Die gedankliche Vorarbeit, die Merkur in seiner Rückläufigkeit des Januars geleistet hatte, sollte unbedingt jetzt mit einbezogen werden. Die Menschen deren Sonne am Anfang der Luftzeichen, Wassermann, Waage oder Zwillinge steht, können von diesem Aspekt besonders profitieren.
Ab 20.02.09 bilden Sonne und Pluto einen positiven Aspekt zueinander. Das mobilisiert starke, seelische Kräfte. Besonders diejenigen Menschen, die in den Fischen geboren sind, werden jetzt eine faszinierende Ausstrahlung haben und andere magnetisch anziehen. Nutzen Sie das zur Um- oder Ausgestaltung Ihrer bisherigen Lebenssituation.
Vergessen Sie nicht: am 23.02.09 ist Rosenmontag. Fünf Planeten und zwei astrologische Knotenpunkte stehen dann im Wassermann, dem Zeichen für Ver-Rücktheit. Wenn Sie also Lust auf unkonventionelle Partys oder verrückte Menschen haben, nur zu!
Diese Tage sind wie geschaffen dafür. Schmeißen Sie die sonstigen, saturnischen Sorgen über Bord, lassen Sie Ihrem Witz und Ihrem Einfallsreichtum freien Lauf und streben Sie wenigstens einmal im Jahr nach Ihrem ganz individuellen Utopia.
In diesem Sinne, viel Spaß und kosmische Grüße von Ihrer Haus-und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler
Mond und Merkur

- Stellarium - Mond und Merkur, April 2009
Was bedeutet eigentlich „Ich habe den Mond im Widder“?
Während die Erde in 364 ¼ Tagen einmal um die Sonne wandert, bewegt sich der Mond in 28 Tagen einmal um die Erde. In der Horoskopgraphik, welche im 360 Kreisgrade eingeteilt ist, bewegt sich die Sonne ca. ein Grad pro Tag, der Mond hingegen 13 – 14 Grad pro Tag. Demnach kann ein Mensch, der z.B. die Sonne im Zeichen Löwe stehen hat, also Löwe ist, den Mond in einem ganz anderen Tierkreiszeichen stehen haben. Ist er zu Neumond geboren, steht der Mond im selben Zeichen wie die Sonne. Ist er zu Vollmond geboren, steht der Mond im gegenüber liegenden Zeichen, usw.
Der Mond beschreibt im Horoskop die seelische Ebene und die Sensibilität eines Menschen. Er lässt erkennen, was wir brauchen, um uns innerlich genährt und seelisch geborgen zu fühlen. Seine Zeichenstellung gibt Hinweise darauf, wie und wodurch wir Nähe mit anderen herstellen können, woran wir Anteil nehmen und was wir wahrnehmen. Der Mond steht für das innere Kind, die Verbindung zur Mutter/zum mütterlichen Teil in der Familie und für die eigene Fürsorglichkeit. Der Mond symbolisiert unser Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit, unsere instinktiven Reaktionsweisen und unsere Stimmungen. Die Mondstellung verrät viel über unsere Prägungen. Diese entstanden in einer Lebensphase, in der wir noch nicht kognitiv verarbeiten konnten, was um uns herum geschah, daher spricht man dem Mond auch die Unbewusste Seite in uns zu.
Die Energie des Mondes ist weiblich(lat. la luna), die der Sonne ist männlich (lat. il sole). Der Mond spielt der Sonne zu. Wie wir schon aus der Historie wissen, stand häufig hinter einem Großen Mann eine starke Frau, die ihn seelisch unterstützte. Heutzutage hat sich das Blatt gewendet und jeder steht letztendlich für sich selbst. Doch im Horoskop ist der Mond diese Seelenkraft, die hinter der Sonne steht. Alles, was die Sonne bewusst verkörpert, muss vom Mond genährt werden. Die Frage lautet: „Was hat das, was ich tue, mit mir und meinen Gefühlen/Bedürfnissen zu tun?“ – Denn jeder Mensch fühlt anders und reagiert entsprechend seiner Mondstellung auf die Umwelt.
Stellen Sie sich vor, lauter junge Löwen feierten eine Party - das tun Löwen nämlich meist sehr gerne. Jeder von ihnen hat eine andere Mondstellung im Horoskop:
Der Löwe mit Mond im Widder hatte die Idee für diese Party und hat sie auch spontanHekti realisiert, indem er sich den Löwen mit Steinbock–Mond zu Hilfe genommen hat, der verantwortungsvoll und diszipliniert die nötigen Auf– und Umbauten erledigt hat. Der Löwe mit Mond in der Waage, hat sich darum gekümmert, dass alles schön und adrett wurde, und er empfängt jeden Gast mit einem charmanten Gespräch. Der Löwe mit Mond im Stier hat exzellent gekocht. Gefällt ihm die Party, setzt er sich dort fest und ist am Ende bestimmt der letzte Gast. Der Löwe mit Mond im Wassermann hält sich erst distanziert zurück, avanciert dann aber zum flippigen Partyclown und ist ständig auf der Suche nach neuen Kicks. Der Löwe mit dem Löwe–Mond fühlt sich als der King der Veranstaltung. Um ihn dreht sich alles, er ist der Nabel der Party. Der Löwe mit Schütze–Mond ist super gut drauf und sorgt für absolute Hochstimmung. Der Löwe mit dem Fische - Mond wirkt eher verträumt, doch spürt er genau, was die anderen brauchen, und er versorgt die Gesellschaft mit universeller Liebe und berauschenden Substanzen. Der Löwe mit einem Skorpion – Mond hat schon zu Beginn der Party eine potentielle Liebhaberin ausgemacht und lässt sie nicht mehr von der Leine. Der Löwe mit dem Mond im Krebs macht die schönsten Fotos und kümmert sich fürsorglich um die Bedürfnisse der Gäste. Der Löwe, der den Mond in Jungfrau stehen hat, ist bestimmt der Partygast, der an der Planung der Party teilgenommen hat und der am Ende auch noch beim Aufräumen hilft.
Wie Sie sehen, obwohl sie alle Löwen sind, hat jeder von ihnen die Party anders erlebt. Das ist doch faszinierend, nicht wahr?....
D.E.F.
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aktueller Text in der PA vom September 2007
Cogito ergo sum (Descartes)
Die Schulzeit beginnt. Kleine und große Schüler treten wieder zum Lernen an. Wie ein Mensch lernt und sich bildet, wird im Horoskop u.a. durch den Merkur angezeigt. Das Denken ist eng mit dem Sein verbunden. Daher ist Merkur häufig im gleichen Zeichen wie die Sonne oder im Nachbarzeichen zu finden. Schauen Sie doch mal, bei welchem Merkur Sie sich wieder finden:
Da gibt es die Erd-Merkure, die sich so lange mit der Materie auseinander setzen, bis sie sie durchdrungen und verstanden haben.
Das Gehirn des Stier-Merkurs funktioniert wie der Magen eines Wiederkäuers. Er denkt nicht, sondern verarbeitet. Sein Wissenshorizont erweitert sich langsam. Besonders in der Schule, in der ein Lehrplan eine bestimmte Lerngeschwindigkeit voraussetzt, bleibt der Stier-Merkur auch mal sitzen, weil er sich ungern hetzen lässt. Er kann sich alles merken, was praktisch und konkret ist und ist ein Wissensspeicher für ganze Generationen.
Der Jungfrau- Merkur braucht Bedienungsanleitungen und lernt am liebsten nur das, was sich später als nützlich erweisen könnte. Er liest gerne das Kleingedruckte und verliert darüber manchmal den Überblick im Gesamtzusammenhang.
Der Steinbock-Merkur, vermeidet jedes überflüssige Wort und braucht klar strukturierte Lehrpläne und Lehrer. Er fühlt sich für alles, was er sagt, verantwortlich. Sprache ist für ihn keine Fantasie sondern eine Disziplin. Dementsprechend hoch ist sein Anspruch an seine Dialogpartner.
Ganz anders sind da die Luft-Merkure.
Der Zwilling-Merkur redet lieber, als zuzuhören. Sein Gehirn ist ein Hochleistungsmuskel, der ständig trainiert werden will. Er fragt jeden, was es Neues gibt, ist dann aber schnell gelangweilt.
Der Waage-Merkur denkt immer einerseits und andererseits. Daher schlägt er selten einen geraden Weg ein. Er nimmt das Leben von verschiedenen Blickwinkeln wahr und stellt, statt auf Fragen zu Antworten lediglich die verschiedenen Standpunkte dar. Für ihn ist es sehr wichtig, im Dialog mit anderen oder im Team zu arbeiten.
Der Wassermann-Merkur denkt eigentlich, um Abstand zu den Anderen zu halten. Er kann jede Situation sofort erfassen und beherrscht jedes technische Gerät auf Anhieb. Je abstrakter der Lernstoff wird, um so mehr fühlt er sich in seinem Element. Manchmal ist er etwas zu kopflastig und abgehoben.
Ein Fühldenker ist der Wasser-Merkur. Wenn der Lehrer nett ist, steigt er zur Höchstform auf und fällt gleichzeitig in unheimliche Lethargie, wenn die Atmosphäre im Lernbetrieb nicht stimmt.
Der Krebs-Merkur denkt auch für andere mit, und er errät ihre Gedanken. Seine Fantasie ist unglaublich reich, seine Ausdrucksweise blumig und bildreich. Sein Gedächtnis ist meist ausgesprochen gut, wenn es um persönliche Erfahrungen mit emotionalem Hintergrund geht. Manchmal verführt ihn sein Wunschdenken dazu, sich einer bequemeren Wahrheit zu erinnern oder sehr willkürlich mit den Worten umzugehen.
Ähnlich geht es dem Fische-Merkur. Er denkt sehr intuitiv und hat eine nahezu telepathische Veranlangung. Er muss aufpassen, dass er sich nicht von den eigenen Fantasien überfluten oder von den Gedanken anderer so beeinflussen lässt, dass er nicht mehr unterscheiden kann, was sein Standpunkt war.
Doch der Skorpion-Merkur gleicht einem Gedankenenthüller. Er hinterfragt alles bis ins letzte Detail, und liebt es, neugierig hinter Tabus und Verbote zu blicken. Sein scharfer Verstand macht es manchem dem Lehrer schwer, wenn dieser nicht gut vorbereitet in den Unterricht kommt. Merkur ist schonungslos offen und verletzt mit seinen Worten auch ganz gerne. Er beißt er sich an fixen Ideen fest, ist übertrieben sezierend oder geheimnistuerisch.
Das wäre jedem Feuer-Merkur zuwider. Natürlich streitet der Widder-Merkur gerne und sein Denken ist angriffslustig. Er lernt nur, wenn sich der Stoff als spannend erweist und er findet Unterricht dann gut, wenn es für ihn viel zu argumetieren gibt oder wenn man sich viel bewegen kann.
Der Löwe-Merkur denkt und plant im großen Stil. Er lernt für sein Leben gern, aber er will, dass die anderen auch mitbekommen, was er weiß und ihn dafür loben und anerkennen. Er versteht es, andere für seine Ideen zu motivieren und ist sehr kreativ und ausdrucksstark. Er denkt subjektiv und umständlich und seine Art ist oft reichlich theatralisch.
Der Schütze-Merkur weiß alles besser als der Lehrer und seine Ausdrucksweise ist etwas pathetisch. Doch ist er weltoffen und interessiert an allem, was seinen Horizont erweitern kann. Dieser Merkur liebt andere Länder, fremde Sprachen und philosophische Exkursionen.
So verschieden sind wir Menschen in der Art uns zu bilden. Deswegen ist es gut, dass es außer den üblichen Schulen auch Waldorf-, Montessori-, und Freie Schulen gibt, die eine individuellere Geistesentwicklung berücksichtigen. Das wichtigste ist, dass man sich überhaupt bildet, damit keiner einem je einen Bären aufbinden kann.
In diesem Sinne, kosmische Grüße von Eurer Haus- und Hofastrologin, Dorothea*
Uranus - Kein Planet für Spießer
In diesem Monat möchte ich Ihnen einen Planeten nahe bringen, der sowohl astronomisch als auch astrologisch betrachtet seiner eigenen Wege geht und sich vom Rest des ihn umgebenden Sonnensystems (vergleichbar mit unserer Gesellschaft) abnabelt. Es scheint, er sei einem interstellaren Großunfall zum Opfer gefallen, der seine Rotation durcheinander wirbelte. Seitdem geht es auf Uranus entsprechend chaotisch zu:
Dieser Planet ist im wahrsten Sinne des Wortes ver – rückt, denn im Gegensatz zu allen anderen Planeten, die aufrecht stehen und deren Äquator in Richtung Sonne zeigt, zieht es Uranus vor, abwechselnd sei Haupt(Nordpol), dann seine Füße(Südpol) der Sonne zuzuwenden. Zudem dreht er sich auch noch in entgegen gesetzter Richtung zu seiner Umlaufbahn um die Sonne und seine Monde ziehen schräg um ihren Herrn und Meister herum. Er ist also der Sonderling, der Ausgeflippte, der Freak unter den Planeten. Es scheint, er könne jederzeit den Orbis verlassen und zu fremden Galaxien abdriften.
In der Astrologie wird ihm schon seit seiner Entdeckung 1781 die Rolle des Freigeistes, des Clowns, des Anarchisten, des Technologieinteressierten, des Extravaganten und des Überdrehten, Erneuerers und des Revoluzzers, zugeordnet.
Prozesse können stagnieren, wenn sie unverändert durch die Jahrzehnte immer gleich gemacht werden. Daher ist der astrologische Uranus, der auch der Pate des kommenden Wassermannzeitalters ist, angetreten, um installierte Formen, die sich überlebt haben, zu reformieren und unser Denken und Handeln auf Veränderung alter Muster zu lenken.
Jeder Mensch hat einen Uranus in seinem Horoskop. Dessen Zeichenstellung lässt erkennen, wie wir unser Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit ausdrücken. Über Uranus erhalten wir den Zugang zu unserer Originalität, die geniale Züge tragen, jedoch ebenso skurrile Formen annehmen kann. Uranus’ Hausstellung zeigt an, in welchen Lebensbereichen wir uns rebellisch verhalten und uns der Anpassung an die gängige Norm verweigern.
Seine Spannungsaspekte zu anderen Planeten lassen uns willkürlich, unberechenbar und sprunghaft handeln. Die Entspannungsaspekte hingegen stärken unsere Intuition und helfen uns, nach eigenen Maßstäben zu leben, ohne rücksichtslos zu werden.
Menschen mit starker Uranus – Betonung im Horoskop, unter ihnen auch die Wassermänner und Wassermann – Aszendenten, stehen oft unter einem inneren Druck, um jeden Preis anders sein zu wollen oder sich mit etwas speziellem oder absurdem in Szene zu setzen und die Traditionalisten und Spießer damit vor den Kopf zu stoßen.
Uranus geht es dabei eigentlich um die nötige Mutation, damit das Leben sich neuen Konditionen anpassen kann. Mit seiner Hilfe können wir energetische Quantensprünge vollziehen, wenn wir nicht zwanghaft unangepasst handeln.
Um Uranus aber richtig gut zur Wirkung zu bringen, bedarf es eines „langweiligen Spießers“ im Horoskop, dem Saturn. Wir müssen Saturns Strukturen kennen und respektieren, bevor wir etwas ändern können, denn nur, wenn wir das, was wir tun, beherrschen, können wir innovativ und originell und anders sein.
Somit offenbart sich Uranus als Teil des Gesamtsystems. Er stellt den dar, der gegen den Strom schwimmt, und er ist in seiner ver- rückten Art ebenso wichtig wie alle anderen Planeten im System.
Wir benötigen alle einen Löffel Autonomie und Originalität und eine Priese Spießertum, um uns auf dem Weg in die Zukunft nicht völlig in exaltierten Hirngespinsten zu verlieren.
Viel Spaß in der Astroküche wünscht Ihnen Ihre Haus- und Hofastrolgin, Dorothea E .Fiedler
Warum schon wieder Berlusconi?
Mai 2008
Vor zwei Wochen ging es durch die Medien: Silvio Berlusconi konnte sich zum dritten Mal gegen seine Widersacher im Parlament behaupten und ist nun wieder Ministerpräsident von Italien.
Die letzten Wahlen in Italien haben nicht nur mich als Exilitalienerin sondern auch viele andere europäische Nachbarn vor den Kopf gestoßen. Dennoch, er ist vom italienischen Volk gewählt worden. Wer nicht zur Wahl gegangen ist, hat seinen Sieg natürlich zusätzlich begünstigt. Und nun ist er wieder an der Macht.
Man denkt, das könne doch nicht angehen und, sie müssten es doch besser wissen und, wer Silvio wähle, sei selber schuld und, da stecke bestimmt die Mafia dahinter, etc. Letzteres möchte ich gar nicht abstreiten, doch interessierte mich nunmehr, wie es denn sein kann, dass die Italiener immer wieder auf diesen eitlen Pfau zurückschwenken.
Dazu wagte ich einen Blick auf die Horoskope, das Italienische (10.06.1946, 18.00 Uhr/Roma) und das von Herrn Berlusconi(29.09.1936, 6.30/Milano). Und siehe da: SIE LIEBEN SICH!
Ich konnte es kaum glauben, doch die Interaspekte, welche dann entstehen, wenn man die zwei Horoskope aufeinander legt, um zu sehen, welche Energien und Potentiale die Horoskopeigner miteinander teilen oder voneinander trennen, sind wie bei einem Liebespaar, das perfekter kaum zueinander passt.
Silvio Berlusconi ist eine doppelte Waage, also jemand, der sowohl die Sonne als auch den Aszendenten in der Waage hat. Solche Menschen sind Schöngeister. Sie lieben es adrett und harmonisch. Sie verstehen es, ihre Leute mit charmanter Hand dorthin zu führen, wo es für sie am angenehmsten ist. Und sie lieben den Luxus und das Geld.
Berlusconi hat zudem seine Venus im Skorpion, im 2.Haus, was soviel heißt, dass er subtil, verführend wirkt und im Sinne des eigenen Gewinns handelt. Sein Mars in der Jungfrau ist außerdem ein effizienter und penibler Arbeiter, der im 11. Haus, seine Kräfte effektiv in die Politik einbringen kann und ausreichend beratungsresistent ist, um sich in seine Pläne nicht hineinreden zu lassen. Mit Pluto im 10.Haus strebt er nach Macht in der Gesellschaft. Kurzum, was das Horoskop erzählt, so kennen wir den alten Haudegen auch….
Doch noch faszinierender ist, dass die Republik Italien mit Berlusconi so eine Art Ehe führt.
Hierzu einige auffällige Interaspekte:
Berlusconis Jupiter trifft direkt auf Italiens Mondknoten. Das ist grundsätzlich eine sehr förderliche Verbindung. Wenn jedoch beide Partner sehr materialistisch eingestellt sind, besteht die Gefahr, dass sie anderen Menschen gegenüber zu großspurig auftreten und ihre Erfolge oder Reichtümer in peinlicher Weise zur Schau stellen - Gerade neulich erfuhr ich von einem Landsmann, dass die Italiener weitaus verschuldeter sind als wir. Das liegt daran, dass sie auch in akademischen Berufen relativ wenig verdienen, besonders in den ersten 10 Berufsjahren, jedoch im Sommer immer in den 3- Sterne-Hotelurlaub fahren müssen. So machen sie jedes Jahr aufs Neue neue Schulden. Doch nach außen hin haben sie die Spendierhosen an. Sie knüpfen gerne an Berlusconis Erfolg und Macht an. Das macht die Italiener an…
Italiens Venus und Mond werden von Berlusconis Saturn positiv aspektiert, das heißt, dass das Volk sich von ihm beschützt fühlt. Er gibt ihnen Halt und Sicherheit. Es kann dabei allerdings die Neigung entstehen, ständig an Altbewährtem fest zu halten, und wichtige innere Wachstumsimpulse zu verpassen.
Berlusconis Chiron sitzt direkt bei Italiens Sonne. Das macht beide zu Außenseitern, die von anderen Staaten als „spleenig“ angesehen werden. Insbesondere der Chironeigner(Berlusconi) kann durch seine Art bewirken, dass Andere den Mondeigner(Italien) meiden, weil sie mit Berlusconi auf lange Sicht nicht zurecht kommen.
Berlusconis Sonne am Aszendenten, trifft Italiens Neptun im 11. Haus. Das ist ein klassischer Aspekt für kollektiven Selbsttäuschung. Berlusconi macht Italien vor, wovon es träumt und Italien nimmt diese Träume für bare Münze. Sie idealisieren Berlusconi, akzeptieren sein Verhalten in jeder Hinsicht und merken gar nicht, dass wiederum er die Dinge gar nicht sehen will, wie sie wirklich sind.
Doch die nächsten zwei bis vier Jahre werden nicht leicht. Abzulesen am Transit von Saturn und Pluto auf den Mars von Berlusconi und auf Saturn und Mond Italiens, wird es für beide eine Zeit der Prüfungen und der Wandlungen, und für Silvio eine Zeit, in der der Leitwolf beweisen muss, was er drauf hat. Beide Protagonisten haben Angst davor, dass ihre „heile Welt“ abhanden kommt. Das italienische Volk könnte sich aber bald doch bewusst werden, dass es sich selbst belügt und vor der Auseinandersetzung mit sich selbst flüchtet.... Und dann erst werden wir sehen, wie selbstbestimmt Europas „Mammoni“ wirklich sein können…
In diesem Sinne kosmische Grüße von Eurer Haus und Hofastrologin,
Dorothea* E. Fiedler
2008 – der Beginn einer neuen Ära?
Artikel in Prenzlberger Ansichten – Ausgabe 02/2008
In den letzten Jahren sind mir immer wieder Menschen begegnet, die mir vom Maya-Kalender erzählten. Er würde im Jahre 2012 enden. Ob ich wüsste, was es für eine Bewandtnis damit habe und ob dann das Ende der Welt bevor stünde, wurde ich gefragt. Ich muss zugeben, vom Maya-Kalender weiß ich leider nicht viel. Doch dass ein Zeitenwechsel ansteht, das verrät mir auch ein Planet der Mesopotamischen bzw. europäischen Astrologie: Pluto
Pluto ist vor einem Monat in den Steinbock eingetreten, und das kann nachhaltige Veränderungen für die Menschengemeinschaft bedeuten. Vielleicht wussten die Maya schon davon. Vielleicht ahnten sie, dass der Mensch in seiner Menschlichkeit mehr gefordert sein wird denn je und vielleicht glaubten sie damals nicht, dass die Menschheit zu Frieden und Gerechtigkeit wirklich in der Lage sein könnte. Vielleicht haben sie deswegen nicht mehr weitergerechnet als bis 2012.
Ich sehe das nicht so. Doch die Astrologie hat erkannt, dass bis 2024 kollektive Umwälzungen auf uns zukommen. Ich glaube an die Kraft der Wandlungen und daran, dass Umwälzungen jetzt nötig sind, damit wir alle gemeinsam in dieser Welt existieren können.
Um zu verstehen, welche Impulse und Entwicklungen uns in Zukunft erwarten könnten, muss man verstehen, wie Plutos Zyklen verlaufen. Pluto benötigt 248 Jahre, um einmal um die Sonne herum zu drehen. Seine Phasen in den einzelnen Sternzeichen sind zwischen 12 und 30 Jahre lang. Daher ist Pluto sowie auch seine Kollegen, Uranus und Neptun, als Generationsplanet zu betrachten. Seine derzeitige Wanderschaft durch den Steinbock dauert 16 Jahre.
Pluto verlangt in dem Zeichen, in dem er steht, Wahrhaftigkeit und Tiefe. Im Steinbock geht es immer um Grenzen, Traditionen, Strukturen und Verantwortung, um Ressourcen und ums Geld.
Wenn Pluto im Steinbock ist, hat er viele tief greifende Fragen, die er in der Phase seines Durchlaufs, also in den nächsten 16 Jahren beantwortet, bzw. überprüft wissen will:
Was hat wirklich Substanz?
Worauf bauen wir auf?
Was ist wirklich von Dauer?
Was sind die wahren Hierarchien und Machtstrukturen?
Was sind die wahren Ordnungsprinzipien?
Welche Traditionen sind substanziell und wahr?
Wer beherrscht die Ressourcen?
Was bedeutet Sicherheit und welchen Blutzoll darf sie kosten?
Jeder kann erwarten, dass Pluto in Steinbock uns eine Zeit der Abrechnung beschert. Das hört sich schlimm an, doch ist es nur in sofern bedrohlich, als man in der Vergangenheit sich Schuld und Schulden aufgeladen hat und die möglichen Konsequenzen unter den Teppich gekehrt wurden.
Für mich hört sich das ja alles ziemlich positiv an, wenn ich bedenke, wer oder was endlich mit seinen Lügengebilden bloßgestellt werden könnte. Pluto will verborgene Strukturen aufspüren und aufbrechen, um sie zu transformieren und zu veredeln. Denn, wenn eine Struktur unter extremen Druck gerät, dann wird sie transparent und wie z.B. ein Diamant.
Persönlich betroffen sind in 2008 von diesem Transit, alle, die Sonne oder andere Horoskopplaneten auf den ersten fünf Graden der Tierkreiszeichen Waage – Widder und Steinbock – Krebs stehen haben.
Ihnen stehen umwälzende, innere Krisen bevor, die zur Auseinandersetzung mit den eigenen Ressourcen und der eigenen, inneren Ordnung fordern. Z.B. kann ein März - Widder, der es gewohnt ist, mit dem Kopf durch die Wand zu schlagen, um seine Ziele zu erreichen, sich sehr weh tun, weil Pluto die Wände dicker macht. Initiativ und mit Hauruck-Charakter zu handeln wird fast unmöglich.
Genauso können Juli - Krebse z.B. jetzt erfahren, dass das Festhalten an Kränkungsmustern sie an ihrer echten Freiheit hindert und dass jeder „Schnuller“ nun wirklich ausgedient haben sollte.
Egal ob kollektiv oder persönlich: Pluto prüft Muster und zwingt zur Reife. Ist man auf dem richtigen Weg, gibt es nicht nur Fortschritte, sondern auch Reichtum. Liegt man mit seinen Handlungen daneben, geht’s abwärts. Grundsätzlich geht es um Eigenverantwortung.
Pluto in Steinbock holt alte Geschichten, erlittene Kränkungen aus dem Untergrund und zwingt zur Konfrontation. Themen der Jahre 1988 – 90 werden durch die Mangel genommen. Fehler aus jener Zeit können bald gnadenlos geahndet werden. Aber auch Jupiter fragt aus dem Steinbock, ob die eingeschlagene Richtung im Leben überhaupt stimmt und gibt jedem von uns den Spiegel der Selbsterkenntnis mit….
Mehr zu „Pluto und seinen Freunden“ im nächsten Heft…….
Schöne Grüße, Eure Haus und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler*
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Zur EM 2008 - Astrologie mal ganz sportlich
oder Mars in den Zeichen
Der Mensch lebt ja bekanntermaßen nicht vom Brot allein. Seit er vor ca. 10.000 Jahren anfing, sein Leben als Jäger und Sammler aufzugeben und sich stattdessen dem Ackerbau zuwandte und sesshaft wurde, hat er sich den Sport für sich ausgedacht, um weiterhin immer in Form zu bleiben und um auf den realen Kampf gegen Feinde immer vorbereitet zu sein.
Der Sport war demnach eine Art kultivierter Ersatz für den Überlebenskampf der Vorfahren.
Auf der symbolisiert Impulsivität und Aufbruch, die Antriebs-, und Durchsetzungskraft. Er ist der Pionier und Eroberer und der aggressive Kämpfer in uns. Zum anderen stellt der Sport des Planeten Mars dar, da Mars auch mit der unbekümmerten Freude an Aktivität zu tun hat, welche eben nicht immer sinnerfüllt sein muss. Und da jeder von uns einen Mars im Horoskop hat, kann man über ihn Einblicke z.B. über sportliche Vorlieben des Einzelnen bekommen.
Anhand der Sportarten, welche uns ansprechen, können wir schließen, wie wir uns gerne selbst aktiv betätigen würden. Das Bedürfnis nach Arbeit ist nämlich individuell sehr unterschiedlich. Darüber kann die Marsstellung im Horoskop Auskunft geben. Natürlich ist nicht allein die Zeichenstellung des Mars wichtig, sondern auch andere Faktoren, wie Hausposition und Aspekte zu anderen Planeten. Doch vielleicht verraten folgende Beispiele etwas über Ihre Mars - Position:
In den fühlt sich Mars zu Hause. Menschen mit Feuermars verfügen über sehr viel Energie und sind in der Regel sehr aktiv.
Der scheint manchmal vor Energie überzuschäumen. Seine Kraft versiegt allerdings schnell. Er verfügt über eine Impulsenergie, die stoßweise zum Ausdruck kommt. Daher ist er ein guter Sprinter. Ohne Konkurrenz hat er nur den halben Spaß. Am liebsten ist dem Widder allerdings der Kampf gegen einen einzelnen Gegner. Er ist der im Fussballfeld.
Der erreicht kaum das Energieniveau eines Widders, dafür kämpft er aber mit stets gleich bleibender Stärke. Für ihn steht der Spaß im Vordergrund. Er mag nicht allein kämpfen, lieber im Team. Er besteht dabei aber auf eine bestimmte Rolle, z.B. die des . Und er braucht den Applaus vom Publikum. Daher mag er populäre und Spielsportarten, insbesondere Tennis oder Fussball.
Der ist auf Impulse von außen angewiesen. Er muss sich für eine Sache begeistern können, einen Sinn und ein Ziel dahinter sehen, um sich zu mobilisieren. Er ist für Abenteuer und Entdeckertouren leicht entflammbar. Er spielt gern die Rolle des Animateurs, denn es macht ihm Spaß, andere zu begeistern. Seine Sportarten sind u.a. Reiten, Fahrradtrecking, Bogenschießen oder Weitsprung.
ist die Marsenergie konkreter aber langsam. Jeder Energieeinsatz soll ein sichtbares Resultat zeigen.
So bewegt sich der gar nicht gerne, gewinnt aber an Lust, wenn er merkt, wie gut ihm die Bewegung tut oder wenn er dabei Geld verdienen kann. Und hat er seine sprichwörtliche Trägheit einmal überwunden, kann er seinen Kräfteeinsatz über einen endlosen Zeitraum auf gleichem Niveau aufrechterhalten. Da er sehr sinnlich ist, wirkt die Natur und eine schöne Landschaft sehr motivierend auf ihn, aber auch Bestätigung oder Geselligkeit. Dieser Mars mag wandern oder im Garten arbeiten, Kegeln und Bowling oder tanzen mit anderen.
Der treibt Sport, weil es der Gesundheit dient. Seine Energie ist immer den Umständen angemessen. Er ist nicht für den groben Kräfteeinsatz geschaffen, sondern liebt die präzise Bewegungsabläufe ohne Übertreibung. Er lässt sich in jedes Team einfügen und wird dort den Platz finden, der seinen Fähigkeiten am besten entspricht und von wo er seinen Beitrag an der Gemeinschaft leisten kann. Seine Sportarten sind Gymnastik, Yoga und Kunstturnen.
Der hat den Ruf konsequent und mit hoher Konzentration das durchzusetzen, was er sich in den Kopf gesetzt hat. Mit großer Willenskraft gelingt es ihm oft da weiter zu machen, wo andere längst das Handtuch werfen. Er ist leistungsorientiert und scheut keinerlei Strapazen. Das kann heißen, auch im strömenden Regen zu joggen, wenn es auf dem Plan steht. Er neigt dazu, sich selbst anzuspornen und muss sich daher vor Übertraining in Acht nehmen. Seine Sportarten sind Marathonlauf, Triathlon und Radfahren, Bergwandern, Mountainbiking und Klettern.
ist die Marsenergie flink und reaktionsschnell. Hier gibt es keine großen Kraftreserven, dafür sind der Einsatz von Geist, Witz und Intelligenz nutzbringend.
Der braucht einen äußeren Impuls, damit er aktivwird. Er kann also kaum alleine Sport treiben. Er ist kein Kraftsportler, sondern ein Spieler. Der sich gut im Team einfügen kann. Dabei ist es um so motivierender, je mehr Abwechslung stattfindet. Es darf auch täglich eine andere Sportart sein, denn Routine ist ihm ein Greuel. Sie lieben es, unterwegs zu sein. Daher sind typische Sportarten z.B. Inlineskating oder Skateboardfahren, Radsport, Badminton, Tennis und Basketball. Je nach Hausstellung kann der Zwillinge - Mars sich gut als eignen(z.B. ).
Der wird häufig durch ein starkes Harmoniebedürfnis in seinre Kraft ausgebremst. Findet er allerdings einen geeigneten Ausdruckskanal, kann er über eine große körperliche Stärke verfügen. Er bewegt sich gerne, und er tut es auf eine für das Auge besonders ansprechend Weise. Er verbindet Kraft mit Eleganz und Sport mit Ästhetik. Seine Sportarten sind daher Tanzen, rhythmische Sportgymnastik oder Kunstturnen, Ballett oder Eiskunstlauf.
Der Energiepegel des ist nicht sehr hoch, aber ausgeglichen und regelmäßig. Seine Riskofreude ist jedoch enorm. Hier verbinden sich die Aktivität des Mars mit der geistigen Wachsamkeit des Uranus. Sportarten, bei denen eine gewisses Tempo vorherrscht oder Risiken eingegangen werden müssen, sind sehr reizvoll. Ja ungewöhnlicher desto besser, daher liebt er z.B. Gleitschirmfliegen, Auto und Motorradrennsport, Abfahrtski, Snowboarding und Surf.
. Zwar bekommt er durch das Wasserelement eine Bremsung, kann sich das aber zu nutze machen.
Da wundert es nicht, dass der gerne schwimmt, rudert oder Kanu fährt. Am liebsten betätigt er sich in einer Gruppe, in der er sich wohl fühlt. Seine Aktivitäten sind aber nicht stetig, sondern gehen auf und ab wie Ebbe und Flut. Berühmt für seine Launenhaftigkeit und gleichzeitig ein Vertreter der Seele im Sport ist
Der hingegen liebt die Herausforderung. Er verfügt über ein großes Energiepotential, viel Ausdauer und Zähigkeit sowie eine enorme Regenerationsfähigkeit. Im Sport hat er Spaß daran, seine Leistungsgrenzen auszuloten. Im Wettkampf gilt das Prinzip von Sieg oder Sarg. Typische Sportarten sind demnach Boxen, Ringen, Hochgebirgsklettern oder asiatische Kampfsportarten, die viel körperliche Kontrolle erfordern. Auch als Stürmer ist er gut, wenn er die Schwächen der Gegner blitzschnell aufdecken und ausnutzen kann.
Der hingegen braucht eine Sportart, bei der Kraft und Gefühl gefragt ist. Aggressive Auseinendersetzungen liegen ihm gar nicht. Sobald Gefühl und intuitive Wahrnehmung eine Rolle spielen, schlägt seine Stunde. Er mag Fußball spielen, aber nicht um zu siegen, sondern er braucht vielmehr das spielerische Element, wie es beispielsweise die Brasilianer pflegen. Eine weitere Stärke ist die Vorahnung, was der Gegner als nächstes tun wird. Seine Sportarten sind Tanz, Ballett, Eiskunstlauf oder aber Schwimmen, segeln und Tauchen.
bringt seinen Mars zum Ausdruck – der Mars ist damit zufrieden, denn ihm ist es egal, auf welcher Ebene er zum Zuge kommt.
, der weder kämpfen noch Sport machen kann, autoaggressiv wirken und zu gesundheitlichen Problemen führen. In psychosomatischer Hinsicht führt blockierte Marsenergie zu Kopf- und Zahnschmerzen, Entzündungen, Nägelkauen, Infektion, Fieber, Verbrennungen, Unfällen, Schnitt- und Stichwunden oder zu Bluthochdruck oder Eisenmangel.
Natürlich kann man sich mit Sport beschäftigen, indem man Spiele und Wettkämpfe am Fernseher ansieht und darüber manchmal fürchterlich in Rage kommt.
Allerdings lebt man den Mars dann nur auf der Projektionsebene aus. Das eigene Bedürfnis nach Bewegung und Konkurrenzkampf wird auf andere übertragen. Das ist langfristig kein Ersatz für den eigenen Marsausdruck und macht auf Dauer schwer und träge.
In diesem Sinne, kosmische Grüße von Eurer Haus und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler
Astrologie mal schwäbisch
Obwohl wir den Schwaben im Allgemeinen oft als schwerfälligen, pedantischen Traditionalisten abtun, findet sich gerade im Schwabenland ein ganz berühmter Protagonist, der alles andere als anpassungswillig oder traditionell war und die Literaturgeschichte mächtig durch politische Aufmüpfigkeit geprägt hat: , geboren am
Friedrich Schiller hat die und den im . Sein Bewusstsein und seine Art zu denken stehen in dem Zeichen, welches den Auftrag innehat, anstatt nur adrette aber oberflächliche Reinheit zu erhalten, tiefer zu gehen, zu forschen, nach Wahrhaftigkeit zu suchen, Tabus auszusprechen, um unbequem aber heilsam zu wirken.
Mit (Leitmotiv) trat er an, um das Leben eigenhändig zu gestalten und um zu siegen durch die eigene Würde. Gleichzeitig strebte er mit dem (Berufungspunkt)
Als 14-jähriger schon kam Schiller in die Militärakademie im „Schloss Solitude“ in Stuttgart. Dies geschah auf herzöglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern. Er begann dort ein Rechtsstudium, von dem er ein paar Jahre später auf Medizin umschwenkte. Der militärische Drill auf der Akademie war hart und gnadenlos. Schiller wurde mehrmals hart bestraft und lehnte sich auf durch heimliches Tabakschnupfen und das Lesen verbotener Schriften. Er las viel und gerne die Literatur der Denker und der Gleichgesinnten des „Sturm und Drang“.
In seinem Horoskop ist der der zum einen (Wahlverwandtschaften, geistige Brüderschaft, Freunde), zum anderen übersHaus
Seine Freundschaft galt den Freigeistern, die keine Scheu vor Reformen hatten, auch wenn sie das angenehme und gewohnte Leben zerstörten. waren sein erstes Drama, in dem zwei großbürgerliche Brüder in gegensätzlichen Lagern um Autorität, Freiheit, Macht und Liebe kämpfen. Es wurde in Mannheim uraufgeführt. Natürlich war der Besuch der Vorführung verboten. Geschrieben hatte Schiller es schon in der Militärakademie. Seit ging der der strenge Verantwortungsträger in einem Horoskop) durch sein (Familie, Sippe, Heimat, Wurzeln)> und auf Schillers (der
Gleichzeitig saß , als der Revoluzzer des Horoskops auf Schillers (karmischer Punkt, inneres Lebensziel) im (s.o.) Im Volk formierten sich nach der Uraufführung so genannte „Räuberbanden“, und immer mehr Menschen interessierten sich für die brüderlichen Gedanken der Freiheit.
Mit einem Saturn im 8. Haus, ist das Thema Beziehung und Bindung eine lebenslange Kompetenzaufgabe. Vielleicht hatte er deswegen so viele Beziehungen. Auf jeden Fall wollte er auch hier nicht der Norm folgen. , als der dann über Schillers (Beziehungspunkt) ging, wartete Schiller mit einem Drama auf, dass sich mit den autoritären Heiratsbedingungen des Großbürgertums auseinandersetzte. Wir kennen es unter dem Namen
Schiller wurde zum Volksgewissen. Er trug dazu bei, dass die Literatur im absolutistischen Deutschland zu einem zentralen Medium des Bürgerselbstbewusstseins wurde. Seine Gedichte und großen Werke wie und sind Zeugen der Revolutionszeit, in der der Mensch sich nicht mehr über seinen gesellschaftlichen Stand definieren und bestimmen lassen wollte. Schiller selbst war ein Sympathisant der französischen Revolution, verurteilte aber vehement den Massenvernichtungswahn, der der Revolution dank Robespierre und Co unmittelbar folgte. Er wurde von Freimaurerlogen eingeladen, Mitglied zu werden, lehnte das aber ab, weil es ihn geistig einschränkte.
Als Friedrich K. Schiller am in Weimar dennoch geadelt wurde, hatte sein seinen erreicht. Er hatte seine Kompetenz beweisen.
Als er am starb verließ der seinen im achten Haus und (der Heiler) auf seinem (der Sinngeber) befreite ihn endlich von seinem langen TBC – Leiden.
Dieses Leben eines ungewöhnlichen Schwaben ist astrologisch gesehen perfekt ausgelöst und für uns Berliner ein Beweis, dass Schwabe sein, nicht unmittelbar heißt, dass man so kontrollsüchtig zu ticken hat wie unser derzeitiger Innenminister.
In diesem Sinne, kosmische Grüße von Eurer Haus und Hofastrologin,
D. E. Fiedler
Eine Astrodramatische Weltbeschau - Ende 2007

- Pluto, Uranus, Neptun & CO
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2008 eine astrodramatische Situationsbeschreibung
Ende Dezember 2007 sind die Planeten in folgender Konstellation in den Tierkreiszeichen zu sehen :
Merkur im Wassermann
Venus in Seinbock
Rückläufiger Mars in Zwillinge, der vor wenigen Tagen aus dem Krebs zurückgekommen ist.
Jupiter seit ca. 1 Monat im Steinbock
Saturn seit ca. 2 Monaten in der Jungfrau
Uranus in Fische seit 2002
Neptun im Wassermann seit 1996
Pluto im Übergang in den Steinbock nach 12 Jahren in Schütze....
Gar komisches geschah mir heute: Während ich hier saß und über das Horoskop 2008 grübelte, wurde es plötzlich lebendig:
Zwillinge - Mars gekleidet in blaugelbem Stoff stapfte rückwärts durch mein Zimmer. Man merkte ihm an, dass er schlechte Laune hatte. Er stolperte über sein Gewand und schimpfte mit schriller Stimme über die Aggressionen der Anderen. Ich dachte: ‚Lass ihn nur wüten. Nimm ihn nicht zu ernst. Ab Februar, wenn er wieder vorwärts geht, findet er schon seinen Weg.’
Jungfrau – Saturn tappte über die Papierschnipsel der Weihnachtsverpackungen und sammelte diejenigen ein, die zu bügeln gingen und wieder verwertet werden konnten. Er begutachtete jedes Weihnachtsgeschenk genau und ordnete jedes es nach seinem Nutzen ein, regte sich auf über die Kinkerlitzchen, die keinen wirklichen Zweck erfüllten und hielt einen Vortrag über notwendige Sparmaßnahmen fürs Jahr 2008. „Die Tradition geht in dieser Konsumgesellschaft verloren! Konzentration auf das Wesentliche!... seit Jahrmillionen erzähl ich Euch das. Aber Ihr...“ rief er mit erhobenem Zeigefinger. Ich wendete mich genervt ab und einem positiveren Kollegen zu.
Steinbock - Jupiter hüpfte jedoch auch nicht mehr wie im letzten Jahr enthusiastisch um mich herum. Stattdessen trug er einen Globus auf seinen Schultern, schwankte schwerfällig durch den Raum und sagte, diese Last helfe ihm dabei, über das Glück der Menschen nachzudenken.
Steinbock - Venus begleitete ihn. Sie war korrekt und nüchtern gekleidet. Ihre Augen hingen an seinen Lippen, während er über Ausdauer und Recht und Ordnung referierte. Ab und zu versuchte sie, ihm beim Tragen des Globus zu helfen, merkte aber bald, dass sie besser daran täte, wenn sie ihm nur den Weg freimachen würde.
Fische - Uranus schwamm in seinem neuen Swimmingpool. Ein Beamer projizierte einen Film auf die Wand. Zur Zeit ist das sein Lieblingsspielzeug. Er lachte sich gerade kaputt über seinen Lieblingsfilm “Das Leben ist ein langer ruhiger Fluss“, in dem jeder, der versuchte eigene Fehler und Unmenschlichkeiten zu verdrängen, wie an Hosenträgern in die Sichtbarkeit gezerrt wurde. „Fantastisch!“ rief Uranus. „Hey Neptun, das ist auch was für Dich! Kennste den?“
Wassermann - Neptun saß jedoch am Poolrand, ließ die Füße ins Wasser baumeln und spielte völlig versunken mit seinem iPhone. Neben ihm lag der Nintendo DS und spielte eine leicht nervige, leicht einlullende Melodie, und auf einem Tisch im Nebenraum baute Wassermann - Merkur die neue Wii-Konsole auf. Die beiden schienen versorgt - zumindest virtuell - und sie kümmerten sich nicht um die Sorgen des vorbeischleichenden Saturn. Dieser aber lugte kurz in den Poolraum und mahnte: “Wartet’ s nur ab. Die Realwelt holt euch schon wieder ein…!“
Pluto, trug noch das alte Pfaffenkostüm des Schützen, dessen Glanz nach 12 Jahren Auftragen ganz schön gelitten hatte. Er kam durch die Hintertür. Er versuchte, sein goldenes Gewand abzuwerfen, um es mit einem festen Wollmantel zu tauschen. Ich konnte erkennen, dass er unter seinem Mantel schwer bewaffnet war.... wuah, es kotze ihn alles so an, diese verlogene Gutmenschheit überall, die seinen Bruder, Erde zermürbe, knurrte er, .... Er würde bald dicke Mauern einreißen, doch welche Mauern, wollte er mir noch nicht verraten. Er sagte nur: „Ihr werdet hoffentlich daran wachsen…“ …
Hui ui….ui… nur Maulhelden, Kritiker, Nachdenker und Umstürzler um mich herum. Ich überlegte, wie ich sie alle in einen netten Zeitungsartikel verpacken sollte. War ja immerhin gerade Weihnachten, oder?
Da knallte diese Nachricht in unser Idyll:“…. ‚Benazir Bhutto ist heute in Pakistan einem Attentat zum Opfer gefallen!“… Es fährt mir durch die Glieder. Ich denke nur: ‚Oh nein! Hört das nie auf?’ Dieses Ereignis schockt mich. Es lässt in mir eine Reihe von Ereignissen auftauchen, bei denen Menschen ihr Leben ließen. Warum? Weil andere angeblich ihren Gott in der Hosentasche herum schleppen? Damals, als Pluto seit einem Monat im Schützen stand, starb Yitzak Rabin …. hm… die Gedanken führen mich weiter durch Intifada, Nahostkriege, religionsfanatisch motivierte Bombenattentate in der ganzen Welt, ganz zu schweigen natürlich von 9/11.
Und ständig ging es um Schütze -Themen, hüben wie drüben:
Erhabenheit, Stolz, verschiedene Weltanschauungen, wessen Gott der größere sei, ob Econogott oder Esogott, um Religion oder um das, was Einige mit ihr verwechseln...
Bald verlässt Pluto den Schützen wieder. Es wäre so schön, wenn Frau Bhutto das letzte Opfer der verschiedenen Weltanschauungen gewesen wäre… Ich forsche weiter… und werde Euch bald erzählen, was Pluto und die anderen kosmischen Strolche in 2008 eigentlich wirklich von uns wollen.
In diesem Sinne, kosmische Grüße von Eurer Haus- und Hofastrologin,
Dorothea E. Fiedler – Vascotti*
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2007
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2007 - Das Jahr der Weltverbesserer?
Der größte Planet unseres Sonnensytems ist Jupiter.
Er strahlt so hell, dass man ihn mit bloßem Auge am Sternenhimmel erkennen kann. Im astrologischen Kontext verweist Jupiter ebenso auf die Größe, die jedem innewohnt. Jupiter verkörpert alle Wachstumskräfte, die dem Leben Auftrieb geben. Er öffnet uns die Augen für den Überfluss des Lebens. Er will, dass jeder seine Möglichkeiten ausschöpft. Genug ist nicht genug, es darf ruhig von allem etwas mehr sein. Er liebt es, alles im XXL – Format zu sehen und übertreibt gerne. Er lockt einen in die Ferne, weil er uns den Duft der großen weiten Welt einhauchen will. Er steht für das Vertrauen ins Leben und den Glauben an dessen Sinn. Er sorgt für Optimismus und Zuversicht und hilft einem, seinen Glauben und seine Überzeugungen zu leben. Wenn man ihm keinen Raum im Leben einräumt, beschert er Überdruss und Trägheit. Dann merkt man gar nicht, wie das Leben an einem vorüberzieht und die eigenen Potenziale ungenutzt bleiben. Zum anderen neigt er zu Selbstüberschätzung der eigenen Persönlichkeit, die ihn skrupellos, eitel und selbstgefällig über andere urteilen lässt, wodurch er in scheinheiliger und fanatischer Haltung die Grenzen übertritt und überspannte Erwartungen und Intolerante Ansprüche ans Leben stellt.
Doch eigentlich geht es dem Jupiter um seine Visionen zur Weltverbesserung. Das Tierkreiszeichen Schütze ist sein Herrschaftsbereich.
Am 28.11.2006 betrat er den Schützen und verweilt dort bis zum 19.12.2007. Somit steht er für das folgende Jahr in heimischem Terrain.
Dem Schützen geht es um Begeisterung und die Erweiterung der Horizonte im Inneren wie im Äußeren. Das zeigt sich sowohl im ausgeprägten Interesse an anderen Kulturen verbunden mit großer Reiselust, als auch in der Suche nach dem Sinn des Daseins. Das Zeichen Schütze symbolisiert das Streben nach Idealen, heiligen Überzeugungen und Gerechtigkeit. Hohe moralische und ethische Werte sind die Triebfeder, Weltoffenheit die Mission. Der Stolperstein des Schützen liegt darin, dass er sich immer für eine Nummer größer hält, als er eigentlich ist. Das kann sich auch in seinem Glaubens- und Weltbild wieder spiegeln. Im Glauben, von wirklich hohen Werten geleitet zu sein, kann der Schütze zu schlimmen Vorurteilen und Entgleisungen selbstgerechter, pfaffenhafter Selbstgefälligkeit neigen.
Mach’s beste draus!
2007 stellt ein Jahr dar, welches besonders für Schützen, Löwen und Widder zur Bewusstseinerweiterung genutzt werden kann. Besonders, nachdem diese Zeichen dank des Saturn – Transits durch Löwe seit einem Jahr und bis September 2007 eher durch Pflichtbewusstsein und konstruktive Eingrenzung der eigenen Potentiale geprägt werden, tut es nun ganz gut, ab jetzt schon die neu gewonnenen Erfahrungen optimistisch in Selbstvertrauen und Zuversicht verwandeln und seinen Radius vergrößern zu können.
Die Schütze – Aszendenten werden 2007 als ein Jahr erleben, indem sie überzeugender auftreten können und nicht mehr zu übersehen sind. Sie sollten versuchen, Ihre Ideale zu verkörpern, ohne dabei aus allen Nähten zu platzen.
Die Zwillinge erleben innerhalb dieses Jahres eine Vergrößerung der Wahrnehmung und einen beglückenden Gedankenreichtum. Allerdings dient das nicht dazu, andere ständig eines Besseren zu belehren, sondern es unterstützt die Steigerung der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten.
Die Kinder der Jahre 1971/72, 1983 und 1995, die im Geburtsbild Jupiter schon im Schützen stehen haben, haben im nächsten Jahr die Gelegenheit, ihr inneres und äußeres Wachstum zu steigern und in Riesenschritten voran zu kommen. Vorsicht jedoch vor falschen Versprechungen und zu großen Hoffnungen.
In Politik und Wirtschaft wird Jupiter Themen auf den Tisch bringen, die uns noch mal mit Religion, Ethik, Überzeugung und Respekt gegenüber anderen Kulturen und Denkungsweisen konfrontieren werden. Besonders die Tatsache, dass Jupiter ziemlich lange zu Uranus im Quadrat steht und in seiner Rückläufigkeit( besonders im Juli/AUgust 2007)ein Quadrat zu Saturn und Neptun bildet, spricht für einen langen Prozess in dem es darum geht, regressiven Gewalten(wie Al Kaida u.ä.) Einhalt zu gebieten, nach neuen Werten und dem echten Sinn in diesem Diskurs zu suchen.
Ultramoderne Thesen und exzentrische Überzeugungen prägen das Jahr 2007 ebenso wie der Mut zu eigenen Idealen. Dabei sind revolutionäre Einsichten möglich. Es ist aber auch möglich, dass sich eine Antihaltung gegen gesellschaftliche Werte, eine "Weg mit" – Mentalität ausbreitet oder dass immer mit übertriebenem Eigensinn agiert wird.
Dennoch, am Ende des Transits sollen wir alle ein bisschen größer und großzügiger geworden sein. Wollen wir es hoffen…. In diesem Sinne wünsche ich Euch großartige Weihnachten und einen glücklichen Rutsch ins Jahr 2007.
Eure Hofastrologin D.E. Fiedler - Vascotti
Ausgabe PA-Dezember 2006
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Das Jahr der Weltverbesserer – 2 Jupiter - Lektionen
Wenn Jupiter alle zwölf Jahre in den Schützen, sein Heimatzeichen, zurückkehrt, ist es eine Zeit, in der jeder glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Jeder hat Vorschläge zur Weltverbesserung. Jeder will in diesem Jahr höher springen, weiter laufen und stärker überzeugen. (Horizont-)Erweiterung ist angesagt.
Grundsätzlich geht es bei Jupiter – Transiten darum, sich großzügig zu verhalten, sich neue Horizonte zu erschließen, Vertrauen und Optimismus zu entwickeln und hohe Ideale zu realisieren. Die größte Gefahr liegt dabei in jeder Form der Übertreibung, in unrealistischen Erwartungen, in übersteigertem Missionsdrang und selbstgefälligem, überheblichem Verhalten oder in zu hohen Glückserwartungen.
Als Jupiter 1995/96 zuletzt in diesem Zeichen stand, gab es viele Anstrengungen zur Erweiterung diplomatischer Kontakte in der Welt. Um nur ein paar zu nennen:
EU – weite Grenzöffnung dank des Schengener Abkommens. Beschluss über den Euro als gemeinsame EU-Währung. EU – Beitritt von Österreich, Schweden und Finnland. Erste diplomatische Beziehungen Bill Clintons zu Vietnam. Freihandelszone für Mittel- und Südamerika. Freihandelsabkommen zwischen Litauen und der EU, Albaniens NATO – Partnerschaftsabkommen. Interimsabkommen zwischen Peres und Arafat. Aufnahme Mazedoniens in den Europarat. Freie Parlamentswahlen in Aserbeidschan.
Probleme bei den Bemühungen um die Völkerverständigung und den Glauben: Bombenanschlag Algerischer Extremisten in der Pariser Metro. Ermordung Itzak Rabins. Giftgasanschlag der Aum Sekte in der U-Bahn von Tokio. In Deutschland wurde anlässlich des Münchener Kruzifix - Urteils zum ersten Mal über Glaubenssymbole in Schulen diskutiert und dazu demonstriert.
Industrielle Erweiterungen: Marktöffnung von Windows 95. Die ersten Chaos – Tage in Hannover. (Sie endeten allerdings auch im Chaos). Der erste Castor -Behälter erreichte Gorleben.
Das Jahr 2007 wird wieder ein Jahr sein, in dem es um Moralvorstellungen, Glaubensgrundsätze und Expansionsvorhaben gehen wird. Was damals begann, wird wieder aufgenommen, vielleicht beendet, vielleicht noch mal bis zum Höchstmaß ausgeschöpft.
Wenn wir das USA – Horoskop anschauen, welches in seinem Ursprung allein durch seinen Schütze – Aszendenten schon vom überzeugungswilligen Anliegen Jupiters geprägt ist, erkennen wir folgendes:
Hier geht der Jupiter ab Februar bis Mai 2007 und im Oktober noch einmal über den Aszendenten. Für eine Privatperson bedeutet dies eine Phase absoluten Geltungsbedürfnisses in Zusammenhang mit einer zuversichtlichen Ausstrahlung, die zum eigenen Wachstum viel Unterstützung von außen erfahren kann.
Amerika will in diesem Jahr der Welt garantiert zeigen, wie super es noch immer ist. Sein gesamtes Gewicht wird dabei in die Waagschale gelegt, und das kann sich verschieden auswirken. Entweder die Regierung setzt weiterhin überheblich auf ihre äußere Erscheinung und Moralvorstellungen, dann kann es passieren, dass das Land in 2007 aus allen Nähten platzt, weil ihre Staatsintentionen, deren Staatsgegner und außenstehende Partner(z.B. EU, UNO etc.) nicht konform sind.
Oder es wirkt eine neu erwachte Ethikvorstellung der US – Bürger (ob es die Realisten oder die Kreationisten sind, die die Überhand erhalten werden, wissen wir nicht). Wollen wir hoffen, dass die alten Machthaber ihres Amtes enthoben werden, damit das Wachstum zu den eigentlichen US - Idealen wie Großzügigkeit, Liberalität und Fortschritt möglich wird. Obwohl Jupiter gemeinhin der Glücksplanet genannt wird, sehe ich das Glück der USA 2007/08 darin, dass auf sie spätestens ab Mai bis Oktober eine Art schwarzer Freitag zukommen muss, dem im August ein Volksbegehren der Verbrüderung vorausging, damit etwas geschieht, was ihre Selbstgerechtigkeit minimiert und ihnen den Horizont erweitert. Ab November 2007 vermute ich eine definitive Sinnkrise der Weltmacht USA.
Sofern sie nicht selbst einsichtig werden und ihre Überzeugungen zugunsten der Welt zurück schrauben und einsehen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind, werden ihre falschen Versprechungen leicht durchschaut oder sie werden von ihren Partnern auf Gerechtigkeit und Weitblick getrimmt.
Auf das Deutschlandhoroskop bezogen, könnte 2007 eine Entwicklungschance bieten im Bereich der Kommunikation. Jupiter wandert durch das 3. Haus, dem des Lernens. Er offenbart uns demnach eine Fülle in Bezug auf Austausch und Information, damit Deutschland wieder seinen geistigen Standort findet. Deutschland kann in diesem Jahr seine Kontakte nutzen, um voranzukommen. Je besser Volk und Politik sich informieren über das, was im Realen Umfeld geschieht, umso erfolgreicher können sie die eigenen Möglichkeiten ausschöpfen. Jedoch Vorsicht vor klug dahergelaufenen Reden, die nur Wissenslücken überspielen. In leeren Phrasen steckt oft die größte Gefahr eines Jupitertransits. Sie hindern einen am wirklichen Wachstum. Was auch passieren kann, wird sein, dass Politiker oft mitreden möchten, auch wenn sie eigentlich gar nichts von der Materie verstehen( s. unser Wowi, der die Kinder, die er nie haben wird nicht auf Kreuzberger Schulen schicken würde…) Also bitte umgeben wir uns in diesem Jahr nur noch mit Fachleuten, die zudem wirkliche Lebensnähe erfahren haben und ihre Erfahrungen für uns, unsere Kinder und unsere Migranten umsetzen können. Das wäre doch toll….. und ist die beste Vorbereitung für den nächsten Transit im Jahr 2008, bei dem eine kollektive, selbstbewusste Positionierung zur eigenen Kultur gefordert wird.
Artikel in der Prenzlberger Ansichten; Ausgabe Januar 2007
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August 2007
Ich liebe mich, ich lieb mich nicht – Die rückläufige Venus in Löwe
Vom 28.Juli bis zum 09. September 2007 ist die Venus im Zeichen Löwe rückläufig.
Diese Phase ist als eine Pause anzusehen, in der wir eine Bestandsaufnahme unserer Beziehungen vornehmen können und uns bewusst mit unserer eigenen Liebesfähigkeit auseinander setzen können.
Ist Venus rückläufig, egal in welchem Zeichen, dann werden wir mit alten Lieben und Vorlieben konfrontiert. Die Rückläufigkeit der Venus findet alle 19 Monate für 40 bis 44 Tage statt. Da der gesamte Kosmos zyklischen Rhythmen unterliegt, wiederholt sich dieses Phänomen ungefähr alle 8 Jahre wieder im selben Zeichen. Wenn ich also von alter Liebe spreche, dann kann es zum einen bedeuten, dass eine alte Liebe an Ihrer Tür klingelt.
Manchmal geht es um Liebesthemen, die vor 8, 16, 24 Jahren relevant waren. Venus bittet um deren Wiederaufnahme oder um deren endgültigen Abschluss.
Zum anderen klingelt die Eigenliebe an Ihrem Herz und will Einlass in Ihr Leben. Dabei ist aber nicht die Prüfung und Abgrenzung Venus’ Anliegen, sondern vielmehr, dass Sie Ihr Herz öffnen, um mit ihm in die Welt zu schauen. Unter Venus –Transiten, um so mehr wenn es rückläufige Transite sind, können wir auf angenehme Weise mit den schönen Seiten des Lebens in Kontakt treten, indem wir uns selbst und anderen Menschen mit Zuneigung begegnen.
Damit uns das gelingt, ist es wichtig, dass wir uns selbst mit liebenden Augen anschauen, denn sonst kann auch keiner die schönen Seiten aus uns herauslieben. Verdecken wir unsere innere Schönheit, ist das oft ein Zeichen für mangelnde Wertschätzung uns selbst gegenüber. Ein Venus-Transit will helfen, diese schönen Seiten zu entdecken.
Jetzt haben wir die Chance, mit uns und anderen Frieden zu schließen. Venus fordert uns auf, ins Gleichgewicht zu kommen, es zu bewahren oder es wieder herzustellen.
In dieser Rückläufigkeitsphase macht die kosmische Madame, wie wir die Venus ruhig nennen können, zu Beginn des Zeichens Jungfrau auf dem Hacken kehrt und geht zurück in den Löwen. Sie möchte in diesem Jahr etwas länger in dem Vergnügungszug des Löwen sitzen und feiern, anstatt sich wie sonst in der zweiten Sommerhälfte in die geordneten Gärten der Jungfrau zu begeben, in denen sie immer vorsichtig treten muss, um nichts zu verletzen.
Die Löwe -Venus knüpft an persönliche Kreativität und Lebensfreude. Sie will Ihnen zeigen, dass Sie liebenswert sind. Sie vertieft persönliche Kontakte und lässt Sie darüber reflektieren, wie Sie anderen gegenüber charmanter und gewinnender gegenübertreten können. Sie impliziert, dass Sie liebevoll mit sich selbst umgehen, dass Sie sich nicht mit allem, was schön ist, identifizieren müssen, um in zu sein.
Sie verlangt, dass Sie sich zu Ihren Vorlieben bekennen, ohne Angst zu haben, dass man Sie dann nicht mehr lieben würde. Sie ermutigt, Ihre Beziehungen zu überdenken und gibt Ihnen eine zweite Chance, diese aktiver und ausgewogener zu gestalten.
Wenn Sie also kürzlich durch die Transite von Neptun und Saturn viel Unklarheit, Missverständnis und Rangeleien um Grundsätzlichkeiten und Strukturen erlebt haben, gibt es jetzt die Chance, noch einmal zu reflektieren und in Harmonie zu kommen. Das persönliche Horoskop gibt Ihnen dabei den Tipp, in welchem Lebensbereich, sie zum Ausgleich aufgefordert sind. (Das hängt nämlich vom Aszendenten und der Zeichenstellung der eigenen Venus ab)
Mein Tipp an Sie:
Lieben Sie, und urteilen Sie nicht. Schauen Sie in sich und entdecken Sie Ihre Liebenswürdigkeit. Lassen Sie die Beine baumeln und die Sonne an Ihrer Nase kitzeln. Venus ist auf verlängerten Spaßurlaub eingestellt. Sie auch?
In diesem Sinne kosmische Grüße von Venus und Ihrer Haus - und Hofastrologin,
D.E. Fiedler
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