Was die Sterne gerade erzählen .... geschrieben für die Prenzelberger Ansichten

Das letzte Jahr war für jeden von uns aufregend. Potentieller Weltuntergang hing wie ein Damoklesschwert über der westlichen Welt und viele erlebten eine Stagnation in ihrem Leben, entweder durch eigene Resignation herbei geführt oder durch Blockaden von außen.

Pluto und Uranus gaben sich zum ersten Mal ein Stelldichein als Quadrat-Konstellation, unter der man einen extremen Handlungsdruck spürte und zugleich jegliche Versuche, sich vom Alten weg zu bewegen, unterdrückt wurden.


In diesem Jahr 2013 hat die Energie von Stagnation zu einer Art Hyperaktivität gewechselt. Es ist, als habe jemand das Gummi einer Zwille losgelassen, und wir sind das Geschoss, dass in einem Affenzahn hoch hinauf fliegt, aber noch nicht genau weiß, wohin es geht.


Das ist wahrscheinlich ein typisches Phänomen, dass kulturhistorische Epochenumbrüche immer begleitet und das allen möglichen Propheten und Weltuntergangsvetretern genug Raum gibt, sich in die Zukunftsgedanken der Menschen hinein zu projizieren und ihnen das Schlimmste auszumalen, um von ihren Ängsten zu profitieren.


Allerdings ist Wandel ist ein Grundgesetz der Evoltution. Nur wer sich verwandelt, kann letzendlich mit seiner Sippe überleben. Man folgt den Zyklen der Natur und passt sich an Veränderungen an.


Auch die Astrologie folgt den Rhythmen und Zyklen der Planetenbewegungen. Wir sind gerade jetzt inmitten eines Zykluswandels, eines epochalen Wandels:


Ungefähr alle 700 Jahre findet so etwas statt, wenn Saturn und seine großen Brüder, Uranus, Netun(L) und Pluto sich erstmals wieder in ähnlichen Konstellationen treffen wie 700 Jahre zuvor.


Die letzen drei Großzyklen waren:


ca. 56 v. Chr. als sich unter Kaiser Cäsar zum ersten Mal ein politisches Interessensteam bildete(Triumvirat) und sich sein Reich am Mittelmeer um Gallien und Britannien erweiterte – die bekannte Welt vergrößerte sich gewaltig und in den politischen Verzettelungen nahm sich einer seinen Raum, deren Lehre sich als Christentum über den ganzen Globus ausweitete.


Um 623 enstand eine neue Religion und gleichzeitig begann das Frühmittelalter, in dem aus religiösen Gründen Städte und Länder erobert wurden.


Ab 1300 wurden die Templer und die Gnosis aus der Kirche verbannt, die schwarze Pest durchzog kurz später ganz Europa und tötete ein Drittel des Kontinents, es begannen erste individualistische Bewegungen im Volk, die die Neuzeit einleiteten.


Mit 1989 begann der Zyklus, in dem wir jetzt sind. Wir stehen also am Beginn einer neuen Epoche. Kein Wunder, dass wir nicht wissen, wo es lang geht, dass wir aber alle spüren, dass sich etwas gewaltig verändert, sowohl im Politischen als auch im Persönlichen.


Ein neuer 700-Jahres-Zeitraum wird geboren. Dazu gehört die oftmals schmerzhafte Abnabelung vom Alten. Die erste Phase des Fußfassens in der neuen Ära begann 2008, hatte seinen Höhepunkt 2010, 2011 folgte der “Arabische Frühling” und die Fukushima-Katastrophe(am Tag des Eintritts von J in den a) führten zur Definierung einer neuen Kontur für die Zukunft.


Seit dem 12.3.2011 hat sich das Bewusstsein über den Wandel und auch über deren Notwendigkeit durchgesetzt, wie groß dieser Wandel sein wird, noch nicht. Der Wandel ist in 4-5 Jahren abgeschlossen und wird dann sichtbar in seiner Ganzheit(kulturhistorisch und kulturpolitisch). Worum es geht bei dem Wandel, die Themen haben sich 2011 genau abgezeichnet und definiert: das Zusammenwachsen der Welt-Gesellschaft(Star Trek lässt grüßen).


Es ist eine aufregende Zeit. Ab jetzt geht es um den Umbau und Einbau des Neuen ins Leben. Es konkretisiert sich, was die Konsequenzen des Wandels sind. Es gibt druckvolle und spannungsvolle Konstellationen und man denkt, es gäbe keine Lösung. Die Lösung ist da, aber nicht, wo man vermuten würde innerhalb des Konfliktes selber zu finden, sondern an einem dritten Punkt.


Mehr über die Energie von 2013 und die Suche nach dem neuen Weg gibt es im Juli…


Dorothea E. Fiedler

Neulich saß ich mit einem sizilianischen Verwandten zusammen. Er war ganz aufgeregt über die Abdankung des Papstes. Er sagte: “…so etwas tut man doch nicht, das wird die Kirche wieder Mitglieder kosten. Ein Papst ist von Gott erwählt und kann doch nicht einfach gehen!”


Innerlich musste ich kichern, weil ich in Berlin erlebe, dass gerade das Abdanken des Papstes Benedikt XVI., großen Eindruck auf die Leute macht, und die Sicht auf die Institution der Kirche eher positiv belegt. Und er ist auch nicht der Erste. 1294 dankte Papst Coelestin V. ab, weil er lieber wieder Mönch sein wollte.


Papst Benedikt XVI., geb. 16.04.1927, ist ein Widder mit Jupiter auf Fische-Aszendent(AC), Uranus in Widder und einem Waage-Mond.


Sowohl die Widder-Sonne als auch der Uranus im 1. Haus sind 1924 angetreten, um tatkräftig an der Gestaltung der Welt beizutragen und Neues zu wagen. Der Fische-Aszendent zeigt, dass er schon als Baby einen sehr durchlässigen Körper und eine ätherische Ausstrahlung hatte. Immerhin in Körperlichkeit und Stimme kommt er schon fast engelhaft daher. Er scheint schutzlos, aber sein Fische-Antrittsmotiv ist, grenzenlos (die ganze Welt)zu lieben und hilfreich zu sein. Von der Widder-Sonne erhielt er die nötige Kraft, um sich im Mitgefühl für andere einzusetzen, ohne dadurch aufgebraucht zu werden. Und genau das wollte er vermutlich schon immer. Ein Krebs-Mars im 4.Haus(Familie, Wurzeln) in Konjunktion mit dem Mondknoten(MK= karmische Lebensaufgabe) zeigt an, dass er sich schon immer als eine Art Ur-Vater gefühlt haben muss.


Der Jupiter am AC bedeutet, dass Vertrauen in ein großes Ganzes das Verhalten von Anfang an prägt. Man ist von sich und vom “Großen Plan” des Universums überzeugt und entsprechend optimistisch . Man belegt alles, was einem widerfährt, mit Würde und gewinnt so auch das Vertrauen Anderer.


Die Widder-Sonne im 1. Haus(Körper, Ego, Verteidigung der eigenen Existenz)verrät aber auch, dass Joseph sich in seinem Können gerne messen, an erster Stelle stehen und sich im Leben eine Position sichern wollte, in der er ohne Rivalen stünde.


Und wo kann man das mit Fische und Jupiter am AC besser als durch eine Karriere im Namen Gottes?


Zudem beherrscht Jupiter das 9.(Glaube und Bildung) und das 10.Haus(Berufung, soziale Rolle), was dazu führt, dass der Eigner sich zu Geistigem berufen fühlt, intensiv nach Horizonterweiterung sucht und gerne äußerst wichtige Kommentare und Anschauungen zu theologischen Themen abgibt und letztendlich seinen Glauben zum Beruf macht.


Joseph Ratzinger ist für eine Bilbeltreue und etwas strenge Art bekannt. Das spiegelt sich darin wieder, dass im 9. Haus Saturn steht. Dieser lässt Horizonterweiterung in einem gewissen Maße zu, aber am liebsten im traditionellen.


Als Joseph Ratzinger am 18.04.2005 Papst Benedikt XVII. wurde, standen die Zeichen sehr markant um ihn: der laufende Pluto(Macht zur Gestaltung) saß auf seinem MC(Berufungspunkt) der laufende MC wiederum saß auf Pluto. Eine derartige Dopplung von Pluto und MC bedeutet, dass man seiner Berufung folgend eine tiefgreifende Wandlung zur absoluten Macht erfährt. Eine zweite Dopplung kam zustande, weil der laufende MK auf seiner Sonne stand und die laufende Sonne auf seinem MK. Das bedeutet, dass es Zeit war, das Amt eines geistigen Vaters anzutreten und das Privileg eines rivalenlosen Königs zu erhalten. Der dritte markante Aspekt, war der laufende Jupiter auf seinem Mond und der laufende Saturn im Trigon(Harmonie) zu Jupiter: Seine Traumbeziehung zu Gott wurde zur sozialen Verantwortung – Schicksal erfüllt….


Nun hat er beschlossen, sein Amt nicht weiter zu führen, weil seine “…Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben…”


Tatsächlich zeigt das Transit-Horoskop des 11.02.1013 markante Zeichen für seine Motive: Uranus kehrt auf die Geburtsposition zurück. Nach 84 Jahren ist man einmal um alle Verrücktheiten des Lebens gewandert kann sich getrost ausklinken. Zudem berührt der Saturn im Skorpion Ratzingers 8. Haus(Tod und Wandlung). Das löst immer Erfahrungen mit und um den Tod aus und man muss sich manchmal von Liebgewordenem lösen. Eine Reihe von 5 Planeten plus Chiron durchlaufen gerade sein 12.Haus(Haus der letzten Dinge). Er wird spüren, dass er noch einiges aufzuarbeiten hat, um an die Essenz seines Seins zu gelangen, der er von Anbeginn an folgte.


Wie auch immer wir es beurteilen. Papst Benedikt XVI. folgt dem, was sein Leben von ihm fordert und macht den Jungen Platz bevor er vielleicht nicht mehr in der Lage ist, aktiv am Kirchenleben teilzunehmen und irgendwelche unlauteren Machenschaften hinter den Mauern des Vatikans in seinem Namen doch nicht mehr in seinem Geist passieren könnten. Und so sehr ich ihn eigentlich nicht mochte, so sehr bin ich jetzt beeindruckt von diesem klugen Mann.


In diesem Sinne, allerpäpstliche Grüße,


Ihre Haus- und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

Das neue Jahr fühlt sich ruhiger an als das Alte. Vielleicht liegt es auch daran, dass man nun, da der 21.12.2012 ohne großere Vorkommnisse vorbeizog, entspannter ist.
Lasse ich die Sterne virtuell über den Februar-Zodiak ziehen, ergeben sich einen Monat lang keine Kontrapunkte(Oppositionen) außer denen mit dem Mond, d.h. es kann Ihnen trotzdem ab und zu etwas aufs Gemüt gehen. Doch insgesamt sieht es ganz gut aus, was z.B. überraschende Erkenntnisse oder neue und unkonvetionelle Vorhaben und Ideen betrifft(Jupiter-Uranus-Sextil).

Besonders die Zu-Neigung zum Unkonventionellen bekommt Rückenwind im Februar(Venus in Wassermann ab 01.02.), ebenso das nötige Quentchen Phantasie(Merkur in Fische ab 5.2.), damit man Ihren Ideen auch folgen kann. Allerdings sollten Sie aufpassen, dass Ihre Projekte nicht wieder einschlafen oder ins Chaos stürzen, kaum dass Sie sie begonnen haben(Mars in Fische und in Konjuntkion mit Neptun ab 02.02.).

Im Februar und März ist die Aufschwungstimmung von Jupiter in den Zwillingen und Uranus im Widder besonders stark. Jupiter in Zwillinge(bis 26.06.) idealisiert und vertraut auf die menschliche Vernuft. Er bildet sich gerne und viel. Er definiert sein Vertrauen über sein Wissen, seine Bildung und seine Verstandeskraft. Doch nützt alles Wissen nichts, wenn man es niemandem mitteilen kann. Daher ist der Jupiter in Zwillinge der Protagonist für die Kommunikation als Medium, um mehr Wissen zu erlangen. Deswegen ist dies eine sehr gute Zeit, um Neues zu lernen und um neue Ideen mit anderen auszutauschen.

Uranus im Widder findet das alles super. Denn wenn jemand genug weiß, und sich zudem ausreichend bewegt, merkt er auch, wo etwas noch nicht stimmig ist. Im Widder will Uranus ja der Zukunftspionier erster Klasse sein. Er ist immer mit dem Mutantenköfferchen unterwegs. Hurtig und über Zäune springend will Uranus die Gesellschaft darauf aufmerksam machen, wo sie die eine oder andere Facette noch nicht betrachtet hat und dazu auffordern, sich nach der objektiven Betrachtung demgemäß zu verändern, um weiter existieren zu können. Er und Jupiter kämpfen gemeinsam für Themen wie bedingungsloses Grundeinkommen, Schulreform ohne Klassen und andere Lerneinschränkungen oder sozialer Patriotismus in unseren Breitengraden, als auch um politische Sekularität u.ä. in anderen Teilen der Welt.

Zum Realisieren neuer Innovationen braucht es viel Durchhaltevermögen, daher haushalten Sie gut mit Ihren Kräften. Es fühlt sich jetzt gerade leichter an, seine Ideen vorzutragen, weil die rigiden und konservativen Kräfte nicht so zu spüren(separatives Plto-Uranus-Quadrat bis 20.05.) sind, wie im Herbst 2012. Doch das täuscht, da Neptun seit seinem Eintritt in die Fische(am 03.02.12) der ganzen Welt eine Art Tarnkappe aufgesetzt hat, durch die alles nicht so schlimm erscheint, wie es wirklich ist oder durch die gewisses Hintergrundwissen verborgen bleibt.

Außerdem ist Saturn im November 2012 in den Skorpion übergetreten und vetritt dort eine Haltung gegen das Vertrauen in die Vernunft, wie Jupiter sie derzeit “predigt”.

Saturn mag sich nicht mit anderen austauschen, er verlässt sich nur auf die eigenen Kräfte. Das wiederum kann dazu führen, das die Dinge ins Stocken kommen, was besonders bei größeren Werken fatal sein kann.

Saturn im Skorpion beschuldigt andere der “Unzucht” in jeder erdenklichen Form und lässt sie solange bluten bis er Genugtuung fühlt. Dabei jagt er nur den Schuldigen ohne das Problem zu lösen. Er hasst alles, was nicht klar abzählbar, sichtbar und definierbar ist. Sämtliche Grenzbereiche und Randgruppen aber auch Sex und Macht sieht er als gefährlich an.

Saturn sitzt hinter Ihrem Ohr und flüstert Ihnen zu, dass Sie sich vor tiefen Emotionen und Verstrickungen vorsehen sollten, und dass Sie sich nicht abhängig machen dürfen – Die Mutter der Prozellankiste ist besorgt.

Dennoch kommen Sie nur weiter, wenn Sie sich den saturnischen Ängsten stellen, Abhängigkeiten ablegen und verzeihen und wenn Sie lernen, sich bereitwillig dem Neuen hinzugeben und das Alte zwar anzuerkennen aber zu überwinden und sich frei machen. Das ist auch eine Art, Verantwortung für sich selber zu übernehmen. Und dann können die schönen Kräfte von Jupiter und Uranus auch bei Ihnen wirken.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Februar und verbleibe mit besten Grüßen,

Ihre Haus- und Hofastrologin Dorothea E. Fiedler

Saturn, Herrscher des Steinbocks ist bis Dezember 2014 im Skorpion. Im Steinbock selbst steht Pluto, der der zum Skorpion gehört. Diese Rezeption hat Einfluss auf die relative Stärke beider Planeten: Das Steinböckische(Festhaltens an bestehenden Strukturen, Gesetzen und Normen) wird verstärkt einhergehend mit gleichzeitigem Bewusstsein für Verantwortung und Pflichterfüllung. Das Ringen um Gerechtigkeit und Diplomatie wird schwieriger als in den letzten 2 ½ Jahren. Doch die Grenzen der Macht auch sichtbarer. Es ist, als müssten wir einen Krisentunnel durchwandern, um zu Frieden, Freiheit und Reform zu gelangen.

Das Steinböckische(Festhaltens an bestehenden Strukturen, Gesetzen und Normen) wird verstärkt einhergehend mit gleichzeitigem Bewusstsein für Verantwortung und Pflichterfüllung. Das Ringen um Gerechtigkeit und Diplomatie wird schwieriger als in den letzten 2 ½ Jahren. Doch die Grenzen der Macht auch sichtbarer. Es ist, als müssten wir einen Krisentunnel durchwandern, um zu Frieden, Freiheit und Reform zu gelangen.

Die Auswirkung Ihrer persönlichen Konstellation von Saturn, Pluto und Uranus hängt vom Aszendenten(AC) und der daraus fogenden Position in den astrologischen Häusern ab.

Beim Waage/Skorpion-AC (Saturn im 1.Haus) ist es Zeit, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Äußern Sie ehrlich Ihre Gedanken, auch wenn es bedeuteutet, dass die Rolle, die man Ihnen gab, nicht mehr passt.

Der Jungfrau/Waage-AC hinterfragt seinen wahren Wert. Pluto fordert “therapeutische” Maßnahmen in der Herkunftsfamilie, damit Sie sich von alten Beziehungsmustern lösen können, die Sie an der echten Liebe hindern.

Für Löwe/Jungfrau-AC ist es Zeit zu erkennen, dass Missverständnisse bedeuten, dass Sie sich klarer und abgegrenzter ausdrücken sollten. Bekennen Sie Farbe, denn nur dann können Sie sich aus psychischen und materiellen Abhängigkeiten lösen und selbst entscheiden, mit wem Sie sich ernsthaft einlassen wollen.

Der Löwe-AC erkennt, dass es Zeit ist, sich zu verwurzeln und Verantwortung für die Familie zu übernehmen. Sie akzeptieren aber keine fremden Zeitpläne mehr, sondern wollen selber Macht über die Gestaltung Ihres Lebensablaufs gewinnen. So können Sie erkennen, welche Weltanschauung für Sie authentisch ist.

Beim Krebs-AC kann der strenge Saturn von der verspielten Unbedarftheit der Kinder lernen. Nehmen Sie Ihre kreativen Seiten ernst. Gehen Sie ehrlich mit Ihren Partnern um und befreien Sie sich von unbewussten Zwängen in der Beziehung. Erkennen Sie, wie unabhängig Sie von Anderen sind. Auswandern ist möglich.

Als Zwillinge-AC wollen Sie Ihre Arbeitsleistung optimieren. Seien Sie pflichtbewusst, doch folgen Sie Ihren eigenen Maßstäben und werfen Sie alte Moralvorstellungen über Bord, die Ihre Entwicklung behindern. Lösen Sie sich von alten Heimlichkeiten, nur dann werden Sie wirklich frei.

Der Stier-AC zieht in allen Beziehungen Bilanz. Sie sollen Ihrer Berufung folgen und Ihren Platz in der Gesellschaft finden und sich nicht mehr an Personen oder Dingen festhalten, die Sie begrenzen oder Ihnen Angst machen.

Fische & Widder-AC werden mit dem Thema Sterblichkeit konfrontiert. Deswegen müssen Sie sich Gedanken machen, über das, was Sie der Welt hinterlassen würden. Tiefe und wahre Freundschaften gewinnen an Bedeutung und helfen Ihnen, in eine Art erneuertes Ich zu schlüpfen.

Der Wassermann/Steinbock-AC prüft seine Weltanschauung nach Substanz. Gleichzeitig steht eine radikale Neuorientierung an. Das braucht Mut, doch es lohnt sich, offen zu zeigen, was in Ihnen steckt. Uranus im 3.Haus hilft Ihnen mit neuem Wissen und besonderen Begegnungen.

Auch für 1-12°Schütze-AC ist es Zeit, sich zu häuten, doch die gesellschaftliche Anerkennung ist das Ziel. Sie ernten die Früchte Ihrer jahrelangen Anstregungen, sofern Sie auf dem richtigen Weg sind. Und auch hier begegnen Ihnen Menschen, die Sie weiter bringen, wenn Sie gut zuhören können.

Der Schütze/Skorpion-AC überprüft seine Interessen und Ideale. Schließen Sie sich nur den Gruppen an, deren Ziele Sie verantworten können. Transformieren Sie Ihre Sicht auf Werte und trennen Sie sich von Besitztümern, die Ihre Entwicklung hemmen. Ein großes Haus kann jetzt bedrückender sein als ein Wohnmobil und Ihre Familie definiert sich nicht in Geld, sondern im Mensch Sein.

Der 15-29°Skorpion-AC fühlt sich wie schwanger. Eine Zeit der Vorbereitungen und des Bilanzziehens über das bisherige Leben konfrontiert Sie mit den wahrhaftigen Werten des Lebens. Setzen Sie Ihre Erkenntnnisse kreativ um oder investieren Sie in Kinder und werden Sie dadurch freier.

In diesem Sinne ab durch den Tunnel der Erkenntnis und alles Gute,

Ihre Haus- und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

www.tumblr.com/blog/skorpisat

Die vier Evangelisten, Matthäus(ca. 58 n.Chr.), Markus(ca. 64 n.Chr.), Lukas(ca. 65 n.Chr.) und Johannes(ca. 90 n.Chr.) sind diejenigen Evangelisten gewesen, deren Werke in der Zeit Kaiser Konstantins(306–337 n. Chr.) aus nahezu 80 Evangelien als die vier der damaligen Politik und Weltsicht angemessensten festgelegt wurden. Heutzutage findet man dank der Entzifferung anderer, meist viel früher datierter Evangelien, wie dem Thomas-, dem Judas- oder dem Magdalena-Evangelium ganz andere und für das machtvolle Christentum als gefährlich empfundene Informationen, die der Botschaft Christi neue Nuancen geben und revolutionäre Sichtweisen möglich machen. Dennoch, auch diese vier anerkannten Evangelien unterliegen einer theosophisch esoterischen Grundordnung, die ich  astrologisch erforschen wollte:


Die vier bekannten Evangelisten werden immer von Wesen begleitet, wie von Schutzpatronen. In der Esoterik und der Hexenkunde würde man sagen: Krafttiere.


Diese Krafttiere sind: ein Stier für Lukas, ein Löwe für Markus, ein Mensch oder Engel für Matthäus und ein Adler für Johannes. Sie entstammen wahrscheinlich der babylonischen Mythologie und entsprechen den dortigen ‚Hütern der Weltecken’ und ‚Trägern der Himmelsgewölbes’.


Was mir auffiel: die Krafttiere der Evangelisten entsprechen der fixen Sternzeichen jedes Elements im Zodiak. Der Stier als Erdtier, der Löwe als Feuersymbol, der Engel/Mensch Symbol des Skorpions, als Wasserzeichen und der Adler als Luftbewohner für den Wassermann.


Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann bilden das fixe Elementen-Kreuz im Horoskop. Fixe Sternzeichen sind die, die aus den Impulsen der kardinalen Zeichen, Widder, Krebs, Waage und Steinbock zusammenfügen, was relevant ist und in eine konkrete Form bringen, was Idee war. Deswegen ist es passend, dass die vier Evangelien wiederum auch nur Ergebnis einer Festlegung und Minimierung auf das Wesentliche sind.


Matthäus als erster der Evangelisten steht mit dem Engel als Symbol für das hinterfragende Prinzip des Skorpions. Die Eigenschaft die Dinge zu erforschen, zu ergründen und die Wahrheit zu suchen ist eine der entscheidenden Eigenschaften, die uns vom Tier abhebt. Jesus Idee des aufeinander Zugehens und der Handreichung zum Fremden hin, nicht nur innerhalb seiner Rasse Liebe zu geben, kommt aus der Waage. Allerdings ist es interessant zu lesen, dass bei ihm Joseph gemäß einem jungen Skorpion eifersüchtig ist und sich Marias entledigen will, was ihm ein Engel dann jedoch ausredet. Über die Vorgeschichte der Geburt werden weiter jedoch nicht viel Worte verloren(s. Mt 1,18-25).


Markus wird vom Löwen verkörpert. Markus kannte Petrus und hat wahrscheinlich das Evangelium nach dessen Hinrichtung geschrieben. Markus selbst erwähnte es nicht, doch laut Jesus Worten soll Simon Petrus der Felsen, auf den Jesus seine Gemeinde aufbauen wollte(Mt 17,18), Nachfolger seines Throns und der Hüter seines Wortes sein. Das Königreich Jesu in Worten zu manifestieren ist genau das, was mit dem fixen Feuerzeichen Löwe symbolisiert werden soll. Wie es dem Löwen zueigen ist, sich nicht mit Kinkerlitzchen aufzuhalten, es sei denn, sie dienen ihm, lässt Markus die Geburt Jesu völlig aus und beginnt gleich bei Johannes, dem Täufer und der ersten „Krönung“ durch Gott selbst(Mk 1, 1-11).


Lukas ist begleitet von einem geflügelten Stier. Lukas war wahrscheinlich ein Vertrauter des Paulus und begleitete diesen auf einigen Reisen. Sein Evangelium ist gemäß dem Stiercharakter das längste, nachhaltigste und handfesteste. Z.B. wird im Vorfeld der Geburt Christi die Geburt des Johannes durch Elisabeth beschrieben(Lk 1 5-64), Marias Gespräch mit dem Engel manifestiert(Lk 1 26-40) und die Umstände um die Geburt von Jesus inklusive der Hirten auf dem Felde erzählt, so dass diese Version bis heute als Weihnachtsevangelium in den Kirchen gelesen wird. Auch im Abendmahl spricht Jesus erstmals die Worte: „…tut dies zu meinem Gedächtnis“. Die fast kindliche Art, die Dinge zu beschreiben, entspricht der naiven Idee des Neuen, wie man sie beim Widder vorfindet.


Johannes hingegen wird vom Adler begleitet, ein Symbol für den Wassermann. So wie der Wassermann sich gerne in die Lüfte begibt, aus der Vogelperspektive alles übersieht und daraus neue Konzepte und Visionen erzeugt, trennt sich auch Johannes von der Gruppe der anderen drei Evangelisten. Zuerst einmal legt er fest: „Am Anfang war das Wort…“, und lässt sich über das Konzept Gottes aus(Joh 1 1-14), bevor er überhaupt anfängt über Jesus zu erzählen. Auch er lässt die Geburt aus und beginnt ziemlich bald mit den Diskussionen über den Glauben. In ihm vereint sich die Idee des Gottesgesetzes(Steinbock) und der Gottesvision(Wassermann)


Und welchen der Herren und Werke mögen Sie am liebsten? Verrät das etwas über Ihre Sternenkonstellationen? Am Ende stand jedenfalls der Fische-Kaiser Konstantin(geb. 27.02.), der aus diesen Schriften das Regelwerk des Christentums erschaffte.


Ich wünsche ich Ihnen ein schönes Jahresendzeitfest mit oder ohne Evangelien und einen guten Rutsch ins sagenumwobene 2012,


Ihre Haus- und Hofastrologin, D.E.Fiedler

Neulich beim Redaktionstreffen für unsere Kiezzeitung war ich die einzige Frau. Sofort thematisiert stellte sich die Frage wie “männlich” jene Zeitung denn sei und überhaupt wieviel Weiblichkeit eigentlich wirklich in unserem Leben von Natur aus Raum einnehmen würde.


Während ich mich mit diesem Gedanken befasste, fiel mir auf, dass auch die Astrologie, obwohl sie in der westlichen Welt besonders gerne von Frauen betrieben wird, eine patriarchalische, also männliche Kunst ist. Von 10 Planeten sind sogar nur zwei weibliche Protagonisten dabei:


Es sind die Venus und der Mond(lat.: la Luna).


Diese beiden tragen in sich die Informationen weiblicher Prinzipien des Lebens, der Liebe, der Emotionalität, des Instinkts und der Mütterlichkeit.


Sie sind, obwohl sie scheinbar nur einen geringen Anteil im Horoskop, analog also im Leben einnehmen, ausgesprochen wichtig, damit ein Mensch von seiner Geburt an gesund aufwächst und sich gut entwickelt. Ich würde sogar behaupten, dass diese 20 % weiblicher Anteile zu Beginn eines Lebens 100 % ausmachen. Ohne Liebe und Fürsorge, ohne ausreichenden Hautkontakt und die Möglichkeit zu Schmusen entwickelt der kleine Mensch nachgewiesenermaßen keine Intelligenz(Merkur), keine Identität(Sonne), keinen Willen(Mars), kein Vertrauen(Jupiter) und keine Struktur zum Überleben(Saturn).


Die Venus im Horoskop zeigt an, wie wir uns in Liebe verbinden und Zuneigung äußern. Der Mond zeigt an, was wir brauchen, um uns geborgen zu fühlen.


Je nachdem, in welchen Zeichen Mond und Venus stehen und mit welchen Planeten sie verbunden sind, kann der astrologische Berater erkennen, wie es um unsere Erfahrungen und unseren Umgang mit der Liebe und unserer emotionalen Sicherheit bestellt ist. Gibt es Probleme im Liebesleben eines Erwachsenen, kann der Berater die Lösungswege ebenso an den Konstellationen dieser beiden Planeten aufzeigen.


Vorbilder für unseren Liebeshaushalt waren in erster Linie unsere Eltern. Je mehr sie uns Liebe zeigten, um so selbstverständlicher können wir uns selbst lieben und diese Liebe weitergeben an die Nächsten.


In der Astrologie spricht man von verletzten Planeten, wenn schwierige Aspekte auf die Planeten zeigen oder wenn sie in Zeichen stehen, die ihnen sehr artfremd sind. Dann fällt einem die Äußerung der Liebe schwerer als Anderen, ist aber keinesfalls unmöglich.


z.B. stehen in einem Horoskop der Mond oder die Venus im Steinbock oder im schwierigen Aspekt zum Saturn, ist der Mensch in erster Linie spröde uns unsicher, wenn es darum geht, Liebe sichtbar zu machen. Oftmals hat man von der Mutter und den weiblichen Personen im ersten, kindlichen Umfeld strukturelle Sicherheit erfahren, wurde aber selten oder nie geknuddelt und nach Herzenlust geküsst. Auch der Steinbock-Mond fühlt und die Steinbock-Venus liebt, aber man kann es nicht so gut zeigen. Die Emotionalität ist geprägt von Verzicht und Schuldgefühlen. Daher braucht ein Mensch mit dieser Konstellation länger als andere, um sich seelisch zu öffnen, und um sich und anderen zu vergeben.


Stehen der Mond oder die Venus hingegen im Schützen, ist die Kindheit meistens als außerordentlich liebevoll und großartig erlebt worden. Die eigene Gefühlswelt ist meistens in Hochstimmung, und man kann andere mitreißen und begeistern.


Das Blatt wendet sich allerdings, wenn der Mond oder die Venus einen schwierigen Aspekt zum Jupiter(Herrscher des Schütze-Zeichens) bilden. Vielleicht wurde in der Kindheit Liebe verwechselt mit Buhlerei um Beifall, oder man wurde zu sehr verwöhnt. Dann sind die emotionalen Erwartungen an die Mitmenschen so hoch, dass sie kaum zu erfüllen sind, und dann ist auch dieser Mensch ebenso einsam wie derjenige, der einen Steinbock-Mond hat.


Durch alle Zeichen und durch alle planetaren Aspekte hindurch zieht sich das Thema des weiblichen Prinzips der Liebe und der Emotion. Es betrifft Männlein wie Weiblein und es ist oftmals nicht einfach nur leicht und schön. Schmerzen, die durch Liebe entstehen, blockieren uns. Und sie fordern uns gleichzeitig dazu auf, nicht aufzugeben.


Alle Lebewesen brauchen Liebe, denn:„Liebe ist dazu da, unsere Welt zu erweitern“(Zit.:Marianne Williamson) Ich selber denke bei diesem Satz an die Erdmännchen im südlichen Afrika. Bei ihnen ist das Prinzip von Mond und Venus stark ausgeprägt. Ohne ihre Liebe und totale Fürsorge füreinander hätten diese kleinen Wesen niemals gelernt, in der Wüste zu überleben.


Venus und Mond sind im Horoskop unsere geistigen Initiatoren und seelischen Kämpfer für die Liebe. Mond und Venus geben uns Menschen die Möglichkeit, durch Berührung und in Beziehung zu anderen Menschen, spirituell zu wachsen. Sie sind es, die uns Nachsichtigkeit und Mitleid lehren. Ihre Macht kann Berge versetzen, und wir Menschen sollten gut auf sie hören, wenn wir uns in Liebe vereinen wollen und auch, wenn wir unsere Welt erhalten wollen. Das Wunder der Liebe steckt in uns allen. Nur der Weg dorthin ist oftmals steinig, gleich einem Pilgerweg, an dessen Ende die Erleuchtung steht.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen 100 %-ig „rosaroten“ Spätherbst und verbleibe mit liebevollen Grüßen,


Ihre Haus- und Hofastrologin Dorothea E. Fiedler

Zu Beginn diesen Jahres erzählte ich von den Prozessen, die in diesem Jahr auf uns zu kommen. Dass dieses Jahr ein Jahr der Veränderungen ist, haben Sie wahrscheinlich inzwischen auch selber schon zu spüren bekommen. Nichts bleibt, wie es bisher war. Mal braucht es eine Renovierung, mal eine totale Sanierung oder sogar den Abschied von Dingen, die bisher als unglaublich wichtig oder unveränderbar erschienen. Inwieweit Sie davon betroffen sind, hängt davon ab, ob Sie bisher im Leben für sich auf die richtige Karte gesetzt haben.


Seit April diesen Jahres und bis zum 21.07. ist jedenfalls noch immer Aufräumen angesagt, denn der Saturn ist noch einmal in die Jungfrau zurückgekehrt. Überprüfen und bereinigen Sie Dinge, die obsolet geworden sind. Langlebige Provisorien können jetzt abgelegt werden. Prüfen Sie alles auf seine Nützlichkeit und testen die Tragfähigkeit Ihres Fundaments. Lassen Sie beim Aufräumen überdauerter Angelegenheiten frische Luft hinein(Saturn-Uranus-Opposition). Das befreit Sie und gibt Ihnen Schwung, um im Sommer bei den weiteren Themen des Jahres ohne viel Stress durch zu halten. Es geht 2010 darum, das, was Sie sich im Leben aufgebaut haben, gut zu stabilisieren und tragfähig für die Zukunft zu machen oder sich endgültig von Unnützem zu verabschieden.


Da Chiron nach 5 Jahren im Wassermann in das Zeichen Fische über gewechselt ist, kann es sein, dass Sie mehr denn je merken, dass nichts und niemand wirklich getrennt vom Anderen ist und dass wir jeder ein Teil unserer Umwelt sind. Sogar die eingeschworenen Einzelgänger bekommen jetzt Weggefährten. Vielleicht kommt jetzt ein Lehrer oder ein Heiler, der Ihnen helfen kann, Ihre Kräfte zu erkennen und zu bündeln.


Kommunikation

Merkur in Stier(bis 10.06.) verlangt ruhiges, geduldiges Zuhören und folgerichtiges Argumentieren besonders, wenn es um eigene innerer und äußere Werte und um Verhandlungen darum geht. Vielleicht sind Sie jetzt auch ganz besonders der Sturheit und der mangelnden Flexibilität Ihres Gesprächs- oder Verhandlungspartners ausgesetzt. Bis zum 02.05. geht es dabei schon manchmal hitzig und laut zu, wenn sich etwas fest gefahren hat. Das bringt keinem etwas außer Missmut und einen rauen Hals. Lernen Sie daraus, dass es nicht hilft, wenn Sie drängen. Sie können sich besonders bei größeren Anschaffungen auf schwierige Verhandlungen gefasst machen(Merkur rückläufig bis 12.05.).


Je besser Sie sich auf Ihren Gesprächspartner einlassen können, umso konstruktiver wird Ihre Verhandlung(Merkur-Pluto-Trigon bis 24.05.). Ihnen kommt der Chiron-Aspekt(Sextil zu Merkur am 07.05.) zu Gute, der das Gespür füreinander sensibilisiert und das Gefühl vermittelt, im gleichen Boot zu sitzen. Am 19.05. ist ein Tag, an dem Klatsch und Tratsch besonders gut ankommen. Also Vorsicht, dass Sie nichts erzählen oder fehl analysieren, was später peinlich auf Sie zurück kommt.


Handeln

Mars steht immer noch in Löwe. Das gibt Ihnen Schwung für selbstbewusstes Handeln und lebensbejahende Aktion. Seien Sie sich ihr eigener Sunnyboy. Treten Sie optimistisch auf und trauen Sie sich ruhig ein bisschen Dramatik zu. Auch die Platzhirsche Ihres Kiezes zeigen sich jetzt besonders lautstark und siegesgewiss. Doch Achtung: Manchmal fehlt es dieser Tage an Kritikfähigkeit, und das begünstigt Streit und anmaßendes Verhalten. Allerdings sind Spannungen nicht über zu bewerten, denn so schnell sie sich aufbauten, so schnell sind sie auch wieder vergessen. Am 06.05. kann es sein, dass sie sich entweder mit ihrer Mutter in die Haare kriegen oder mit Menschen streiten, denen Sie sich seelisch sehr verbunden fühlen und von denen Sie sich verletzt fühlen. Zum Ende des Monats(Mars-Neptun-Opposition vom 20.05.-17.06.) lässt die Vitalität nach. Sie fühlen sich vielleicht geschwächt und hilflos. Achten Sie auf Ihren Umgang mit Aggressionen. Die Kräfte wirken eher indirekt und unterschwellig. Das birgt die Gefahr, schnell zum Opfer oder zum Täter provozierter Kämpfe zu werden, ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Mit Gespür und Vertrauen in Ihr geistiges Unterscheidungsvermögen können Sie verwirrenden Situationen aus dem Weg gehen oder sie besser auffangen.


Liebe

Nur gut, dass Sie sich wenigstens in der Liebe ein wenig spielerisch austoben können. Anfang Mai(02.05.-12.05.) britzelt es in der Luft nur so vor sinnlich-erotischer Spannung. Unbeschwertes Flirten ist angesagt egal ob mit dem eigenen Partner oder mit fremden Menschen, denen Sie begegnen. Sie fühlen sich wie ein Schmetterling in der Sonne. Und genauso leicht und beweglich ist Ihre Umwelt. Es ist keine Phase für feste Zusagen, sondern mehr für abwechslungsreiche Kontakte und unterhaltsame Unternehmungen.


Ab Mitte Mai wird es dann wieder konkret, wenn es um Ihre Gefühle zueinander geht. Leben Sie schon länger in einer Beziehung und wollen Sie, dass es so bleibt, dann gestehen Sie sich gegenseitig jetzt mehr Freiheiten zu(Venus im Quadrat zu Saturn und Uranus ab 13.05.-21.05.). Konstante Gefühle bieten für Beziehungen einen guten Boden. Man darf aber keine Bedingen stellen. Mit dem “weil ich dich liebe“-Argument kommen Sie zur Zeit nicht weit. Das engt eher ein.


Am 14.05. (Sonne-Mond-Konjunktion/Quadrat zu Neptun)wird Ihnen vielleicht bewusst, welchen Illusionen Sie in letzter Zeit unterlegen waren. Definieren Sie Ihre Wünsche klar erkennbar, damit Ihr Gegenüber besser darauf eingehen kann und es nicht zu Missverständnissen kommt.


Ab dem 20.05. wechselt die Venus in den Krebs. Dann wird es Zeit für romantische Zuwendungen und gemeinsame Unternehmungen, die zum Träumen anregen. Am 26.05. bekommt Ihre Beziehung eine leidenschaftliche Komponente(Venus-Pluto-Opposition). Aber auch Machtkämpfe sind möglich. Lassen Sie sich nicht auf Manipulationen ein, seinen Sie dennoch bereit, sich auf intensive Erfahrungen einzulassen. Wer weiß, ob sich dahinter nicht eine transformative Erfahrung verbirgt, die Sie oder Ihre Beziehung weiter bringt.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Mai und verbleibe mit sonnigen Grüßen,


Ihre Haus- und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

25.03.2010

Vor drei Wochen starb viel zu früh ein guter Freund von mir. Das schmerzt nicht nur sehr, sondern lässt mich, seine Verwandten und Freunde ratlos zurück. Ich vermisse diesen Freund sehr, und es beschäftigt mich täglich, welcher Sinn diesem Ereignis innewohnt. Das Leben und der Tod folgen ihren eigenen Gesetzen, man kann ihnen nicht entrinnen.


Als Astrologin werde ich häufig gefragt, ob ich in der Lage wäre, mittels der Sterne den Tod und besonders den Todeszeitpunkt vorher zu sehen.


Selbstverständlich übersteigt das jede astrologische Kompetenz und wäre auch gewiss nicht im Sinne des „Allmächtigen“. Was ein Astrologe allerdings in den Sternen sehen kann, ist, wie ein Mensch mit dem Thema Tod umgeht und unter welchen Umständen er mit dem Tod in Berührung kommen könnte.


Obwohl der westliche Mensch sich daran orientiert, am Leben fest zu halten, wenn möglich, es zu verlängern, und er den Gevatter gerne aus seinem Lebensrepertoire verdrängt, gehören der Tod wie die Geburt immer zu unserem Leben dazu.


Es gibt im Horoskop zwei Bereiche, die Häuser 8 und 9, mittels derer man den persönlichen Umgang mit Tod und Wiedergeburt ersehen kann. Das 8. Haus ist unser ganz persönlicher Karfreitag, während das 9. Haus unser innerseelisches Osterfest symbolisiert.


Vom jeweiligen Aszendenten hängt ab, wo unser 8.Haus steht. So z.B. hat ein Mensch mit einem Löwe-Aszendenten sein 8. Haus meistens im Wassermann oder in Fische. Ist man mit einem Fische-Aszendenten geboren, steht das 8. Haus in Jungfrau oder Waage usw., und da die 12 Zeichen sich untereinander sehr unterscheiden, ist der Umgang mit dem Thema des Sterbens ebenso vielfältig.


Die Tierkreiszeichen, in denen diese Häuser stehen und die Planeten, die in den Häusern stehen, geben dem Astrologen u.a. Informationen darüber, wie wir diesen Themen begegnen. z.B. mit Sonne im 8. Haus, übt das Thema Tod einen starken Sog aus, der einen das ganze Leben lang irgendwie begleitet. Mit Wassermann oder Uranus im 8.Haus kann der Tod schnell und plötzlich kommen. Mit Steinbock oder Saturn im 8. Haus stirbt man eventuell schwer und voller Angst vor dem, was nach der körperlichen Existenz folgen mag. Mit Fische oder Neptun dämmert man vielleicht im komatösen Zustand dahin oder stirbt durch Drogen oder durch Vergiftung, und mit Widder oder Mars im 8. Haus kann der Tod ein Kampf sein.


Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist als Prinzip des 8. Hauses auch im übertragenen Sinne zu verstehen. Hier geht es um die psychologischen Tode, denen wir in unserer Lebenslaufbahn ausgesetzt sind. Es sind die Krisen, die Umwandlungen, die „kleinen Tode“. Wenn wir unser Selbstwertgefühl aus einer bestimmten Verbindung bezogen haben, und diese Verbindung endet, bedeutet das eine Art Tod für den Menschen, der wir waren. Die Kindheit stirbt, wenn wir jugendlich und dann erwachsen werden. Wie der Phönix werden wir in Krisenzeiten eine Zeit lang zur Asche, und können uns dann zu einem erneuerten Leben erheben. So spiegelt sich auch Christus’ Kreuzigung und Auferstehung im 8. Haus des Horoskops.


Dem 8. Haus, dem des Todes und Erneuerung folgt immer das 9.Haus. Dieser Lebensbereich ist der Auferstehung gleich zu setzen. Er beschreibt das Licht am Ende eines Tunnels. Im Tode zeigt uns unser 9. Haus vielleicht tatsächlich das Licht, in welches wir dann hinüber gehen. Leider wird mein lieber Freund mir nie davon berichten können…


Im Leben ist das 9. Haus dem Erwachen nach einer Krise gleich zu setzen. Nachdem wir in die Tiefen des 8. Hauses hinab gestiegen sind und es uns irgendwie gelang, wieder den Weg heraus zu finden, haben wir Überblick gewonnen, der es uns erlaubt, das Leben als eine Reise und einen Entwicklungsprozess zu sehen. Wir haben wichtige Erfahrungen gesammelt, überschauen das Ganze besser und können uns nun erlauben, etwas über den Sinn und Zweck unseres Daseins zu sagen. Durch die Fragen des Warum und Wozu der Existenz, gelangen wir meistens auf eine höhere Geistesebene und versuchen uns mit dem zu verbinden, was um bzw. über uns ist – dem göttlichen Prinzip.


Platzierungen von Zeichen und Planeten im 9. Haus beschreiben, wie wir uns zu religiösen und philosophischen Fragen hinwenden und welche Art von Gott wir für uns als richtig definieren. Mit Zwillinge oder Merkur im 9. Haus neigen wir dazu, Gott intellektuell zu erfassen. Mit Widder oder Mars kann eine religiöse Neigung fanatische Züge bekommen, während Waage oder Venus in diesem Bereich für Toleranz und Anpassungsfähigkeit plädieren.


Die innere Weltsicht, die wir in uns tragen(9.Haus), wird genährt und gewandelt durch die Grenzerfahrungen, die wir im Leben machen(8.Haus). Die Astrologie macht dies sichtbar. und Wiedergeburt sind immer Teil unseres Lebens und machen es dadurch so spannend.


Nun, leider wird mein guter Freund nicht, wie es dieser Tage von Jesus erzählt wird, an Ostern wieder auferstehen, vielleicht wird er mal wieder geboren. Ich hoffe für ihn, dass er in ein schönes Jenseits überging.


In diesem Sinne wünsche ich Ihnen dennoch ein sonniges, klares Osterfest im neu erwachten Frühling.


Ihre Haus- und Hofastrologin Dorothea E. Fiedler

Das Prinzip des Jupiter ist das des Vertrauens in das Leben und des Glaubens an dessen Sinn. Immer, wo wir von Idealen und Werten, von Wachstumskräften und dem Glück reden, schwingt die Jupiter-Energie mit. Wenn wir unsere Persönlichkeit entfalten und unseren Horizont erweitern, hilft uns die Jupiter-Kraft dabei. In allem, was der Jupiter im Horoskop berührt, erlebt sich der Mensch als reich. Das Ziel der Jupiter-Ausrichtung ist die Suche nach Erfüllung und Wahrheit, nach höherer Erkenntnis und nach allgemein verbindlichen, moralischen Werten. Jupiter verkörpert den persönlichen Gott, dem man folgen will.


Jupiters Zyklus ist 12 Jahre lang, denn so lang braucht er, um einmal durch den Tierkreis zu wandern. In seinem Zeitenwandel entwickeln sich die Ideale der Menschheit. Wenn er im Transit die Grundkonstellation passiert, gibt er kosmische Verbesserungsvorschläge für den Lebensbereich, durch den er transitiert. Er vermittelt uns für eine Weile lang die Fähigkeit, die Welt mit positiveren Augen zu sehen und mehr zu vertrauen. Er erinnert daran, dass wir mehr aus unserem Leben machen können, wenn wir unsere Möglichkeiten voll ausschöpfen. Er will uns fördern und darin bestärken, unsere Potentiale zu erkennen und Chancen zu nutzen.


2010 verbringt er die meiste Zeit im Zeichen Fische. In Fische geht es in jeder Hinsicht um mediale Verbindungen, um Hilfsbereitschaft und um die Sehnsucht nach Spiritualität in unserem Leben. In diesem Jahr sind wir durchlässiger für die Not in der Welt. Wir sind fähig, anderen zuzuhören und zu verstehen ohne zu werten. Es ist jetzt an der Zeit, der Kraft unserer inneren Bilder und unserer Visionen zu vertrauen und unser persönliches, spirituelles Wachstum voran zu treiben. Sie dürfen jetzt träumen. Sie dürfen sogar Ihr Recht auf Rausch ausleben, doch achten Sie darauf, nicht den Süchten zu verfallen, die Ihnen gar nicht gut tun.


Menschen mit Fische Aszendent sollten in diesem Jahr zudem achtsam mit ihrer Ernährung umgehen. Jupiter liebt das XXL-Maß, und Fische sind grenzenlos. Daher ist die Tendenz gegeben, körperlich zu viel zu wachsen.


Jupiter ist der Planet des Glücks. Bei Missbrauch seiner Kräfte kann das Glück jederzeit umschwenken, z.B. wenn man sich selbst überschätzt. Bei Jupiter in den Fischen besteht immer die Gefahr, sich grenzenlos optimistisch in ausufernden Träumen zu verlieren, weil man die Realitäten nicht mehr beachtet. Oder man setzt sich zu arrogant über menschliche Konzepte hinweg mit der Überzeugung, dass man die Weisheit in sich trüge und dass sich alles so füge, wie man es selber brauche.


Die Schutzengel sind zwar präsent aber man darf sie nicht herausfordern.


Unklarheit und Verwirrung über die eigenen Möglichkeiten führen leicht zu Missverständnissen und Unmut. Zu hohe Glückserwartungen werden enttäuscht. Da man mit Jupiter die besten Absichten verfolgte, fällt es manchmal schwer, zu erkennen, wenn man zu weit gegangen ist und umzudrehen,


Ungewöhnlicherweise driftet Jupiter in diesem Zyklus ab Juni für zwei Monate in den Widder.


Da bekommen die angestrebten Ideale einen kämpferischen Charakter. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Kräfte nicht überschätzen und sich nicht über Ihre Möglichkeiten hinaus verausgaben. Es ist ratsam, Ihre Kräfte auf sinnvolle Ziele zu richten, um Ihre Stärke optimal zu nutzen. Das heißt, nehmen Sie in der Zeit nur jene Projekte in Angriff, denen Sie selber auch gewachsen sind. Die Konjunktion mit Uranus wird Sie dann in Sprüngen voran bringen, wenn Sie auf dem richtigen Weg sind, und wird Verwirrung stiften, wenn Sie sich zu sehr über Widersprüche hinweg gesetzt haben oder zu viel auf einmal wollten. Kritikfähigkeit ist ein sensibles Thema.


Im August kommt Jupiter zurück in die Fische und bleibt dort bis zum 23. Januar 2011. Er kehrt zurück in das Zeichen des Mitgefühls und der Läuterung. Das geschieht in diesem Zeichen durch Aufopferung und Barmherzigkeit.


Zurück in den Fischen wird Jupiter noch einmal an das spirituelle Wachstum erinnern.


Waren Ihnen nach dem Sommer die erreichten Höhen zu hoch oder folgten Sie bis dahin einem spirituellen „Wahn“, dann haben Sie sich ausreichend verausgabt und bekommen nun die Möglichkeit, sich wieder zu konsolidieren und zurück zu nehmen. Sie haben erkannt, dass Sie nicht der Erlöser sind, und dennoch sind Sie vielleicht Ihrem „Gott“ näher gekommen.


Jupiter will, dass Sie das Beste aus Ihren Sehnsüchten machen und dass Sie spüren, wie und wodurch Sie in den Kosmos und in das Göttliche in und um Sie herum eingebunden sind.


Lassen Sie sich leiten und geben Sie von Ihrer Fülle etwas ab. So werden Sie sich zum Ende des Jahres reicher und erfüllter fühlen und bestenfalls einen großen Schritt in Ihrer Entwicklung vollzogen haben.


In diesem Sinne, kosmische Grüße von Ihrere Haus- und Hofastrologin Dorothea E. Fiedler

In diesem Jahr stehen uns einige wichtige Entwicklungen und Veränderungen bevor, die so großartig sind, dass ich dafür wieder zwei Kapitel brauche, um Sie Ihnen ausführlich erläutern zu können. Vielleicht spüren Sie schon, das etwas Neues auf Sie zukommt, auch wenn Sie es noch nicht festmachen können. Oder Sie glauben, fest verankert und sicher vor Umbrüchen zu sein. Doch jeder von uns ist vom Wandel des Jahres 2010 betroffen, auch wenn es die einen Sternzeichen mehr trifft als andere. Sie brauchen allerdings keine Angst zu bekommen. Veränderungen sind nützlich und manchmal sogar lebensrettend. Wir sind nur Gewohnheitstiere, die manchmal denken Veränderungen wären etwas Bedrohliches. Es gibt tatsächlich Phasen im Leben, in denen Sie sich mit Kompromissen zufrieden geben. Sie schieben die Dinge dann vor sich her und glauben, es würde alles soweit irgendwie gehen.


Das geht seit 2008 aber nicht mehr so leicht. Man hält es einfach nicht mehr aus in dem Rahmen, den man sich gebaut hat. Viele von Ihnen haben das Gefühl, dass es jetzt an der Zeit ist, sein ganzes Leben umzukrempeln und einen radikaleren Neuanfang zu wagen. Nur hat man sich bisher nicht getraut, etwas zu verändern.


Man neigt ja eher dazu, am Gewohnten festzuhalten, auch wenn es nicht so toll ist. Man wagt den Sprung in eine neue Richtung erst dann, wenn das Alte überhaupt nicht mehr funktioniert oder wenn man es verliert. Entweder man verzweifelt dann oder aber man befreit sich. Letzteres setzt meist neue Ressourcen, neue Kraft oder gar neue Talente frei.


Es gibt 2010 vier entscheidende Planetenstellungen, die diese Veränderungen anzeigen. Heute gehe ich auf die ersten zwei Konstellationen ein:


Am 27. April und 26.Juli 2010 wirkt die Saturn-Uranus-Opposititon besonders stark.


Saturn steht für das Gewohnte und Vertraute. Er beherrscht all das, was einem absolute Sicherheit gibt. Uranus ist der Moment, in dem die Gegenwart sich durch das eigene Handeln wie durch einen Quantensprung verändert. Uranus sagt: „Sei im Hier und Jetzt und handle spontan.“ Er regt an, zu agieren, auch wenn man noch nicht weiß, was dabei genau heraus kommt. Der Sinn dessen, ist kreativ zu sein. Das braucht aber Mut, um seine gesammelten Fähigkeiten anzuwenden und um die Flucht nach vorne zu wagen.


Die Bereiche, in denen diese Veränderung stattfindet sind bei jedem verschieden. Es kann um materielle Investitionen gehen, um schöpferische Prozesse oder um emotionale Angelegenheiten.


Fragen Sie sich, in welchem Lebensbereich Sie noch an einer alten Sicherheit fest halten, obwohl diese Ihnen keinen wirklichen Halt mehr gibt.


In welchem Lebensbereich ist Ihnen die Gewohnheit immer noch lieber als der spannende Sprung ins Ungewisse? Überprüfen Sie, warum das so ist. Und betrachten Sie ehrlich, wodurch Sie versuchen, sich zu überzeugen, dass es besser sei, am Alten festzuhalten. Führen Sie sich vor Augen, worin der Sprung in das Neue bestünde und welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn Sie springen…


Im Mai und Juni 2010 gibt es die Jupiter-Uranus-Konjunktion.


Diese Konstellation hat eine ganz andere Qualität als die vorherige. Uranus will den Sprung in eine scheinbar unerhoffte Richtung. Jupiter wiederum steht für Wachstum und Perspektiven.


Während die erste Konstellation eine große Herausforderung darstellt, gibt Ihnen die zweite die Chance und den Mut, zu tun, was nötig ist, allerdings in der unberechenbaren Art, die man von Uranus kennt. Das heißt, durch eine Situation, die Sie vorher nicht erwartet haben, kann etwas eine positive Wendung nehmen. Diese Konjunktion zeigt den glücklichen Moment an, in dem Sie entscheiden, ob Sie etwas tun oder nicht. Das setzt allerdings voraus, dass Sie sich im Vorfeld geistig öffnen, besonders für die Dinge, die Sie bis dahin nicht als wertvoll oder bedeutsam angesehen haben. Etwas(oder jemand), was(den) Sie sich bisher gar nicht vorstellen konnten, bringt Sie plötzlich auf den richtigen Weg. Auf einmal tun sich weitere Perspektiven für Sie auf, und Sie sollten einfach nur offen dafür sein. Wer weiß, wo es Sie hinführt. Lassen Sie sich in diesem Jahr jedenfalls nicht von der Begrenztheit Ihrer eigenen Vorstellungskraft einengen und hindern.


Was Jupiter, Uranus und Saturn nebst Pluto und Mond in diesem Jahr noch für uns bereit halten, erfahren Sie in Kürze…


Willkommen in 2010! 2.Teil Februar 2010

Ich erzählte Ihnen in der letzten Ausgabe von potentiellen Veränderungen im Jahr 2010. Hierzu einige konstruktive Fragen, die Sie an den Kern Ihrer persönlichen „Agenda 2010“ bringen können. Bezogen auf die Saturn-Uranus-Opposition:

  • Wo halte ich an einer alten Sicherheit fest, obwohl sie mir keinen wirklichen Halt mehr gibt? Warum?
  • In welchem Lebensbereich ist mir die unerträgliche Gewohnheit immer noch lieber als der spannende Sprung ins Ungewisse?
  • Wodurch überzeuge ich mich, dass es besser sei, am Alten festzuhalten? Was müsste ich loslassen, um für das Neue frei zu sein und warum funktioniert das Alte nicht mehr?
  • Worin bestünde der Sprung in das Neue und welche neuen Möglichkeiten ergeben sich für mich, wenn ich den Sprung gewagt habe?


Die andere große Konstellation(besonders am 8.6., 19.09. und im Dezember 2010), die Jupiter-Uranus-Konjunktion wirft Gedanken auf wie:

  • Wo tun sich plötzlich unerwartete Perspektiven auf? Was wird dadurch möglich, was ich vorher für nicht möglich hielt?
  • Was verbindet sich jetzt, was ich vorher ausgeschlossen habe?


Jetzt ist keine Zeit zum Zögern, sondern Zeit für schnelle Reaktion. Folgen Sie dem Ruf, dann ist ein gewaltiger Schritt in Ihre Zukunft möglich.


Die dritte wichtige Konstellation dieses Jahres 2010 ist ein Saturn-Pluto-Quadrat besonders wirksam am 04.02. und 21.08.2010. Das ist zwar ein komplizierte Konstellation, jedoch kann man an ihr enorm wachsen.


Wenn man in einer Zeit des Wandels steht, ist es wichtig zu berücksichtigen, dass es nicht nur nach vorne geht, sondern dass auch Alte Probleme gelöst werden müssen oder man sich von der finstersten Vergangenheit lösen muss, damit sie einen nicht blockiert.


Saturn und Pluto zeigen an, was passiert, wenn wir Geschäfte machen, sei es materiell oder seelisch.


Wenn wir uns auf etwas einlassen, uns verbinden, müssen wir meistens investieren und viel riskieren. Wir zahlen einen Preis und haben dabei die Chance, einen ganz großen Gewinn zu machen oder einen großen Verlust einzustecken. Dennoch ist es gut, keine Angst vor dem freien Spiel der Kräfte zu haben und nicht versuchen, dem Vertrag zu strenge Rahmenbedingungen aufzuerlegen.


Dieses Jahr ist ein Jahr der Beweglichkeit, trotz dass Saturn-Pluto manchmal dazu neigen, Kontrolle auszuüben. Ihr Antrieb ist, dass sich alles überschaubar entwickelt.


Doch Vorsicht! Gerade bei dieser Konstellation ist die Gefahr groß, dass durch vermeintlich sichere Investitionen, oder durch die Vermeidung von wahrhaftigen Konfrontationen Fehler entstehen, die eine Konsequenz für folgende Generationen nach sich ziehen. Das kann bedeuten, dass unsere Kindeskinder an dem mit zu tragen haben, was wir jetzt falsch machen – Ich erinnere dabei an Kopenhagen im Dezember 2009 – Die entscheidende Frage zu dieser Konstellation ist, ob man die Sicherheit zu Gunsten einer Neuen Entwicklung opfert oder sich noch weiter verstrickt, in das, was Sicherheit bietet.


Vor dem Hintergrund der beiden anderen Konstellationen dieses Jahres, ist letztere eine gewaltige Herausforderung, wenn man sich aus den alten Verstrickungen löst, sich von geliebten Gewohnheiten los sagt. Man muss evtl. materielle Dinge opfern oder eine Vorstellung, die man von etwas hat. Es kann sogar eine Philosophie oder eine spirituelle Weltanschauung sein, die man nun ablegen legen muss, um vorwärts zu kommen. Rachegelüste und Prinzipientreue verstricken nur noch mehr in die Vergangenheit.


Wenn man vermeidet, sich mit dem Alten und Unangenehmen zu beschäftigen, verstrickt man sich dadurch unmerklich noch weiter in der Erbsünde/Altlast. Dann allerdings funktionieren die vorherigen beiden Konstellationen auch nicht, weil der Weg nach vorne verbaut ist. Daher liegt es in diesem Jahr in den Händen aller Individuen der Gesellschaft, ob wir uns bewegen oder uns entscheiden, stehen zu bleiben.


Stellen Sie sich auch diese Fragen, um für sich Klarheit zu erlangen:

  • In welchen alten Bindungen steckt noch zu viel Energie? Ist diese Energie materiell, geistig, spirituell oder emotional?
  • Welche Schulden sind daraus noch ab zu bezahlen? Bin ich gewillt es zu bezahlen(das wäre das Opfer, das zu erbringen wäre)
  • Wovon hält mich die alte Bindung und der Schuldenberg ab in Hinsicht auf das Neue, was ich erleben könnte?
  • Wo kann ich vergeben, um mich aus einer Verstrickung zu lösen? Welches Opfer muss ich dafür bringen?
  • Welche meiner Bindungen sind eine Investition in die Zukunft?
  • Wo lohnt es sich, für eine Investition in die Zukunft, neue Schulden zu machen?


Wie Sie sehen, ist 2010 ein ereignisreiches ,voranbringendes Jahr, wenn Sie sich dafür entscheiden. Handeln Sie jetzt. Sonst, ehe Sie sich versehen, werden Sie gehandelt oder verhandelt. Das entscheidet sich bis August 2010.


Also in diesem Sinne Hals und Beinbruch von Ihrer Haus- und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

Der Anfang veröffentl. in Prenzlberger Ansichten 

Oktober 2009

Ein Staatshoroskop beschreibt den Charakter eines Staates durch z.B. die Identität und die Führung(Sonne), das Volk(Mond), die Ideale(Jupiter), das Staatswesen(Saturn), die Staatsgewalt(Pluto) und das was sie tarnt(Neptun), als auch das Handeln und die Polizei(Mars).

Anhand des Horoskops der DDR, wollte ich die Hintergründe vom Mauerbau 1961 und dem Mauerfall 1989 astrologisch erforschen. Es ging mir nicht um die politischen Zusammenhänge, denn das würde den Rahmen sprengen, sondern nur um das, was das Horoskop widerspiegelt, wenn es dem Astrologen vorgelegt wird.

Als die DDR am 07.10.1949 ausgerufen wurde
, stand sie unter dem Aszendenten Schütze. Normalerweise wird ein Mensch mit diesem Aszendenten in die Kategorie der optimistischen und großzügigen Weltreisenden eingestuft, dem die Freiheit und Gerechtigkeit maßgebliche Leitbilder sind. Doch hat der Aszendent auch weitere Bedeutungen. Mit ihm fühlt man sich moralisch auf der guten Seite, egal, wie diese real aussieht. Man wird übereifrig, arrogant und kritikempfindlich, besonders, wenn des Aszendenten Herrscher, der Jupiter wie hier in Steinbock und an der Spitze des 2. Hauses steht.

Das 2.Haus zeigt das Verhältnis, welches der Horoskopeigner(die DDR) zum eigenen Selbstwert und zu territorialen Fragen hat. Mit Jupiter dazu im Steinbock hält man die Grenzen zu den Anderen aufrecht, fühlt sich als einziger Hüter von Gesetz und Ordnung und schätzt große Verantwortungen. Es fehlt allerdings an Spontaneität, und die Freude an Pflichterfüllung lässt einen dazu neigen, die Normalität zu verherrlichen. Die Vorsicht und Ängstlichkeit vor dem Fluss des Lebens und vor Veränderungen führen zur Erstarrung und Kleinlichkeit.

Die Sonne symbolisiert die Staatsidentität
. Sie stand in der Waage im 9.Haus, dem Bereich der Philosophie, der höheren Bildung und des Reisens. Was man der Waage nachsagt, dass sie diplomatisch sei, den Kontakt zu Anderen suche und ständig nach Harmonie strebe, mag irritieren, da die DDR dem Westen so verschlossen schien. Das war sie aber nicht in Richtung UDSSR. Die wiederum, symbolisiert durch Neptun, der in Konjunktion zur Sonne stand, flüsterte der Sonne den heilbringenden Effekt des Sozialismus ein, ohne ihr die Möglichkeit zu lassen, klare, eigene Ziele zu verfolgen. Dadurch wurde der Enthusiasmus derjenigen, die ehrlich für den Sozialismus einstanden und eine Vision von einem neuen Staat hatten, durch ein falsches Selbstbild geschwächt. Die Politiker hingegen nutzten diese Sehnsucht und verstrickten sich in 40 Jahren DDR immer mehr in die Korruption hinter der vorgehaltenen Formvollendung.

An der Spitze des 9.Hauses steht Saturn, den wir ja schon als Grenzzieher im Horoskop kennen. Mit Neptun zusammen nahm er die Bürger der DDR geistig schon in Schutzhaft, weil der Kapitalismus wie ein Schreckgespenst an die Pforten kratzte.

Der Mond im Staatshoroskop
beschreibt das Volk und das Volksgemüt. Obwohl die Staatsgründungen der BRD und der DDR fast ein halbes Jahr auseinander liegen, habe beide Mond im Widder. Die BRD im 7. Haus, die DDR im 4. Haus in Verbindung mit Lilith. Das heißt, während in der BRD auf die Alliierten schaute und sich von diesen Partnern helfen ließ, um beim Wiederaufbau voran zu kommen, hatte die DDR keinen Partner, der ihr mit Geld und Innovation zur Seite stand und baute ihr Heimatgefühl auf ihrer eigenen Hände Arbeit auf.

Der Widder wird von Mars beherrscht. Der Mars der BRD steht im Stier und verheißt Lohn und Brot für starken Kräfteeinsatz. Der Mars der DDR stand im Löwen zusammen mit Pluto. Das heißt, der Kräfteeinsatz wird ideologisch belohnt, aber man unterliegt dabei einem gewaltigen Kontrollsystem(Pluto), das unbezwingbar, je nachdem, wie man sich ihm anpasst, belohnt oder bestraft. Und da diese gewaltige Konstellation in positivem Aspekt zu Sonne und Mond stand und Jupiter vom strengen Saturn unterstützt wurde, schien diese Macht nicht unheimlich.

Auch Uranus, der Revolutionär, der im Krebs im 7.Haus stand, war viel zu sehr mit der Lossagung von alten Traditionen und dem Erringen neuer geistiger Inhalte beschäftigt, als dass er bemerkt hätte, dass auch er bald eingekerkert würde.

Doch dann kam der 13. August 1961. In der Nacht wurde die Mauer errichtet. Die neuen Aspekte(Transite) zum Ursprungshoroskop sprechen für sich:


Der Aszendent des Mauerbaus stand im Krebs, dessen Thema Heimatverbundenheit ist. Der Mond, der den Aszendenten beherrscht, ging im Transit in jenen Stunden in Konjunktion mit Radix-Pluto, was heißt, dass das Volk sich suggestiv beeinflussen oder einschüchtern lässt von dem, der stärker ist. Zudem lag jener Krebs-Aszendent auf dem Radix-Uranus, dem Freigeist im Horoskop und vermittelte ihm, dass man Freiheit nur leben kann, wenn man in seinen eigenen vier Wänden bleibt.

Der laufende (Transit-)Saturn kam auf den Radix-Jupiter und unterstrich dessen Abgrenzungstendenzen mit festem Mauerwerk. Die Sonne passierte gerade die Radix-Mars-Pluto-Konjunktion und setzte somit bewusst den Machtapparat der NVA in Bewegung.

Was noch abzulesen ist und wie dazu der Fall der Mauer in den Sternen sichtbar ist, erzähle ich Ihnen im November-Heft.

In diesem Sinne grenzenlos kosmische Grüße von Ihrer Haus- und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

Im Oktober hatte ich ein wenig Einblick in die astrologisch ablesbaren Hintergründe des Mauerbaus gegeben, durch den in nur einer Nacht und für ganze 28 Jahre Paare, Familien, Freunde und ein ganzes Volk getrennt wurden.


Das Volk der DDR von 1949 hatte eigentlich die besten Voraussetzungen, um selbständig neues zu wagen(Mond in Widder und Schütze Aszendent), besonders da Saturn(Staatswesen) in der Jungfrau den Arbeiter zum Helden auserkor und versprach, durch Disziplin alles erreichen zu können. Am Anfang glaubten bestimmt viele an einen fantastischen Neubeginn. Allerdings bildete der Mond zu der Konjunktion von Mars und Pluto im Löwen ein Trigon. Das Volk wurde von Beginn an von der Staatsgewalt(Pluto) und der Polizeigewalt(Mars) bewacht. Pluto hat eine starke Position in beiden Horoskopen. Plutos Anliegen liegt letztendlich in der Transformation und tief greifenden Wandlung durch eine Krise. Er beschreibt allerdings in der unentwickelten Form die Abhängigkeit von undurchschaubaren Dritte, hier die Staatsgewalt und die UDSSR der 40er bis 80er Jahre.


Und auch zu Neptun hatte der Mond einen Aspekt, eine Opposition. Neptun stand auf der Position der Regierung, im 10.Haus. Er ist ein Verführer, ein Illusionist und ein Tarnkünstler. Mit dieser Konstellation ist die Gefahr groß, zu viele Opfer zu bringen, von anderen getäuscht zu werden und gleichzeitig selber völlig gefühlstaub zu werden. Es schrie ja geradezu zum Himmel, wie die DDR-Führung ihre eigene Misswirtschaft hinter dem aufopfernden Werk des Arbeiters verbergen konnte.


Der Saturn(Staatswesen) befand sich 1949 in der Jungfrau an der Spitze zum 9.Haus, dem Bereich in dem es um Grenzerweiterung und ums Reisen geht. Mit Saturn in Jungfrau steht man zu diesem Thema ausgesprochen vorsichtig gegenüber und versucht Unsicherheiten mit Überorganisation entgegen zu treten.


1961, beim Mauerbau hatte er sich von der Jungfrau zum Steinbock. Jupiter(Staatsphilosophie) war nach 12 Jahren wieder im Steinbock, um seine Ideale der Strenge und Pflichterfüllung zu untermauern. Jupiters wieder erstarkte Angst vorm Fluss des Lebens und Saturns grundlegendes Misstrauen und seine Angst zu versagen waren entscheidend. Und so war die logische Konsequenz, eine Grenze zu ziehen, die die „Wölfe“ fernhielt. Diese Trutzburg gegen den bösen, kapitalistischen Westen hielt genau einen Saturn-Zyklus lang. Sie zu überwinden, war fast unmöglich. Viele starben bei dem Versuch.


Was war 1989 anders?


Am 09.11.1989 um 18.53 Uhr stand der Aszendent wieder im Krebs wie in der Nacht zum 13. August 1961. Jupiter stand auch im Krebs und hielt nun die Ideale familiärer Gefühle und der Hilfsbereitschaft hoch. Im Steinbock am Deszendenten, dem Bereich,in dem man sich dem Gegenüber zuwendet, befand sich ein eigenartiges Getummel von Planeten: Saturn, Neptun, Uranus und Venus.


Saturn kam nach 28 Jahren zum ersten Mal wieder in den Steinbock. Dieser Transit bedeutet für den Horoskopeigner immer, dass es Zeit ist, ein Resummé zu ziehen und konsequent die Fehler des vergangenen Zyklus zu bereinigen. Neptun direkt neben Saturn forderte nun dazu auf, die Grenzen durchlässiger werden zu lassen. Da die Mauer eher dem Kontrollzwang der Mars-Pluto-Konjunktion von 1949 und dem Sadismus der Pluto-Mond-Konstellation von 1961 entsprach, kam sie ins Wackeln, zumal von der UDSSR dank Gorbatschov nicht mehr solch ein plutonischer Druck ausgeübt wurde, sondern die Zeichen auf Erneuerung standen. Uranus ging um 18.57 Uhr gerade über den Deszendenten, als Schabowski in der Pressekonferenz selber staunend einem italienischen Journalisten bestätigte, dass die Reisefreiheit für DDR-Bürger ab sofort in Kraft träte. Uranus Energie ist immer sprunghaft und plötzlich und erklärt diese Unmittelbarkeit der Geschehnisse. Man könnte sagen, er war lange genug eingesperrt und machte auf seine Art endlich die Tore auf. Und Venus begleitete Uranus mit ihrer Liebe und sorgte für eine friedliche Durchsetzung der Freiheitsbestrebungen an den Grenzen der Hauptstadt.


So wurde möglich, was niemand zuvor zu glauben gewagt hätte, und für ein geteiltes Volk begann eine neue gemeinsame Ära. Und das sie gemeinsam und freundschaftlich oder familiär weitergeht, das ist mein Wunsch und ein Vorschlag des Universums…


In diesem Sinne kosmische Grüße von Ihrer Haus und Hofastrologin, D.E.Fiedler

Kolumne in den Prenzlberger Ansichten- Januar 2009

2009 Tradition und Veränderung – Teil 1 und 2

Jedes Jahr ist es wieder das selbe Spiel: Es beginnt mit guten Vorsätzen, die meist nur 3 Tage halten, und wir erhoffen uns ein gesundes und erfolgreiches Jahr mit ausschließlich lieben Kollegen, geduldigen Eltern und braven Kindern. Doch was passiert über unseren Horizonten?


Jupiter wechselt am 06. Januar 2009 aus dem materialistischen Steinbock in den unabhängigen Wassermann und bleibt dort bis Anfang 2010. In der zweiten Jahreshälfte folgt Saturn Jupiters Beispiel und wandert nach 2 ½ Jahren Residenz in der ordnungsliebenden Jungfrau hinüber zur beziehungsbetonten Waage. Doch zuvor hält er noch eine Weile die Spannung mit Uranus(s. PA 12/08) in den Fischen, und zwar bis März 09 und dann wieder ab August.


Wassermann-Merkur wird gleich am 16. Januar, rückläufig und stiefelt vom 20. bis 31. Januar zurück in den Steinbock. Das macht Venus im Widder ab 07. März bis 12. April ebenso, und auch sie schwimmt ab 12. – 24. April noch einmal rückwärts in den Ozean der Fische. Mars hingegen geht im nächsten Jahr nur vorwärts und blickt nicht zurück. Er wird erst zu Beginn 2010 einen Blick über die Schulter wagen.


Wenn Jupiter in den Wassermann geht, braucht er viel Freiraum. Sein Ideal wird nicht mehr das Materielle sein, sondern das Ideelle. Das ist wohl auch besser, nachdem das Vertrauen in Geld und Aktien doch reichlich erschüttert wurde.


Saturn bleibt noch ein wenig in der Jungfrau und analysiert und ordnet, was im letzten Jahr passiert ist. Dabei gibt ihm Uranus aus den Fischen gleichzeitig die Aufgabe, die gewonnenen Erkenntnisse dann in Reformen umzuwandeln, die innovativ genug sind, dass sie in die Zukunft weisen können. Also muss man mit Saturn in diesem Jahr entscheiden, ob man innehält oder durchstartet, es bei dem alten Schema belässt oder mutig verändert. Für einige Menschen kann sich auch die Frage stellen, ob sie in der gewählten Stellung bleiben oder lieber jetzt gehen. Bis Oktober wird sich da einiges ändern, hoffentlich zum Besten.


Merkur hat pünktlich zu Silvester den Steinbock verlassen, mit Jupiter noch die Vorsätze für 2009 besprochen und neue Horizonte für das neue Jahr gezeichnet. Es gab einige sinnstiftende Gespräche und positive Gedanken. Dann sprang er leicht und behende in den Wassermann, wo er nun voller Ideen auf fortschrittliche Projekte zugehen will. Doch vom 20.-31.01.09 zieht er nochmal rückwärts in den Steinbock, um sich wieder etwas Nüchternheit und Realitätsabgleichung abzuholen, damit seine Visionen nicht im „Kassandra-Effekt“ versiegen. In der Zeit ist es gut, sich dem roten Faden eines neuen Gedankens oder eines geplanten Projektes zu beschäftigen, um nicht im späteren Verlauf von seiner Unrealisierbarkeit enttäuscht zu werden.


Immerhin wartet dann auf der Wassermannseite der Jupiter mit all seinen Idealen von der Überwindung alter Schranken und Klassenunterschiede. Doch damit dieser sich nicht zu abgehoben in Welterklärungsmodellen versteigt, braucht er es wohl, dass Merkur im Steinbock schnell nochmal nachsieht, ob der „Herd ausgemacht wurde“.


Im April 2009 geht es ziemlich heiß her. Saturn, der Lehrmeister, und Mars, der Krieger, stehen sich Aug’ um Auge gegenüber und kämpfen verbittert um Autorität.


Außerdem: alle Planeten hängen früher oder später am Steinbock-Pluto dran. Er fordert, wo er auftaucht, immer Machtaufbau oder -zerstörung, Transformation und Wahrhaftigkeit.


Erst nimmt er Venus und Mond in die Mangel. So sollten Sie sich vom 01.-04.04.09 keineswegs jemandem aussetzten, bei dem Sie sich machtlos fühlen. Er wird das ausnutzen und versuchen, Sie seelisch zu kontrollieren. Da verwundert es nicht, dass Widder-Venus sich in die Fische verflüchtigt, wo sie ohne zu kämpfen, selbstlos und vorurteilslos alle und alles lieben kann.


Danach versucht Pluto es auf freundliche Weise mit Saturn und Merkur. Er bindet sie in kritische oder therapeutische Gespräche ein, klärt sie über die innere Wahrheit von Krisen auf und predigt vom Loslassen. Er fordert Überwindung alter Strukturen zugunsten großer Wandlungen. Gleichzeitig tritt er aber mit Uranus in ein Streitgespräch.


Uranus will, dass es schneller geht mit der Menschheitsrettung. Pluto will aber nicht seine Macht verlieren. Wer gewinnt? Werden die Fesseln gesprengt oder hält der materialistisch gefärbte Pluto doch noch das Konsumenten-Kollektiv an der Kandarre?


Darüber mehr im nächsten Monat…


Prenzlberger Ansichten – Februar 2009

Gerade ist Merkur wieder direktläufig geworden und seit 01.02.09 wieder im Wassermann eingekehrt. Wenn Sie in den letzten drei Wochen mehr damit beschäftigt waren, aufzuräumen anstatt Neues zu beginnen, wenn die Steuererklärung beschwerlicher war als sonst, wenn Sie pessimistische Anwandlungen hatten, wenn Ihnen ein älterer Freund oder Verwandter seit langem mal wieder Ihr Sofa platt gedrückt hat, wenn Sie gemerkt haben, dass Ihre Ziele mangels der richtigen Strukturen weiter in die Ferne zu rücken schienen als vor Weihnachten, dann seien Sie beruhigt. Merkur war „schuld“. Er hat den Elan des Jahresbeginns seit dem 12.01.09 wieder abgebremst. Im besten Fall haben Sie jedoch die Angelegenheiten endlich zum Abschluss gebracht, die schon seit 4 Monaten unbearbeitet liegen geblieben waren oder Ihre Abschlussklausur geschrieben.


Doch ab 14.02.09 können Sie wieder aufatmen und lockerer werden. Ihre Gedanken können wieder frei umherschweifen und ein wenig verrückt sein. Es geht voran! Neue Ideen und Visionen gewinnen wieder Raum. Seien Sie in den nächsten vier Wochen wissbegierig und Neuem gegenüber aufgeschlossen, auch dem, was Sie Anfang Januar noch komisch fanden.


Jedoch befindet sich Saturn in seiner letzten Rückläufigkeitsphase bevor er das Zeichen Jungfrau verlässt. Diese gilt von Januar bis Mai 2009. Auch er erinnert an unerledigte Dinge. Es sind dabei weniger die kleinen, organisatorischen Angelegenheiten wie bei Merkur, als vielmehr die langwierigen Prozesse, um die Saturn sich kümmern muss.


Die Jungfrau gibt die Themen vor: Prüfung, Kritik, Mobbing, körperliches Bewusstsein, Krankheit, übertriebene Bescheidenheit, Anpassungsfähigkeit und der Umgang mit der Ordnung im Leben. Alles, was Sie dabei mit Versagensängsten oder alten Schuldgefühlen oder Schuldzuweisungen verbindet und was evtl. vor ca. 7,14 oder 28 Jahren schon einmal Thema war, wird jetzt noch einmal durchgekaut. Je mehr Sie an den alten Erfahrungen fest halten, obwohl Sie innerlich spüren oder von außen immer öfter damit konfrontiert sind, dass diese überlebt sind, um so schwieriger erleben Sie diesen Transit. Daher ist es ratsam, für sich selbst nach dem organischem Nutzen zu entscheiden, Schuldzuweisungen endlich zurück zu nehmen und die eigene Verantwortung Ihres Tuns in der Vergangenheit und für die Zukunft zu erkennen. Der Druck wächst, sobald Saturn sich wieder vorwärts bewegt. Befassen Sie sich bis Mitte Mai intensiv mit diesem alten Ballast und legen Sie ihn ab oder delegieren Sie ihn gut. Es wird Sie befreien.


Der Mond wird am 20.02.09 den Saturn positiv aspektieren. Drücken Sie also trotz aller Schwere Ihre eigenen Bedürfnisse aus. Keine Angst vor Zurückweisung. Und zeigen Sie Ihre Gefühle. Wer Sie ablehnt, hat sich nicht wirklich mit Ihren Qualitäten auseinander gesetzt. Doch Vorsicht vor zu starker Selbstdarstellung. Fordern Sie nicht zu viel Rücksicht, ohne selbst auch etwas zu geben. Venus im Widder lässt Sie in diesen Tagen impulsiv und fordernd auf Menschen zu gehen. Zu Große Selbstbezogenheit verhindert nämlich die Selbsterkenntnis, die Saturn von uns allen zur Zeit erwartet.


Vom 09.-25.02.09 bilden Mars und Jupiter im Wassermann und Venus im Widder ein harmonisches Terzett. Diese Konstellation ist gut für Projekte, die Erfolg versprechen können. Je ausgefallener desto besser. Zeigen Sie Mut zu einer neuartigen Handlungsweise und stehen Sie zu Ihrem originellen Geschmack. Doch hüten Sie sich vor Spekulationen, die das Glück herausfordern. Die gedankliche Vorarbeit, die Merkur in seiner Rückläufigkeit des Januars geleistet hatte, sollte unbedingt jetzt mit einbezogen werden. Die Menschen deren Sonne am Anfang der Luftzeichen, Wassermann, Waage oder Zwillinge steht, können von diesem Aspekt besonders profitieren.


Ab 20.02.09 bilden Sonne und Pluto einen positiven Aspekt zueinander. Das mobilisiert starke, seelische Kräfte. Besonders diejenigen Menschen, die in den Fischen geboren sind, werden jetzt eine faszinierende Ausstrahlung haben und andere magnetisch anziehen. Nutzen Sie das zur Um- oder Ausgestaltung Ihrer bisherigen Lebenssituation.


Vergessen Sie nicht: am 23.02.09 ist Rosenmontag. Fünf Planeten und zwei astrologische Knotenpunkte stehen dann im Wassermann, dem Zeichen für Ver-Rücktheit. Wenn Sie also Lust auf unkonventionelle Partys oder verrückte Menschen haben, nur zu!


Diese Tage sind wie geschaffen dafür. Schmeißen Sie die sonstigen, saturnischen Sorgen über Bord, lassen Sie Ihrem Witz und Ihrem Einfallsreichtum freien Lauf und streben Sie wenigstens einmal im Jahr nach Ihrem ganz individuellen Utopia.


In diesem Sinne, viel Spaß und kosmische Grüße von Ihrer Haus-und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

Der Mensch lebt ja bekanntermaßen nicht vom Brot allein. Seit er vor ca. 10.000 Jahren anfing, sein Leben als Jäger und Sammler aufzugeben und sich stattdessen dem Ackerbau zuwandte und sesshaft wurde, hat er sich den Sport für sich ausgedacht, um weiterhin immer in Form zu bleiben und um auf den realen Kampf gegen Feinde immer vorbereitet zu sein.


Der Sport war demnach eine Art kultivierter Ersatz für den Überlebenskampf der Vorfahren.


Auf der symbolisiert Impulsivität und Aufbruch, die Antriebs-, und Durchsetzungskraft. Er ist der Pionier und Eroberer und der aggressive Kämpfer in uns. Zum anderen stellt der Sport des Planeten Mars dar, da Mars auch mit der unbekümmerten Freude an Aktivität zu tun hat, welche eben nicht immer sinnerfüllt sein muss. Und da jeder von uns einen Mars im Horoskop hat, kann man über ihn Einblicke z.B. über sportliche Vorlieben des Einzelnen bekommen.


Anhand der Sportarten, welche uns ansprechen, können wir schließen, wie wir uns gerne selbst aktiv betätigen würden. Das Bedürfnis nach Arbeit ist nämlich individuell sehr unterschiedlich. Darüber kann die Marsstellung im Horoskop Auskunft geben. Natürlich ist nicht allein die Zeichenstellung des Mars wichtig, sondern auch andere Faktoren, wie Hausposition und Aspekte zu anderen Planeten. Doch vielleicht verraten folgende Beispiele etwas über Ihre Mars – Position:


In den fühlt sich Mars zu Hause. Menschen mit Feuermars verfügen über sehr viel Energie und sind in der Regel sehr aktiv.


Der scheint manchmal vor Energie überzuschäumen. Seine Kraft versiegt allerdings schnell. Er verfügt über eine Impulsenergie, die stoßweise zum Ausdruck kommt. Daher ist er ein guter Sprinter. Ohne Konkurrenz hat er nur den halben Spaß. Am liebsten ist dem Widder allerdings der Kampf gegen einen einzelnen Gegner. Er ist der im Fussballfeld.


Der erreicht kaum das Energieniveau eines Widders, dafür kämpft er aber mit stets gleich bleibender Stärke. Für ihn steht der Spaß im Vordergrund. Er mag nicht allein kämpfen, lieber im Team. Er besteht dabei aber auf eine bestimmte Rolle, z.B. die des . Und er braucht den Applaus vom Publikum. Daher mag er populäre und Spielsportarten, insbesondere Tennis oder Fussball.


Der ist auf Impulse von außen angewiesen. Er muss sich für eine Sache begeistern können, einen Sinn und ein Ziel dahinter sehen, um sich zu mobilisieren. Er ist für Abenteuer und Entdeckertouren leicht entflammbar. Er spielt gern die Rolle des Animateurs, denn es macht ihm Spaß, andere zu begeistern. Seine Sportarten sind u.a. Reiten, Fahrradtrecking, Bogenschießen oder Weitsprung.


ist die Marsenergie konkreter aber langsam. Jeder Energieeinsatz soll ein sichtbares Resultat zeigen.


So bewegt sich der gar nicht gerne, gewinnt aber an Lust, wenn er merkt, wie gut ihm die Bewegung tut oder wenn er dabei Geld verdienen kann. Und hat er seine sprichwörtliche Trägheit einmal überwunden, kann er seinen Kräfteeinsatz über einen endlosen Zeitraum auf gleichem Niveau aufrechterhalten. Da er sehr sinnlich ist, wirkt die Natur und eine schöne Landschaft sehr motivierend auf ihn, aber auch Bestätigung oder Geselligkeit. Dieser Mars mag wandern oder im Garten arbeiten, Kegeln und Bowling oder tanzen mit anderen.


Der treibt Sport, weil es der Gesundheit dient. Seine Energie ist immer den Umständen angemessen. Er ist nicht für den groben Kräfteeinsatz geschaffen, sondern liebt die präzise Bewegungsabläufe ohne Übertreibung. Er lässt sich in jedes Team einfügen und wird dort den Platz finden, der seinen Fähigkeiten am besten entspricht und von wo er seinen Beitrag an der Gemeinschaft leisten kann. Seine Sportarten sind Gymnastik, Yoga und Kunstturnen.


Der hat den Ruf konsequent und mit hoher Konzentration das durchzusetzen, was er sich in den Kopf gesetzt hat. Mit großer Willenskraft gelingt es ihm oft da weiter zu machen, wo andere längst das Handtuch werfen. Er ist leistungsorientiert und scheut keinerlei Strapazen. Das kann heißen, auch im strömenden Regen zu joggen, wenn es auf dem Plan steht. Er neigt dazu, sich selbst anzuspornen und muss sich daher vor Übertraining in Acht nehmen. Seine Sportarten sind Marathonlauf, Triathlon und Radfahren, Bergwandern, Mountainbiking und Klettern.


ist die Marsenergie flink und reaktionsschnell. Hier gibt es keine großen Kraftreserven, dafür sind der Einsatz von Geist, Witz und Intelligenz nutzbringend.


Der braucht einen äußeren Impuls, damit er aktivwird. Er kann also kaum alleine Sport treiben. Er ist kein Kraftsportler, sondern ein Spieler. Der sich gut im Team einfügen kann. Dabei ist es um so motivierender, je mehr Abwechslung stattfindet. Es darf auch täglich eine andere Sportart sein, denn Routine ist ihm ein Greuel. Sie lieben es, unterwegs zu sein. Daher sind typische Sportarten z.B. Inlineskating oder Skateboardfahren, Radsport, Badminton, Tennis und Basketball. Je nach Hausstellung kann der Zwillinge – Mars sich gut als eignen(z.B. ).


Der wird häufig durch ein starkes Harmoniebedürfnis in seinre Kraft ausgebremst. Findet er allerdings einen geeigneten Ausdruckskanal, kann er über eine große körperliche Stärke verfügen. Er bewegt sich gerne, und er tut es auf eine für das Auge besonders ansprechend Weise. Er verbindet Kraft mit Eleganz und Sport mit Ästhetik. Seine Sportarten sind daher Tanzen, rhythmische Sportgymnastik oder Kunstturnen, Ballett oder Eiskunstlauf.


Der Energiepegel des ist nicht sehr hoch, aber ausgeglichen und regelmäßig. Seine Riskofreude ist jedoch enorm. Hier verbinden sich die Aktivität des Mars mit der geistigen Wachsamkeit des Uranus. Sportarten, bei denen eine gewisses Tempo vorherrscht oder Risiken eingegangen werden müssen, sind sehr reizvoll. Ja ungewöhnlicher desto besser, daher liebt er z.B. Gleitschirmfliegen, Auto und Motorradrennsport, Abfahrtski, Snowboarding und Surf. Zwar bekommt er durch das Wasserelement eine Bremsung, kann sich das aber zu nutze machen.


Da wundert es nicht, dass der gerne schwimmt, rudert oder Kanu fährt. Am liebsten betätigt er sich in einer Gruppe, in der er sich wohl fühlt. Seine Aktivitäten sind aber nicht stetig, sondern gehen auf und ab wie Ebbe und Flut. Berühmt für seine Launenhaftigkeit und gleichzeitig ein Vertreter der Seele im Sport ist


Der hingegen liebt die Herausforderung. Er verfügt über ein großes Energiepotential, viel Ausdauer und Zähigkeit sowie eine enorme Regenerationsfähigkeit. Im Sport hat er Spaß daran, seine Leistungsgrenzen auszuloten. Im Wettkampf gilt das Prinzip von Sieg oder Sarg. Typische Sportarten sind demnach Boxen, Ringen, Hochgebirgsklettern oder asiatische Kampfsportarten, die viel körperliche Kontrolle erfordern. Auch als Stürmer ist er gut, wenn er die Schwächen der Gegner blitzschnell aufdecken und ausnutzen kann.


Der hingegen braucht eine Sportart, bei der Kraft und Gefühl gefragt ist. Aggressive Auseinendersetzungen liegen ihm gar nicht. Sobald Gefühl und intuitive Wahrnehmung eine Rolle spielen, schlägt seine Stunde. Er mag Fußball spielen, aber nicht um zu siegen, sondern er braucht vielmehr das spielerische Element, wie es beispielsweise die Brasilianer pflegen. Eine weitere Stärke ist die Vorahnung, was der Gegner als nächstes tun wird. Seine Sportarten sind Tanz, Ballett, Eiskunstlauf oder aber Schwimmen, segeln und Tauchen. bringt seinen Mars zum Ausdruck – der Mars ist damit zufrieden, denn ihm ist es egal, auf welcher Ebene er zum Zuge kommt. der weder kämpfen noch Sport machen kann, autoaggressiv wirken und zu gesundheitlichen Problemen führen. In psychosomatischer Hinsicht führt blockierte Marsenergie zu Kopf- und Zahnschmerzen, Entzündungen, Nägelkauen, Infektion, Fieber, Verbrennungen, Unfällen, Schnitt- und Stichwunden oder zu Bluthochdruck oder Eisenmangel.


Natürlich kann man sich mit Sport beschäftigen, indem man Spiele und Wettkämpfe am Fernseher ansieht und darüber manchmal fürchterlich in Rage kommt. Allerdings lebt man den Mars dann nur auf der Projektionsebene aus. Das eigene Bedürfnis nach Bewegung und Konkurrenzkampf wird auf andere übertragen. Das ist langfristig kein Ersatz für den eigenen Marsausdruck und macht auf Dauer schwer und träge.


In diesem Sinne, kosmische Grüße von Eurer Haus und Hofastrologin, Dorothea E. Fiedler

Obwohl wir den Schwaben im Allgemeinen oft als schwerfälligen, pedantischen Traditionalisten abtun, findet sich gerade im Schwabenland ein ganz berühmter Protagonist, der alles andere als anpassungswillig oder traditionell war und die Literaturgeschichte mächtig durch politische Aufmüpfigkeit geprägt hat: , geboren am


Friedrich Schiller hat die und den im . Sein Bewusstsein und seine Art zu denken stehen in dem Zeichen, welches den Auftrag innehat, anstatt nur adrette aber oberflächliche Reinheit zu erhalten, tiefer zu gehen, zu forschen, nach Wahrhaftigkeit zu suchen, Tabus auszusprechen, um unbequem aber heilsam zu wirken.


Mit (Leitmotiv) trat er an, um das Leben eigenhändig zu gestalten und um zu siegen durch die eigene Würde. Gleichzeitig strebte er mit dem (Berufungspunkt)


Als 14-jähriger schon kam Schiller in die Militärakademie im „Schloss Solitude“ in Stuttgart. Dies geschah auf herzöglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern. Er begann dort ein Rechtsstudium, von dem er ein paar Jahre später auf Medizin umschwenkte. Der militärische Drill auf der Akademie war hart und gnadenlos. Schiller wurde mehrmals hart bestraft und lehnte sich auf durch heimliches Tabakschnupfen und das Lesen verbotener Schriften. Er las viel und gerne die Literatur der Denker und der Gleichgesinnten des „Sturm und Drang“.


In seinem Horoskop ist der der zum einen (Wahlverwandtschaften, geistige Brüderschaft, Freunde), zum anderen übersHaus


Seine Freundschaft galt den Freigeistern, die keine Scheu vor Reformen hatten, auch wenn sie das angenehme und gewohnte Leben zerstörten. waren sein erstes Drama, in dem zwei großbürgerliche Brüder in gegensätzlichen Lagern um Autorität, Freiheit, Macht und Liebe kämpfen. Es wurde in Mannheim uraufgeführt. Natürlich war der Besuch der Vorführung verboten. Geschrieben hatte Schiller es schon in der Militärakademie. Seit ging der der strenge Verantwortungsträger in einem Horoskop) durch sein (Familie, Sippe, Heimat, Wurzeln)> und auf Schillers (der


Gleichzeitig saß , als der Revoluzzer des Horoskops auf Schillers (karmischer Punkt, inneres Lebensziel) im (s.o.) Im Volk formierten sich nach der Uraufführung so genannte „Räuberbanden“, und immer mehr Menschen interessierten sich für die brüderlichen Gedanken der Freiheit.


Mit einem Saturn im 8. Haus, ist das Thema Beziehung und Bindung eine lebenslange Kompetenzaufgabe. Vielleicht hatte er deswegen so viele Beziehungen. Auf jeden Fall wollte er auch hier nicht der Norm folgen. , als der dann über Schillers (Beziehungspunkt) ging, wartete Schiller mit einem Drama auf, dass sich mit den autoritären Heiratsbedingungen des Großbürgertums auseinandersetzte. Wir kennen es unter dem Namen


Schiller wurde zum Volksgewissen. Er trug dazu bei, dass die Literatur im absolutistischen Deutschland zu einem zentralen Medium des Bürgerselbstbewusstseins wurde. Seine Gedichte und großen Werke wie und sind Zeugen der Revolutionszeit, in der der Mensch sich nicht mehr über seinen gesellschaftlichen Stand definieren und bestimmen lassen wollte. Schiller selbst war ein Sympathisant der französischen Revolution, verurteilte aber vehement den Massenvernichtungswahn, der der Revolution dank Robespierre und Co unmittelbar folgte. Er wurde von Freimaurerlogen eingeladen, Mitglied zu werden, lehnte das aber ab, weil es ihn geistig einschränkte.


Als Friedrich K. Schiller am in Weimar dennoch geadelt wurde, hatte sein seinen erreicht. Er hatte seine Kompetenz beweisen. Als er am starb verließ der seinen im achten Haus und (der Heiler) auf seinem (der Sinngeber) befreite ihn endlich von seinem langen TBC – Leiden. Dieses Leben eines ungewöhnlichen Schwaben ist astrologisch gesehen perfekt ausgelöst und für uns Berliner ein Beweis, dass Schwabe sein, nicht unmittelbar heißt, dass man so kontrollsüchtig zu ticken hat wie unser derzeitiger Innenminister.


In diesem Sinne, kosmische Grüße von Eurer Haus und Hofastrologin, D. E. Fiedler

2007 – Das Jahr der Weltverbesserer?

Der größte Planet unseres Sonnensytems ist Jupiter.


Er strahlt so hell, dass man ihn mit bloßem Auge am Sternenhimmel erkennen kann. Im astrologischen Kontext verweist Jupiter ebenso auf die Größe, die jedem innewohnt. Jupiter verkörpert alle Wachstumskräfte, die dem Leben Auftrieb geben. Er öffnet uns die Augen für den Überfluss des Lebens. Er will, dass jeder seine Möglichkeiten ausschöpft. Genug ist nicht genug, es darf ruhig von allem etwas mehr sein. Er liebt es, alles im XXL – Format zu sehen und übertreibt gerne. Er lockt einen in die Ferne, weil er uns den Duft der großen weiten Welt einhauchen will. Er steht für das Vertrauen ins Leben und den Glauben an dessen Sinn. Er sorgt für Optimismus und Zuversicht und hilft einem, seinen Glauben und seine Überzeugungen zu leben. Wenn man ihm keinen Raum im Leben einräumt, beschert er Überdruss und Trägheit. Dann merkt man gar nicht, wie das Leben an einem vorüberzieht und die eigenen Potenziale ungenutzt bleiben. Zum anderen neigt er zu Selbstüberschätzung der eigenen Persönlichkeit, die ihn skrupellos, eitel und selbstgefällig über andere urteilen lässt, wodurch er in scheinheiliger und fanatischer Haltung die Grenzen übertritt und überspannte Erwartungen und Intolerante Ansprüche ans Leben stellt.


Doch eigentlich geht es dem Jupiter um seine Visionen zur Weltverbesserung. Das Tierkreiszeichen Schütze ist sein Herrschaftsbereich.


Am 28.11.2006 betrat er den Schützen und verweilt dort bis zum 19.12.2007. Somit steht er für das folgende Jahr in heimischem Terrain.


Dem Schützen geht es um Begeisterung und die Erweiterung der Horizonte im Inneren wie im Äußeren. Das zeigt sich sowohl im ausgeprägten Interesse an anderen Kulturen verbunden mit großer Reiselust, als auch in der Suche nach dem Sinn des Daseins. Das Zeichen Schütze symbolisiert das Streben nach Idealen, heiligen Überzeugungen und Gerechtigkeit. Hohe moralische und ethische Werte sind die Triebfeder, Weltoffenheit die Mission. Der Stolperstein des Schützen liegt darin, dass er sich immer für eine Nummer größer hält, als er eigentlich ist. Das kann sich auch in seinem Glaubens- und Weltbild wieder spiegeln. Im Glauben, von wirklich hohen Werten geleitet zu sein, kann der Schütze zu schlimmen Vorurteilen und Entgleisungen selbstgerechter, pfaffenhafter Selbstgefälligkeit neigen.


Mach’s beste draus!

2007 stellt ein Jahr dar, welches besonders für Schützen, Löwen und Widder zur Bewusstseinerweiterung genutzt werden kann. Besonders, nachdem diese Zeichen dank des Saturn – Transits durch Löwe seit einem Jahr und bis September 2007 eher durch Pflichtbewusstsein und konstruktive Eingrenzung der eigenen Potentiale geprägt werden, tut es nun ganz gut, ab jetzt schon die neu gewonnenen Erfahrungen optimistisch in Selbstvertrauen und Zuversicht verwandeln und seinen Radius vergrößern zu können.


Die Schütze – Aszendenten werden 2007 als ein Jahr erleben, indem sie überzeugender auftreten können und nicht mehr zu übersehen sind. Sie sollten versuchen, Ihre Ideale zu verkörpern, ohne dabei aus allen Nähten zu platzen.


Die Zwillinge erleben innerhalb dieses Jahres eine Vergrößerung der Wahrnehmung und einen beglückenden Gedankenreichtum. Allerdings dient das nicht dazu, andere ständig eines Besseren zu belehren, sondern es unterstützt die Steigerung der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten.


Die Kinder der Jahre 1971/72, 1983 und 1995, die im Geburtsbild Jupiter schon im Schützen stehen haben, haben im nächsten Jahr die Gelegenheit, ihr inneres und äußeres Wachstum zu steigern und in Riesenschritten voran zu kommen. Vorsicht jedoch vor falschen Versprechungen und zu großen Hoffnungen.


In Politik und Wirtschaft wird Jupiter Themen auf den Tisch bringen, die uns noch mal mit Religion, Ethik, Überzeugung und Respekt gegenüber anderen Kulturen und Denkungsweisen konfrontieren werden. Besonders die Tatsache, dass Jupiter ziemlich lange zu Uranus im Quadrat steht und in seiner Rückläufigkeit( besonders im Juli/AUgust 2007)ein Quadrat zu Saturn und Neptun bildet, spricht für einen langen Prozess in dem es darum geht, regressiven Gewalten(wie Al Kaida u.ä.) Einhalt zu gebieten, nach neuen Werten und dem echten Sinn in diesem Diskurs zu suchen.


Ultramoderne Thesen und exzentrische Überzeugungen prägen das Jahr 2007 ebenso wie der Mut zu eigenen Idealen. Dabei sind revolutionäre Einsichten möglich. Es ist aber auch möglich, dass sich eine Antihaltung gegen gesellschaftliche Werte, eine “Weg mit” – Mentalität ausbreitet oder dass immer mit übertriebenem Eigensinn agiert wird.


Dennoch, am Ende des Transits sollen wir alle ein bisschen größer und großzügiger geworden sein. Wollen wir es hoffen…. In diesem Sinne wünsche ich Euch großartige Weihnachten und einen glücklichen Rutsch ins Jahr 2007.


Eure Hofastrologin D.E. Fiedler – Vascotti

Ausgabe PA-Dezember 2006


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Das Jahr der Weltverbesserer – 2 Jupiter – Lektionen

Wenn Jupiter alle zwölf Jahre in den Schützen, sein Heimatzeichen, zurückkehrt, ist es eine Zeit, in der jeder glaubt, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Jeder hat Vorschläge zur Weltverbesserung. Jeder will in diesem Jahr höher springen, weiter laufen und stärker überzeugen. (Horizont-)Erweiterung ist angesagt.


Grundsätzlich geht es bei Jupiter – Transiten darum, sich großzügig zu verhalten, sich neue Horizonte zu erschließen, Vertrauen und Optimismus zu entwickeln und hohe Ideale zu realisieren. Die größte Gefahr liegt dabei in jeder Form der Übertreibung, in unrealistischen Erwartungen, in übersteigertem Missionsdrang und selbstgefälligem, überheblichem Verhalten oder in zu hohen Glückserwartungen.


Als Jupiter 1995/96 zuletzt in diesem Zeichen stand, gab es viele Anstrengungen zur Erweiterung diplomatischer Kontakte in der Welt. Um nur ein paar zu nennen:


EU – weite Grenzöffnung dank des Schengener Abkommens. Beschluss über den Euro als gemeinsame EU-Währung. EU – Beitritt von Österreich, Schweden und Finnland. Erste diplomatische Beziehungen Bill Clintons zu Vietnam. Freihandelszone für Mittel- und Südamerika. Freihandelsabkommen zwischen Litauen und der EU, Albaniens NATO – Partnerschaftsabkommen. Interimsabkommen zwischen Peres und Arafat. Aufnahme Mazedoniens in den Europarat. Freie Parlamentswahlen in Aserbeidschan.


Probleme bei den Bemühungen um die Völkerverständigung und den Glauben: Bombenanschlag Algerischer Extremisten in der Pariser Metro. Ermordung Itzak Rabins. Giftgasanschlag der Aum Sekte in der U-Bahn von Tokio. In Deutschland wurde anlässlich des Münchener Kruzifix – Urteils zum ersten Mal über Glaubenssymbole in Schulen diskutiert und dazu demonstriert.


Industrielle Erweiterungen: Marktöffnung von Windows 95. Die ersten Chaos – Tage in Hannover. (Sie endeten allerdings auch im Chaos). Der erste Castor -Behälter erreichte Gorleben.


Das Jahr 2007 wird wieder ein Jahr sein, in dem es um Moralvorstellungen, Glaubensgrundsätze und Expansionsvorhaben gehen wird. Was damals begann, wird wieder aufgenommen, vielleicht beendet, vielleicht noch mal bis zum Höchstmaß ausgeschöpft.


Wenn wir das USA – Horoskop anschauen, welches in seinem Ursprung allein durch seinen Schütze – Aszendenten schon vom überzeugungswilligen Anliegen Jupiters geprägt ist, erkennen wir folgendes: Hier geht der Jupiter ab Februar bis Mai 2007 und im Oktober noch einmal über den Aszendenten. Für eine Privatperson bedeutet dies eine Phase absoluten Geltungsbedürfnisses in Zusammenhang mit einer zuversichtlichen Ausstrahlung, die zum eigenen Wachstum viel Unterstützung von außen erfahren kann.


Amerika will in diesem Jahr der Welt garantiert zeigen, wie super es noch immer ist. Sein gesamtes Gewicht wird dabei in die Waagschale gelegt, und das kann sich verschieden auswirken. Entweder die Regierung setzt weiterhin überheblich auf ihre äußere Erscheinung und Moralvorstellungen, dann kann es passieren, dass das Land in 2007 aus allen Nähten platzt, weil ihre Staatsintentionen, deren Staatsgegner und außenstehende Partner(z.B. EU, UNO etc.) nicht konform sind.


Oder es wirkt eine neu erwachte Ethikvorstellung der US – Bürger (ob es die Realisten oder die Kreationisten sind, die die Überhand erhalten werden, wissen wir nicht). Wollen wir hoffen, dass die alten Machthaber ihres Amtes enthoben werden, damit das Wachstum zu den eigentlichen US – Idealen wie Großzügigkeit, Liberalität und Fortschritt möglich wird. Obwohl Jupiter gemeinhin der Glücksplanet genannt wird, sehe ich das Glück der USA 2007/08 darin, dass auf sie spätestens ab Mai bis Oktober eine Art schwarzer Freitag zukommen muss, dem im August ein Volksbegehren der Verbrüderung vorausging, damit etwas geschieht, was ihre Selbstgerechtigkeit minimiert und ihnen den Horizont erweitert. Ab November 2007 vermute ich eine definitive Sinnkrise der Weltmacht USA.


Sofern sie nicht selbst einsichtig werden und ihre Überzeugungen zugunsten der Welt zurück schrauben und einsehen, dass sie nicht der Nabel der Welt sind, werden ihre falschen Versprechungen leicht durchschaut oder sie werden von ihren Partnern auf Gerechtigkeit und Weitblick getrimmt.


Auf das Deutschlandhoroskop bezogen, könnte 2007 eine Entwicklungschance bieten im Bereich der Kommunikation. Jupiter wandert durch das 3. Haus, dem des Lernens. Er offenbart uns demnach eine Fülle in Bezug auf Austausch und Information, damit Deutschland wieder seinen geistigen Standort findet. Deutschland kann in diesem Jahr seine Kontakte nutzen, um voranzukommen. Je besser Volk und Politik sich informieren über das, was im Realen Umfeld geschieht, umso erfolgreicher können sie die eigenen Möglichkeiten ausschöpfen. Jedoch Vorsicht vor klug dahergelaufenen Reden, die nur Wissenslücken überspielen. In leeren Phrasen steckt oft die größte Gefahr eines Jupitertransits. Sie hindern einen am wirklichen Wachstum. Was auch passieren kann, wird sein, dass Politiker oft mitreden möchten, auch wenn sie eigentlich gar nichts von der Materie verstehen( s. unser Wowi, der die Kinder, die er nie haben wird nicht auf Kreuzberger Schulen schicken würde…) Also bitte umgeben wir uns in diesem Jahr nur noch mit Fachleuten, die zudem wirkliche Lebensnähe erfahren haben und ihre Erfahrungen für uns, unsere Kinder und unsere Migranten umsetzen können. Das wäre doch toll….. und ist die beste Vorbereitung für den nächsten Transit im Jahr 2008, bei dem eine kollektive, selbstbewusste Positionierung zur eigenen Kultur gefordert wird.


Artikel in der Prenzlberger Ansichten; Ausgabe Januar 2007


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August 2007

Ich liebe mich, ich lieb mich nicht – Die rückläufige Venus in Löwe

Vom 28.Juli bis zum 09. September 2007 ist die Venus im Zeichen Löwe rückläufig.


Diese Phase ist als eine Pause anzusehen, in der wir eine Bestandsaufnahme unserer Beziehungen vornehmen können und uns bewusst mit unserer eigenen Liebesfähigkeit auseinander setzen können.


Ist Venus rückläufig, egal in welchem Zeichen, dann werden wir mit alten Lieben und Vorlieben konfrontiert. Die Rückläufigkeit der Venus findet alle 19 Monate für 40 bis 44 Tage statt. Da der gesamte Kosmos zyklischen Rhythmen unterliegt, wiederholt sich dieses Phänomen ungefähr alle 8 Jahre wieder im selben Zeichen. Wenn ich also von alter Liebe spreche, dann kann es zum einen bedeuten, dass eine alte Liebe an Ihrer Tür klingelt.


Manchmal geht es um Liebesthemen, die vor 8, 16, 24 Jahren relevant waren. Venus bittet um deren Wiederaufnahme oder um deren endgültigen Abschluss.


Zum anderen klingelt die Eigenliebe an Ihrem Herz und will Einlass in Ihr Leben. Dabei ist aber nicht die Prüfung und Abgrenzung Venus’ Anliegen, sondern vielmehr, dass Sie Ihr Herz öffnen, um mit ihm in die Welt zu schauen. Unter Venus –Transiten, um so mehr wenn es rückläufige Transite sind, können wir auf angenehme Weise mit den schönen Seiten des Lebens in Kontakt treten, indem wir uns selbst und anderen Menschen mit Zuneigung begegnen.


Damit uns das gelingt, ist es wichtig, dass wir uns selbst mit liebenden Augen anschauen, denn sonst kann auch keiner die schönen Seiten aus uns herauslieben. Verdecken wir unsere innere Schönheit, ist das oft ein Zeichen für mangelnde Wertschätzung uns selbst gegenüber. Ein Venus-Transit will helfen, diese schönen Seiten zu entdecken.


Jetzt haben wir die Chance, mit uns und anderen Frieden zu schließen. Venus fordert uns auf, ins Gleichgewicht zu kommen, es zu bewahren oder es wieder herzustellen.


In dieser Rückläufigkeitsphase macht die kosmische Madame, wie wir die Venus ruhig nennen können, zu Beginn des Zeichens Jungfrau auf dem Hacken kehrt und geht zurück in den Löwen. Sie möchte in diesem Jahr etwas länger in dem Vergnügungszug des Löwen sitzen und feiern, anstatt sich wie sonst in der zweiten Sommerhälfte in die geordneten Gärten der Jungfrau zu begeben, in denen sie immer vorsichtig treten muss, um nichts zu verletzen.


Die Löwe -Venus knüpft an persönliche Kreativität und Lebensfreude. Sie will Ihnen zeigen, dass Sie liebenswert sind. Sie vertieft persönliche Kontakte und lässt Sie darüber reflektieren, wie Sie anderen gegenüber charmanter und gewinnender gegenübertreten können. Sie impliziert, dass Sie liebevoll mit sich selbst umgehen, dass Sie sich nicht mit allem, was schön ist, identifizieren müssen, um in zu sein.


Sie verlangt, dass Sie sich zu Ihren Vorlieben bekennen, ohne Angst zu haben, dass man Sie dann nicht mehr lieben würde. Sie ermutigt, Ihre Beziehungen zu überdenken und gibt Ihnen eine zweite Chance, diese aktiver und ausgewogener zu gestalten.


Wenn Sie also kürzlich durch die Transite von Neptun und Saturn viel Unklarheit, Missverständnis und Rangeleien um Grundsätzlichkeiten und Strukturen erlebt haben, gibt es jetzt die Chance, noch einmal zu reflektieren und in Harmonie zu kommen. Das persönliche Horoskop gibt Ihnen dabei den Tipp, in welchem Lebensbereich, sie zum Ausgleich aufgefordert sind. (Das hängt nämlich vom Aszendenten und der Zeichenstellung der eigenen Venus ab)


Mein Tipp an Sie:


Lieben Sie, und urteilen Sie nicht. Schauen Sie in sich und entdecken Sie Ihre Liebenswürdigkeit. Lassen Sie die Beine baumeln und die Sonne an Ihrer Nase kitzeln. Venus ist auf verlängerten Spaßurlaub eingestellt. Sie auch?


In diesem Sinne kosmische Grüße von Venus und Ihrer Haus – und Hofastrologin, D.E. Fiedler